Der Bako Nationalpark – Alle Infos für dein Abenteuer

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Der Bako Nationalpark (Bako Taman Negara) ist ein 27 km2 großes Naturschutzgebiet auf Borneo und liegt auf einer Halbinsel etwa 37 Kilometer nordöstlich von Kuching. Er ist der kleinste und älteste Nationalpark Sarawaks und nur mit Booten erreichbar. Der Bako Nationalpark bietet eine atemberaubende Natur, tolle Naturstrände, eine artenreiche Tierwelt und viele Wanderwege durch den Regenwald. Es gibt fünf Vegetationszonen im Park, die eine unterschiedliche und zum Teil endemische Flora und Fauna besitzen. Du kannst den Bako Nationalpark im Rahmen eines Tagesausflugs erkunden oder im Park übernachten und ihn gleich für mehrere Tage besuchen. Berühmt ist der Bako Nationalpark vor allem für die vom Aussterben bedrohten Nasenaffen, die du hier aus nächster Nähe sehen kannst. Nasenaffen sind auf Borneo endemisch und kommen nur hier vor.

 

Inhaltsverzeichnis
Nasenaffen und andere Tiere

Wandern im Bako Nationalpark
Die Nachtwanderung
Die Anreise aus Kuching
► Das kostet der Bako Nationalpark
Die beste Reisezeit
► Übernachten im Bako Nationalpark
Verpflegung im Bako Nationalpark
Was gibt es zu beachten
Packliste für den Bako Nationalpark
Unser Fazit

 


 

Was gibt es zu sehen? Nasenaffen und andere Tiere im Bako Nationalpark

Der Bako Nationalpark beherbergt eine beeindruckende Artenvielfalt, davon viele gefährdete Tierarten. Als Erstes begegnen dir im Park vom Bootsanleger auf dem Weg zum Hauptquartier wahrscheinlich die winzig kleinen Winkerkrabben mit ihrer großen Schere am Vorderbein. Gehst du weiter, siehst du vermutlich eines der vielen Bartschweine, die im Bako Nationalpark leben. Die Bartschweine sind eine gefährdete Tierart. Hier im Park sind sie an Menschen gewöhnt und laufen munter über die Wege. Immer auf der Suche nach Fressbarem halten sie auch gerne als Fotoobjekt her, ebenso wie die ständig nach Futter suchenden Nasenaffen (Proboscis Monkeys).

Die Nasenaffen sind das unbestrittene das Highlight, wenn du eine Tour in den Bako Nationalpark unternimmst. Nasenaffen haben einen dicken Bauch, lange, schlanke Beine und sind friedfertige Zeitgenossen, die immer auf der Suche nach Nahrung in den Bäumen herumklettern. Ihr spezielles Merkmal ist, wie der Name schon sagt, ihre Nase. Die Männchen haben eine markante, dicke Knollnase im Gesicht, während die Weibchen ein kleines Stupsnäschen wie vom Chirurgen aufweisen. Sie sind lustig anzuschauen und kommen meist morgens zwischen 7 und 9 Uhr zum Hauptquartier, um dort in den Bäumen und Mangroven junge Triebe, Früchte und Samen zu fressen.

Ansonsten kannst du sie auf einem der Wege im Park entdecken, auch morgens zur selben Zeit. Nasenaffen sind sehr gute Schwimmer und Taucher und springen oft ins Wasser der Flüsse. Sie sind auf Borneo endemisch und nur noch in einigen Teilen der Insel zu finden. Durch die starke Abholzung des Regenwaldes werden sie immer weiter verdrängt und sind als stark gefährdete Art eingestuft. Neben den Bartschweinen und Nasenaffen findest du rund um das Hauptquartier viele Makaken, die sehr frech sein können.

Weitere Tiere, die du mit Glück im Nationalpark sehen kannst, sind die vom Aussterben bedrohten Silbernen Haubenlanguren sowie Gibbons, Javaneraffen, Riesengleiter, Hirschferkel und Warane. Es gibt zahlreiche Schlangen, von denen jedoch nur die Waglers Lanzenotter eine gefährliche Giftschlange ist. Darüber hinaus gibt es Adler und etwa weitere 150 Vogelarten, darunter auch Bartvögel. Wenn du dich nachts auf Entdeckungstour machst, kannst du besonders kleinere Tiere entdecken wie unterschiedlichste Froscharten, Stabheuschrecken, diverse Spinnen und mit ganz viel Glück vielleicht einen Plumploris. Über die Tiere in der Nacht erfährst du weiter unten unter dem Punkt Nachtwanderung mehr.

Aber nicht nur die Tierwelt des Bako Nationalparks ist interessant, sondern auch die Vegetation. Der Park umfasst fünf unterschiedliche Vegetationszonen. Diese sind Mangrovenwald, Sumpfwald, Gräser- und Buschwerk, Tieflanddschungel und Hochplateauwälder. Von einsamen Stränden bis zum tiefsten Regenwald hat der Bako Nationalpark also einiges zu bieten und auf den Wanderwegen gibt es einige interessante Pflanzen zu entdecken. Dazu gehören wilde Orchideen, die faszinierenden fleischfressenden Kannenpflanzen oder fluoreszierende Pilze, die in der Nacht hell schimmern.

