Ayubowan! (ආයුබෝවන්) – Herzlich willkommen auf Sri Lanka! 

Sri Lanka oder Ceylon, wie der Inselstaat früher hieß, wird nicht ohne Grund auch die Perle des Indischen Ozeans genannt. Sri Lanka ist ein kleines Paradies, das durch seine faszinierende Vielfalt an Natur und Kultur sowie durch seine wunderschönen Traumstrände besticht. Die kleine Insel besitzt eine üppige Vegetation, eine reiche Tierwelt und beheimatet das Erbe einer Jahrtausende alten Kultur. Nirgends ist das Lächeln der Menschen freundlicher. Suchst du Abenteuer, bist du hier genau richtig. Reisen nach Sri Lanka sind vielfältig. Ob erholsamer Strandurlaub oder Kultur- und Erlebnisurlaub hängt vom persönlichen Geschmack ab. Wer morgens mit Schildkröten tauchen geht, kann abends schon in den Bergen zum Wandern sein. Es gibt ausgedehnte Teeberge, historische Ruinen, buddhistische Tempel und beeindruckende Nationalparks mit Elefanten und Leoparden. 

 

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Sri Lanka – Informationen und Reisetipps

 

Inhaltsverzeichnis
1. Unsere Reiseroute
2. Ländersteckbrief Sri Lanka
     – Beste Reisezeit

3. Visum für Sri Lanka
4. Sehenswürdigkeiten und Tipps
5. Kosten für Sri Lanka
6. Orte auf Sri Lanka
7. Weitere Informationen
     – Sicherheit
     – Unterkunft

     – Fortbewegung
     Essen und Trinken
8. Packliste für Sri Lanka
9. Unsere Sri Lanka Reise auf Video  

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1. Unsere Reiseroute durch Sri Lanka

Wir waren drei Monate auf Sri Lanka und haben fast das gesamte Land bereist, bis auf den ganz nördlichen Teil. Unsere Route verlief von der Großstadt Colombo die Küste südwärts in mehreren Etappen bis nach Tangalle. Von dort aus ging es nach Ella und mit mehreren Zwischenstopps durch das zentrale Bergland nach Kandy. Danach sind wir ins kulturelle Dreieck nach Sigiriya und Polonnaruwa gefahren, bevor wir Richtung Ostküste und Passikudah aufgebrochen sind. Weiter ging es südwärts bis Arugam Bay und später dieselbe Strecke zurück bis nach Uppuveli bei Trincomalee. Danach stand wieder das Landesinnere mit Anuradhapura auf dem Programm. Zum Schluss ging es zurück an die Westküste und nach Kalpitiya. Unser nächster und letzter Stopp war Negombo, von wo aus wir zum Flughafen gefahren sind.

 

 

Unsere Route 

ColomboKalutaraBentotaHikkaduwaUnawatunaMirissaTangalleUdawalawe-Nationalpark – EllaHaputaleOhiyaKandy – SigiriyaPolonnaruwaPassikudahArugam BayUppuveliAnuradhapura – KalpitiyaNegombo  

 


 

2. Ländersteckbrief Sri Lanka

  • Ländername: Demokratische Sozialistische Republik Sri Lanka
  • Hauptstadt: Sri Jayawardenapura Kotte (de facto Colombo)
  • Einwohnerzahl: ca. 20,7 Millionen Menschen
  • Landesfläche: 65.610 km2
  • Landessprachen: Amtssprachen sind Singhalesisch und Tamilisch; Verkehrssprache Englisch
  • Klima: tropisch feuchtheiß
  • Währung: Sri Lanka Rupie (LKR); 1 € entspricht 170,11 LKR oder 1 LKR entspricht 0,00638 € (∅ Jahr 2017)
  • Zeitzone: Asia/Kolkata; Indian Standard Time (IST); keine Umstellung auf Sommerzeit;
    Differenz zu Deutschland: MEZ +4 1/2 Stunden, MESZ +3 1/2 Stunden
  • Religionen: über 70 % Buddhisten, weitere Religionen sind Hinduismus, Islam und Christentum
  • Landesvorwahl: +94
  • Domain: .lk
  • Netzspannung: 230/240 V, 50 Hz; Adapter ist notwendig; es werden Steckdosen des Typs D, G und M verwendet. Die meisten Weltadapter* besitzen nur den Steckertyp G. Da der hierzu passende Steckdosentyp auf Sri Lanka nicht oft Verwendung findet, kann der Weltadapter meist nicht genutzt werden. Es gibt allerdings einen einfachen Trick, um gewöhnliche deutsche Stecker mit den Steckdosentypen D und M zu benutzen. Du nimmst einen Kugelschreiber oder ähnliches und drückst damit den Riegel im dritten, oberen Loch der Steckdose nach hinten, während du gleichzeitig den Stecker in die Steckdose steckst. Allerdings solltest du hierbei genau wissen, was du machst. Bevor du also einen Stromschlag bekommst, frag zunächst die Einheimischen oder einen Elektriker. Diese kennen sich mit der richtigen Handhabung aus. Auf Sri Lanka kann es zwischendurch vorkommen, dass der Strom ausfällt. Hier findest du weitere Informationen zu Sri Lankas Steckertypen. 
  • Internet: Der WLAN-Empfang ist in vielen Unterkünften und Restaurants oft schwankend, schlecht oder gar nicht vorhanden. Falls du eine Internetverbindung brauchst, empfiehlt es sich, eine sri-lankische SIM-Karte zu kaufen. Diese gibt es in kleinen Geschäften in fast jedem Ort. Die Preise für Datenvolumen sind verglichen mit Deutschland günstig. Internetverbindungen über das Handy funktionieren meist gut.
  • Gesundheitliche Risiken: Denguefieber, Chikungunya, Japanische Enzephalitis, Tollwut; im September 2016 wurde Sri Lanka durch die Weltgesundheitsorganisation malariafrei erklärt
  • Durchfall und Darmerkrankungen: Hiermit hat vermutlich jeder mindestens einmal zu kämpfen, der Sri Lanka besucht. Die Hygienestandards sind nicht sonderlich hoch.
  • Mückenschutz: Die tagaktive Gelbfiebermücke überträgt Denguefieber und Chikungunya. 2017 erlebte Sri Lanka einen schweren Dengue-Ausbruch. Bester Schutz vor Mücken sind lange, helle Kleidung und Mückenspray*. Gut funktionieren auch Räucherspiralen oder Produkte mit Citronella. 

 


 

Beste Reisezeit

Sri Lanka kann ganzjährig bereist werden. Die beste Reisezeit ist je nach Region unterschiedlich. Zyklone können auf Sri Lanka im Mai sowie von Oktober bis November auftreten.

 

  • Beste Reisezeit Südwestküste
    Oktober bis April – von Mai bis September herrscht Südwestmonsun mit heftigen Niederschlägen
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  • Beste Reisezeit Nordostküste
    April bis September – von Dezember bis Februar herrscht Nordostmonsun mit heftigen Regenfällen
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  • Beste Reisezeit zentrales Bergland
    Ganzjährig 
    – bei angenehmem Klima herrschen meist milde Temperaturen, es kann das gesamte Jahr über regnen. Von Dezember bis Februar kann es nachts zu Frost kommen.

 

Das aktuelle Wetter in Colombo


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3. Visum für Sri Lanka

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für Sri Lanka ein Visum. Dieses Visum ist gebührenpflichtig, kann online beantragt werden und nennt sich „Electronic Travel Authorization“ (ETA). Das Visum kannst du auch über verschiedene Reiseveranstalter oder bei einer sri-lankischen