 


 

Wandern im Bako Nationalpark

Es gibt 16 Wanderwege im Bako Nationalpark, die mit unterschiedlichen Farben gut gekennzeichnet sind. Im Hauptquartier bekommst du eine Karte mit den Wegen, Zeit- und Kilometerangaben. Alle Wege sind bis auf einen Weg keine Rundwege, daher musst du denselben Weg zurück, den du gekommen bist, und solltest auch doppelt so viel Zeit wie angegeben einplanen. Bei unserem Besuch waren einige Wege geschlossen. Es bleibt jedoch genug Auswahl, um tagesfüllende Touren zu unternehmen. Bevor du losgehst, musst du die Wege, die du an diesem Tag wandern möchtest, in einem Buch im Hauptquartier eintragen. Kommst du nicht zurück, gehen dich die Parkmitarbeiter suchen. Bis 17 Uhr sollte jeder wieder zurück sein und sich im Hauptquartier ausgetragen haben.

Du kannst am Hauptquartier auch geführte Touren bei den einheimischen Parkrangern buchen. Von ihnen erfährst du auf den Wanderungen eine Menge über den Regenwald. Nimm auf alle Wanderung immer genügend Wasser mit. Durch die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit sind die Wege sehr anstrengend zu laufen und du benötigst viel Flüssigkeit. Es gibt auch dich Möglichkeit, dich mit einem Boot zu einem der Strände fahren zu lassen, und von dort aus loszulaufen. Du kannst dich aber auch von einem Strand abholen lassen. Falls du das vorhast, gehe zum Boat Counter oder sprich mit deinem Bootsfahrer, der dich in den Nationalpark fährt.

 

Die wichtigsten Wanderwege im Überblick

❖ Trail Nr. 1 – Tanjung Sapi – 400 m; 30 Minuten
Der Weg ist mit 400 Metern der kürzeste Wanderweg im Bako Nationalpark. Du benötigst für hin- und zurück insgesamt etwa eine Stunde. Wir dachten, dieser Weg sei ein leichter Einstiegsweg. Allerdings führt der Weg steil nach oben auf die Sandsteinklippen. Bei 30 Grad Lufttemperatur und extremer Luftfeuchtigkeit kann das allerdings schon anstrengend werden. Oben angekommen erwarten dich eine Bank und ein schöner Ausblick auf das Meer, auf den Strand vor dem Hauptquartier und auf die umliegenden Hügel. Früh morgens kannst du auf diesem Weg gelegentlich Nasenaffen entdecken.

❖ Trail Nr. 2 – Telok Delima – 1 km; 45 Minuten
Dieser Weg ist der leichteste Wanderweg im Bako Nationalpark. Er verläuft sehr flach durch schönen Regenwald und endet an einem abgelegenen Strand, der mit vielen Büschen und kleinen Bäumen bewachsen ist. Laut einem Parkmitarbeiter ist die Chance recht hoch, auf diesem Weg und am Strand früh morgens Nasenaffen zu sehen. Wir sind erst um 9 Uhr morgens losgegangen und haben leider keine mehr gesehen. Trotzdem hat sich der Weg gelohnt und er war wirklich schön und einfach zu laufen.

❖ Trail Nr. 3 – Telok Paku – 800 m; 1 Stunde
Der Telok Paku führt dich zuerst durch die Mangroven und durch einen flachen Abschnitt, auf dem manchmal Nasenaffen zu sehen sind. Anschließend steigt der Wanderweg etwas an und du musst über viele Baumwurzeln klettern, die die Pfade durchziehen. Der Weg endet an einem schönen Naturstrand umgeben von Sandsteinfelsen.

❖ Trail Nr. 6 – Telok Pandan Kecil – 2,6 km; 1,5 Stunden
Der Telok Pandan Kecil hat uns am besten gefallen und gehört auch zu den beliebtesten Wanderwegen im Park. Er führt dich durch verschiedene Vegetationszonen, von Mangroven über dichten Regenwald bis zu einem Plateau mit Buschwald. Am Wegesrand kannst du viele fleischfressende Kannenpflanzen entdecken, bevor der Weg eine Felsklippe mit atemberaubender Aussicht erreicht. Von dort aus kannst du auch die berühmte Felsformation, den „Kobrafelsen“ oder „Sea Stack“ sehen. Dieser liegt im Meer in einiger Entfernung. Ein etwa 10-minütiger Abstieg bringt dich anschließend zu einem tollen kleinen Strand unterhalb der Felsklippe.

❖ Trail Nr. 5 – Telok Pandan Besar – 1,9 km; 1 Stunde
Der Trail Nr. 5 ist fast die gesamte Strecke identisch mit dem Trail Nr. 6. Erst am Ende zweigt der Weg rechts ab und endet an einer Felsklippe, von der aus du den darunter liegenden Strand siehst. Diesen Weg kannst du also gut mit Trail Nr. 6 kombinieren.

❖ Trail Nr. 10 – Lintang Rundweg – 5,8 km 3,5 Stunden
Der Lintang Trail passiert fast alle Vegetationszonen des Parks und eignet sich gut für Tagesausflüge. Du benötigst etwa drei bis vier Stunden. Unterwegs kannst du Kannenpflanzen und mit etwas Glück Nasenaffen sehen. Der Lintang Trail ist der einzige Rundweg im Park, deshalb musst du die Kilometer- und die Stundenzahl für den Rückweg nicht verdoppeln. Auf dem Weg kannst du noch einen kleinen Abstecher zum Aussichtspunkt des Bukit Tambi machen, von dem aus du einen schönen Blick auf den westlichen Teil des Parks hast.

❖ Trail Nr. 7 – Tajor – 3,5 km; 2,5 Stunden
Der Tajor Trail führt ebenso durch verschiedene Vegetationszonen und endet an einem kleinen Strand. Auf dem Weg kommst du am Tanjor-Wasserfall vorbei. Der Wasserfall ist klein und führt, je nachdem wie viel es geregnet hat, unterschiedlich viel Wasser. Erkundige dich am besten am Parkoffice ob sich der Weg zum Wasserfall lohnt.

❖ Trail Nr. 15 – Telok Limau – 13 km; 8 Stunden
Der Telok Limau ist ein Langwanderweg, der etwa acht Stunden dauert und dich an den gleichnamigen Strand führt. Hier kannst du campen oder ein (vorher arrangiertes) Boot zurück zum Hauptquartier nehmen. Du kannst dich auch vom Boot an den Strand bringen lassen und läufst zurück zum Hauptquartier. Dieser Weg ist nur etwas für körperlich fitte und erfahrene Wanderer.

Eine gute Übersicht über die einzelnen Wanderwege des Bako Nationalparks mit Erklärungen bietet die Seite der Forstwirtschaft Sarawak. Hier klicken.

Hier geht es zu unserer Reisegeschichte über die Wanderung im Bako Nationalpark
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Guten Morgen Regenwald – wandern im Bako Nationalpark

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Die Nachtwanderung – ein besonderes Erlebnis

Wenn du das lebendige Nachtleben im Regenwald kennenlernen möchtest, ist die Nachtwanderung im Nationalpark genau das Richtige. Abends erwacht der Regenwald erst richtig zum Leben und es gibt viel zu entdecken. Die Nachtwanderung ist mit 10 MYR erschwinglich und in jedem Fall sehr empfehlenswert. In einer kleinen Gruppe kannst du dir von den Führern die nächtliche Tier- und Pflanzenwelt zeigen lassen.

Die Wanderung dauert etwa eineinhalb Stunden und geht direkt am Hauptquartier los. Sie findet jeden Abend um 20 Uhr statt und der Weg führt fast ausschließlich über Plankenwege. Melde dich am besten bereits tagsüber für die Nachtwanderung an. Um 20 Uhr treffen sich dann alle Teilnehmer vor der Rezeption. Es kommen mehrere Führer mit auf die Tour, sodass auch bei größeren Gruppen jeder einen Guide in seiner Nähe hat.

Am besten heftest du dich an die Fersen von einem von ihnen, da sie während der Wanderung viel zu den Tieren erzählen, die im Wald leben, meist als erstes die Tiere entdecken und starke Taschenlampen dabeihaben. Deine eigene Taschenlampe* solltest du auf die Nachtwanderung mitnehmen, ebenso wie vernünftige Schuhe, da die Holzplanken rutschig sein können. Die Nachtwanderung ist sehr gemütlich und es geht langsam über flache Wege.

Wir haben auf unserer Nachtwanderung viele nachtaktive Tiere gesehen. Darunter waren verschiedene Frösche, Stabinsekten, Katzenfische, Spinnen, Skorpione, giftige Höhlenhundertfüßler, schlafende Salangane, ein Koboldmaki, ein Riesengleiter, eine Schleichkatze, fluoreszierende Pilze und vieles mehr. Mit etwas Glück siehst du fliegende Lemuren, Fleckenmusangs, Hirschferkel und verschiedene Schlangenarten. Die Waglers Lanzenotter (Wagler’s Pit Viper) ist die einzig giftige Schlange im Bako Nationalpark. Am Ende unserer Nachtwanderung konnten wir sie aus nächster Nähe sehen. Die Nachtwanderung ist also ein spannendes Unterfangen und lohnt sich auf jeden Fall.

Möchtest du anschließend auf eigene Faust noch einmal losziehen, dann gehe zum Bootsanleger. Hier gibt es viele Glühwürmchen in den Bäumen und bei wolkenfreiem Himmel einen wunderschönen Sternenhimmel. Aber Vorsicht, im Flusslauf leben Krokodile.

Hier kannst du nachlesen, was wir auf der Nachtwanderung alles erlebt haben


Nachtwanderung im Regenwald

 


 

Wie komme ich in den Bako Nationalpark? Die Anreise aus Kuching

Der Bako Nationalpark ist nur eine kurze Fahrt von Kuching entfernt und er ist nur mit Booten erreichbar. Von Kuching aus musst du zunächst zum Dorf Bako (Kampung Bako) fahren. Hier nimmst du vom Bootsanleger aus ein Boot in den Park. Mit dem Auto, zum Beispiel mit Uber oder dem Grab-Taxi, fährst du in etwa 25 – 30 Minuten zum Bako Terminal. Alternativ kannst du deutlich günstiger für 3,50 MYR mit dem öffentlichen, roten Bus der Linie 1 fahren. Dieser braucht etwa 45 Minuten. Die Busse fahren jede Stunde von 7 Uhr bis 17 Uhr aus Kuching los. Die Haltestelle liegt vor dem Toko Minuman Jumbo Cafe, gegenüber dem Foodcourt auf der Jalan Khoo Hun Yeang Nr. 6.

Dort stehen neben dem Bus auch Minibusse bereit, die dich zum Bako Terminal fahren. Die Minibusse sind zwar schneller, aber dafür auch etwas teurer als der öffentliche Bus und sie fahren erst los, wenn sie voll besetzt sind. Du kannst auch an weiteren Haltestellen in Kuching in den roten Bus einsteigen wie z. B. auf der Jalan Tunku Abdul Rahman, beim 7-Eleven, gegenüber dem Riverside Majestic Hotel*Auf dem Rückweg fährt der Bus Nr. 1 jede Stunde immer um halb vom Bako Terminal nach Kuching. Der letzte Bus vom Bootsanleger geht um 17:30 Uhr zurück.

Am Bako Terminal musst du dich registrieren. Hier kaufst du dein Ticket für die Bootsfahrt und für den Nationalpark. Falls du eine Übernachtung gebucht hast, legst du deine Reservierungsbestätigung und deinen Reisepass vor und bezahlst diese ebenfalls am Schalter.

Öffnungszeiten Bako Terminal

 Montag bis Donnerstag:
 Freitag:
 Wochenende und Feiertage:
08:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr
08:00 – 11:40 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr
08:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr

Der Bako Boat Service Counter hat täglich von oder 8 bis 15 Uhr geöffnet, der Nationalpark selbst hat von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Bringst du nicht viel Zeit mit, kannst du morgens früh in den Bako Nationalpark aufbrechen und nachmittags wieder zurück Richtung Kuching fahren. Die ersten Boote fahren gegen 8 Uhr und die letzten Boote fahren gegen 15 Uhr oder etwas später aus dem Bako Nationalpark ab. Melde dich dabei rechtzeitig am Boat Service Counter im Bako Nationalpark neben dem Hauptquartier.

Das Boot ist die einzige Möglichkeit, um in den Park zu kommen. Bei Ebbe können die Boote nicht fahren, deshalb erkundige dich am besten vorher, zu welchen Zeiten Flut ist. Ein anschauliches Diagramm findest du hier.

Die Fahrt dauert etwa 20 Minuten in Booten mit 10 Sitzplätzen und ist wunderschön. Du fährst über das hellbraune Wasser, vorbei an Sandsteinfelsen und Mangrovenwälder. Gegen Ende kann es etwas welliger werden, da du an der Meermündung des Flusses entlangfährst. Je nachdem wie hoch der Wasserstand ist, kannst du mit dem Boot direkt an den kleinen Bootsanleger des Bako Nationalparks fahren oder du musst bereits im Meer aussteigen und ein Stück durch kniehohes Wasser und über den Strand zum Hauptquartier laufen. Dasselbe gilt auf dem Rückweg. Bei Ebbe geht das Wasser sehr weit zurück. Daher eignen sich Rucksäcke besser als Koffer, um sie mit in den Park zu nehmen.

Das Hauptquartier, an dem du dich bei der Ankunft registrierst, liegt direkt am Strand. Vom Bootsanleger aus läufst du einfach den ausgeschilderten Weg entlang immer geradeaus. Am Hauptquartier bekommst du eine Karte mit den Wanderwegen und es wird dir erklärt, auf was du alles achten musst. Bist du nur für einen Tag im Bako Nationalpark, kannst du dich anschließend direkt in das Buch eintragen, auf dem du vermerkst, welchen Weg du gehst, und deine Wanderung durch den Regenwald starten.

Wenn du für einen oder mehrere Nächte im Park bleibst, verstaust du dein Gepäck am besten erst einmal in dem kleinen Gepäckraum des Parks. Wir haben unsere Rucksäcke in unsere Transporthüllen verstaut und abgeschlossen, da der Raum offen bleibt und nicht bewacht wird. Die Zimmer sind ab 14 Uhr bezugsfertig. Bis du deinen Schlüssel bekommst, kannst du schon deine erste Wanderung unternehmen. Als Pfand für den Schlüssel hinterlegst du 10 MYR an der Rezeption, die du beim Auschecken zurückerhältst.

 


 

Das kostet der Bako Nationalpark

  • Gebühr für den Nationalpark: 20 MYR pro Person
  • Bootsfahrt in den Park: 40 MYR pro Person für Hin- und Rückweg (20 MYR pro Person pro Fahrt)
  • Grab-Taxi aus Kuching zum Bootsanleger: etwa 23 MYR
  • Bus von Kuching zum Bootsanleger oder zurück: 3,50 MYR pro Person
  • Minivan von Kuching zum Bootsanleger oder zurück: etwa 5 MYR
  • Übernachtung: Lodge: 50 – 150 MYR pro Nacht je Zimmer; 75 – 225 MYR für eine ganze Lodge
  • Forest Hostel: 15 MYR pro Bett; 40 MYR für ein ganzes 4-Bettzimmer
  • Campen: 5 MYR pro Person
  • Nachtwanderung: 10 MYR
  • Wasser 1,5 l: 4 MYR
  • Abendessen: 6 – 10 MYR pro Hauptgericht

 


 

Die beste Reisezeit für den Bako Nationalpark

Als beste Reisezeit für den Bako Nationalpark und für den Bundesstaat Sarawak gilt der Zeitraum zwischen März und Oktober. Die Regenzeit beginnt im November und dauert bis Ende Februar. Dabei sind der Dezember und der Januar die regenreichsten Monate. Die Region um Kuching ist generell sehr regenreich, und du hast das ganze Jahr über ein tropisches Klima mit Durchschnittstemperaturen um 27 °C, und einer hohen Luftfeuchtigkeit von über 80 Prozent.

Auf Borneo musst du allerdings auch in den trockeneren Monaten immer mit Regen rechnen. Wir waren Anfang Dezember im Bako Nationalpark. Gegen Abend hat es zum Teil sehr stark geregnet, aber tagsüber war es überwiegend trocken, sonnig und heiß. Für uns war der Regen keine große Einschränkung, sodass wir auch diese Zeit zum Reisen empfehlen können. Außerdem ist dann Nebensaison und nicht so viel los. Denke aber auf jeden Fall an passende Regenbekleidung.

 

Das aktuelle Wetter im Bako Nationalpark

 

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Die Unterkünfte im Bako Nationalpark

Da wir gehört hatten, dass die Unterkünfte im Park nicht toll sein sollen, standen wir vor der Frage, was wir machen sollen – Tagesausflug oder Übernachtung. Deswegen möchten wir dir hier kurz etwas zu den Unterkünften im Park sagen. Wir haben uns für die Übernachtung entschieden. Wir haben allerdings erst einmal nur zwei Nächte gebucht, um eventuell noch einmal um eine Nacht zu verlängern, falls die Unterkunft in Ordnung ist.

Um das Hauptquartier herum liegen die verschiedenen Lodges, Hostelzimmer und ein Campingplatz. Es gibt unterschiedliche Kategorien. Es gibt die Hostelzimmer mit Gemeinschaftsbad , bei denen du nur ein einzelnes Bett oder gleich das ganze Zimmer buchen kannst. Daneben gibt es frei stehende Forest Lodges für zwei bis vier Personen pro Zimmer. Die meisten Lodges sind aus Holz und als Doppelhäuser für zwei Parteien gebaut. Man bezieht eine Seite des Doppelhauses und hat sein eignes Bad. Weiterhin gibt es Zimmer in gemauerten Gebäuden für bis zu vier Personen. Der Campingplatz besteht im Grunde nur aus einer Wiese am Rand des Regenwaldes. Alle Zimmer und Häuser sind auf befestigten Wegen oder Holzplanken mit dem Hauptquartier verbunden und die Wege sind abends beleuchtet.

Wir haben zwei Nächte in einer Forest Lodge Typ 6 direkt im Regenwald geschlafen und eine Nacht in der Forest Lodge Typ 5 (Terrace) mit vier Betten, da unsere Lodge, als wir verlängern wollten, bereits ausgebucht war. Wir haben uns Zimmer in verschiedenen Kategorien angeschaut und können daher unsere Lodge (Forest Lodge Typ 6, Haus 2) empfehlen, die wir beim nächsten Mal erneut buchen würden. Sie war zwar sehr einfach, hatte allerdings keinen Schimmelgeruch, war sauber und wir hatten viel Platz. Außerdem waren die Fliegengitter sehr gut, so konnten wir nachts die vielen Fenster, die wir in unserer Lodge hatten, komplett öffnen.

In anderen Zimmern, wie beispielsweise den Hostelzimmern, hätten wir aufgrund des Schimmelgeruchs nicht übernachten wollen. Unser Vierbettzimmer, in dem wir eine Nacht geschlafen haben, war in Ordnung, allerdings roch es auch hier nach Schimmel. Zu große Ansprüche sollte man also nicht stellen. Wir würden wieder im Nationalpark übernachten, weil die Natur drum herum für alles entschädigt. Und zu einem Ausflug in den Regenwald gehört schließlich auch ein wenig Abenteuer und keine Luxusunterkunft.

Bei den Lodges kannst du nur ein Zimmer oder gleich die ganze Lodge buchen. Das lohnt sich, wenn du mit mehreren reist. Die Preise sind günstiger, wenn du eine ganze Lodge buchst, anstatt zwei einzelne Zimmer. Je nach Kategorie gibt es ein eigenes Bad oder ein Gemeinschaftsbad, eine Klimaanlage oder nur einen Ventilator, einen Kühlschrank oder keinen. Bei allen Lodges sind Bettdecken und Handtücher dabei, im Hostelzimmer nicht.

 

Zimmerkategorien im Überblick

❖ Forest Lodge Type 6
2 Betten, eigenes Bad, Kühlschrank und Ventilator; 50 MYR pro Nacht oder 75 MYR für die ganze Lodge.
Unser Haus, in das wir wieder einziehen würden, hier haben wir zwei Nächte verbracht. Das Holzhaus liegt direkt im Regenwald und bietet für zwei Personen viel Platz, die Betten waren etwas durchgelegen und das Bad sehr einfach, dafür hatte die Lodge viele Fenster mit intaktem Fliegennetz und war insgesamt sauber und in Ordnung.

❖ Forest Lodge Type 5 (Terrace)
4 Betten, eigenes Bad, Ventilator; 100 MYR pro Nacht.

Hier haben wir eine Nacht verbracht – die Betten waren relativ gut und das Bad auch. Im Gegensatz zu den meisten Lodges, war dieser Typ aus Beton und nicht aus Holz gebaut. Es hatte einen leichten Schimmelgeruch, war aber in Ordnung für eine Nacht. Das Zimmer war eher karg und klein mit hohen Decken und es gab nur kleinere Fenster ohne Fliegennetze. Die Seite hinter dem letzten Bett war nach außen offen und mit einer engmaschigen Metallkonstruktion versehen, zur Belüftung und zum gleichzeitigen Mückenschutz.

❖ Forest Lodge Type 5 (Single)
3 Betten; Gemeinschaftsbad, Kühlschrank und Ventilator; 100 MYR pro Nacht oder 150 MYR für die ganze Lodge.

Das Zimmer, das wir uns angesehen haben, war etwas heruntergekommen und klein. Dafür sehr hell mit vielen Fenstern. Außerdem lag ein modriger, schimmeliger Geruch in der Luft und es verfügte nur über ein Gemeinschaftsbad, das man sich mit der anderen Partei teilt.

❖ Forest Lodge Type 4
3 Betten, eigenes Bad, Kühlschrank und Klimaanlage, 150 MYR pro Nacht oder 225 MYR für die ganze Lodge.

Diese Lodge haben wir nur von außen gesehen und können über den Zustand im Inneren nichts sagen.

❖ Forest Hostel
4 Betten je Zimmer, Gemeinschaftsbad, Kühlschrank und Ventilator; 15 MYR pro Bett oder 40 MYR pro Zimmer.

Die Zimmer des Forest Hostel sind klein, dunkel, muffig und ein Schimmelgeruch liegt in der Luft. Auch diese Zimmer verfügen über ein Gemeinschaftsbad. Handtücher und Bettzeug musst du selber mitbringen. Wenn du nicht alleine reist, würden wir dir das Hostel nicht empfehlen.

❖ Camp Site
Gemeinschaftsbad; 5 MYR pro Person.
In der Regenzeit nicht zu empfehlen und war bei unserem Besuch geschlossen. Die Campingausrüstung musst du selbst mitbringen.

 

Insgesamt sind alle Zimmer renovierungsbedürftig, aber relativ sauber. Uns wurde gesagt, dass die Lodges in nächster Zeit renoviert werden sollen. Ob das schon passiert ist, können wir nicht sagen. Wir haben immer nur ein Zimmer aus jeder Kategorie gesehen, von daher kann es sein, dass andere Zimmer derselben Kategorie in besserem oder schlechterem Zustand sind. Die Zimmer sind ab 14 Uhr bezugsfertig und Check-out ist um 11 Uhr. Die Lodges und Zimmer verfügen nicht über WLAN. Es gibt aber kostenloses WLAN im Hauptquartier, das allerdings nicht sehr gut ist.

Buche deine Unterkunft für den Bako Nationalpark so früh wie möglich, da die Lodges teilweise Monate im Voraus ausgebucht sind. Du kannst direkt mit Kreditkarte bezahlen oder auch erst am Tag deiner Ankunft am Terminal im Bako-Dorf. Nach Abschluss deiner Onlinebuchung bekommst du deine Reservierungsbestätigung per E-Mail zugeschickt, die du dir ausdrucken und bei deiner Anreise am Bootsterminal vorlegen musst. Eine Unterkunft reservieren kannst du nur online auf der Seite der Parkverwaltung. Hier gelangst du zur Seite.

 

Suchst du noch eine Unterkunft für Kuching?

Wir haben in Kuching im Padungan Hotel* und im Lot 10 Boutique Hotel* übernachtet. Das Lot 10 bietet auch ein gutes Frühstücksbuffet. Wir können beide Hotels empfehlen.

Booking.com

 


 

Das Essen im Bako Nationalpark

Im Hauptquartier befindet sich eine Kantine, die von morgens 7:30 Uhr bis abends 22.30 Uhr geöffnet hat. Hier bekommst du essenstechnisch alles Notwendige. Es gibt Wasser, Eistee und andere Softdrinks, Kuchen, Eis und Chips. Morgens und mittags gibt es ein Buffet, abends wird frisch auf Bestellung gekocht und du wählst von der ausgestellten Karte.

Morgens gibt es beispielsweise Eier, Omelett, Fried Noodles, Reisgerichte, Obst, Toast und einige andere Dinge. Mittags gibt es verschiedene Fried Noodles, Fried Rice, gebratenes Gemüse, gebratenes Blattgemüse und eine Auswahl an Fleischgerichten. Dabei zahlst du, je nachdem wie viel du dir auf den Teller lädst. Abends zwischen 18:30 Uhr und 21:00 Uhr wird das Essen frisch für dich zubereitet und es stehen viele typisch malaysische Gerichte wie Laksa Sarawak, Kolok Mee, Fried Rice oder Bakso zur Auswahl.

Daneben gibt es auch Pommes oder Chicken Nuggets. Laksa Sarawak ist eine lokale Spezialität und können wir sehr empfehlen. Die Preise sind etwas höher als in Kuching, allerdings wirklich in Ordnung. Ein Hauptgericht kostet zwischen 6 und 10 MYR. Wer großen Hunger hat, dem wird ein Gericht wahrscheinlich nicht reichen. Das Essen ist abends wirklich gut. Beim Buffet solltest du darauf achten, eher zu den Stoßzeiten und nicht zu spät zu kommen, da das Essen sonst schon länger steht und nicht mehr so frisch ist. 

Als Carepakete für die Wanderungen im Park haben wir uns aus Kuching Obst, Nüsse und Sachen in Dosen wie Baked Beans und Mais mitgenommen und würden das auch wieder so machen.

 


 

Wissenswertes – was gibt es im Bako Nationalpark zu beachten?

  • Genügend Wasser mitnehmen
    Im Bako Nationalpark ist es sehr heiß, und die Luftfeuchtigkeit extrem hoch. Das solltest du nicht unterschätzen. Bereits nach wenigen Metern Fußmarsch ist man komplett durchgeschwitzt. Daher ist es wichtig, auf den einzelnen Wegen genügend Wasser mitzunehmen, denn du wirst mehr benötigen als gewöhnlich. In der Kantine des Hauptquartiers gibt es genügend Wasser zu kaufen, das mit 4 MYR für 1,5 Liter etwa doppelt so teuer ist als in Kuching.
  • Krokodile im Bako Nationalpark
    Die Naturstrände des Bako Nationalparks sind wunderschön und nach einer schweißtreibenden Wanderung sieht das kühle Nass sehr verlockend aus. Dennoch solltest du dort nicht ins Wasser gehen. Das Schwimmen an den Stränden des Bako Nationalparks ist verboten und erfolgt auf eigene Gefahr, seit an zwei Stränden Krokodile gesichtet wurden. Besondere Vorsicht ist an Flussläufen geboten.
  • Makaken können aggressiv sein
    Hast du ein Zimmer gebucht, solltest du, wenn du die Lodge verlässt, Fenster und Türen stehts fest verschlossen halten und keine Habseligkeiten draußen herumliegen lassen. Die Makaken können die Fliegengitter zur Seite schieben und so deine Lodge nach Essbarem durchwühlen. Auch Kleidungsstücke verschwinden gerne von der Veranda. Außerdem solltest du ihnen nicht zu nahe kommen oder direkt in die Augen schauen. Sie können sehr aggressiv sein, besonders wenn du etwas Essbares oder etwas Spannendes wie eine Wasserflasche mit dir herumträgst. Im Ernstfall wirf mit kleinen Stöcken in ihre Richtung (aber nicht direkt auf sie!) oder such dir einen Palmwedel oder Ähnliches, mit dem du Eindruck machen kannst. Auch auf den Wegen stehlen sie gerne Plastiktüten, weil sie darin etwas Essbares vermuten.
  • Bartschweine sind friedlich
    Die Bartschweine im Bako Nationalpark sind in der Regel sehr friedlich und an Menschen gewöhnt. Wenn du ihnen zu nahe kommst, gehen sie für gewöhnlich weg. Trotzdem solltest du Abstand zu ihnen halten, damit sie sich nicht bedroht fühlen.
  • Drohne fliegen im Bako Nationalpark
    Wenn du eine Drohne* dabei hast, frage im Hauptquartier bei der Parkverwaltung um Erlaubnis, sie steigen zu lassen. Die Mitarbeiter sind sehr nett und wir durften an den Stränden und freien Plätzen fliegen, wenn keine Tiere in der Nähe waren. Behalte deine Drohne im Auge und achte auf Adler. Wir haben zwei Mal Adler gesehen, die sich sehr für unsere Drohne und die der Parkmitarbeiter interessiert haben. Damit weder das Tier noch die Drohne verletzt wird, haben wir sie schnellstmöglich aus der Luft geholt.

 


 

Packliste für den Bako Nationalpark

  • Reisepass und genügend Bargeld
    Deinen Reisepass benötigst du für die Anmeldung am Bako-Terminal. Weiterhin solltest du genügend Bargeld dabeihaben, da es im Park keine Möglichkeit gibt, Geld abzuheben. Auch mit Kreditkarte* kannst du im Bako Nationalpark nicht bezahlen. Möchtest du wie wir deinen Aufenthalt um eine Nacht verlängern, plane am besten auch dies mit ein.
  • Tagesrucksack
    Einen Tagesrucksack* ist für die Wanderung im Park sehr sinnvoll, um Wasser, Snacks, Regen- und Sonnenschutz bei deiner Wanderung dabei zu haben.
  • Genügend Wäsche
    Auch Wechselwäsche solltest du, wenn du über Nacht bleibst, genügend dabeihaben, da durchgeschwitzte Sachen im Regenwald nicht schnell trocknen. Abends nach der Dusche bist du froh, wenn du ein T-Shirt und eine Hose mehr dabeihast. Auch ein zusätzliches Handtuch* ist von Vorteil.
  • Regenkleidung
    Eine Regenjacke* und bestenfalls einen Regenschirm* würden wir dir auf jeden Fall empfehlen. Ebenso wie einen Regenschutz für deinen Rucksack. Gerade in der Regenzeit können heftige Regenfälle vom Himmel kommen. Aber auch neben der Regenzeit können sehr starke Regenschauer auftreten. Bei Sonnenschein bietet der Regenschirm ebenfalls Schutz vor der Sonnenstrahlung, die im Bako Nationalpark sehr extrem sein kann.
  • Gutes Schuhwerk
    Weiterhin ist gutes Schuhwerk wichtig. Wir hatten unsere Wanderschuhe* dabei, gute Turnschuhe tun es aber auch. Die Wege im Park sind zwischendurch voller Wurzeln, steinig, steil oder auch rutschig.
  • Mückenschutz
    Ganz wichtig ist ein Stichheiler* und Mückenspray*. Im Regenwald gibt es viele Mücken, die dich allerdings in Ruhe lassen, wenn du einen Mückenschutz dabeihast.
  • Taschenlampe
    Für abends und für die Nachtwanderung ist eine Taschen- oder Stirnlampe* sehr von Vorteil. Die Wege um die Lodges und das Hauptquartier sind beleuchtet. Drumherum gibt es in der Nacht keine Lichtquelle.
  • Sonnenschutz
    Auch eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor würden wir dir empfehlen. Ebenso wie eine gute Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille. Der Bako Nationalpark liegt in der Nähe des Äquators, dementsprechend brennt tagsüber die Sonne zum Teil erbarmungslos vom Himmel.
  • Snacks für den Trail
    Bringst du bereits ein wenig Verpflegung aus Kuching mit, kannst du etwas an den Essenskosten sparen und dir Snacks für die Wanderungen mit einpacken. Wir hatten Nüsse, Obst und Dosen wie Baked Beans dabei. Auch Elektrolyte* sind von Vorteil, da du unterwegs viel schwitzen wirst.

 


 

Unser Fazit für den Bako Nationalpark

Die Landschaft und die Tierwelt des Bako Nationalparks haben uns sehr begeistert und gehören mit zu den schönsten Erlebnissen unserer Reise. Möchtest du die abwechslungsreiche Natur Borneos kennenlernen und liebst es zu wandern, dann solltest du auf jeden Fall einen Besuch einplanen, wenn du in Kuching bist. Die Unterkünfte haben zwar keinen hohen Standard, trotzdem lohnt es sich, im Park zu übernachten und die Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden. Wir haben drei Nächte im Nationalpark geschlafen und würden es genauso wieder machen. Es ist ein tolles Gefühl, nachts bei offenem Fenster zu den Geräuschen des Regenwaldes einzuschlafen.

Wenn du nur wenig Zeit hast, lohnt sich aber auch ein Tagesausflug in den Park. Besonders begeistert waren wir von den vielen Tieren, die wir bei unserem Besuch gesehen haben. Allem voran die Nasenaffen, die es nur auf Borneo gibt. Aber auch die Bartschweine, Riesengleiter und die zwei grünen Lanzenottern fanden wir toll. Nicht verpassen solltest du bei deinem Besuch die Nachtwanderung, bei der wir ganz viele Tiere der Nacht entdecken konnten.

 

Was für Fragen hast du zum Bako Nationalpark und was interessiert dich besonders am Regenwald? Warst du vielleicht selbst schon hier? Schreibe uns gerne einen Kommentar, um uns Ideen und Anregungen zu geben. Wir freuen uns über deine Meinung!

 


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Ankunft im Regenwald – zwischen Krabben und Bartschweinen

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Steffen

Mich findest du beim Wandern in den Bergen, auf dem Surfboard, oder beim Tauchen durch bunte Fischschwärme. Ich liebe die Natur, Abenteuer und gutes Essen. Am liebsten aber reise ich neugierig um die Welt und entdecke die schönsten Orte und Landschaften unserer Erde. Meine Drohne darf dabei natürlich nicht fehlen.

4 Comments

  1. Antworten

    Natascha

    16. September 2018

    Ich war noch nie in Borneo. Eure Bilder machen Lust darauf. Sie sind super fotografiert und euer Bericht ist sehr informativ.
    Vielen Dank für die tolle Vorstellung.

    Gruss
    Natascha

    • Steffen

      7. Oktober 2018

      Hallo Natascha,
      Vielen Lieben Dank für deinen Kommentar. Borneo ist wirklich eine tolle Insel und eine Reise dorthin lohnt sich.
      Liebe Grüße Steffen

  2. Antworten

    Sabine von Ferngeweht

    23. September 2018

    Bako gehörte auch zu unseren Highlights in Borneo! Wart Ihr auch im Norden? Da kann ich das Danum Valley empfehlen!

    • Farina

      28. September 2018

      Hallo Sabine,

      das Danum Valley haben wir ausgelassen. Wir haben aber gehört, dass es sehr schön sein soll. Nach drei Monaten auf Borneo war es für uns erst mal Zeit für ein anderes Land 🙂 Bei unserem nächsten Borneo-Besuch werden wir uns die Gebiete um Semporna, Lahad Datu und Sandakan aber näher anschauen und sind schon sehr gespannt.

      Viele Grüße

      Farina

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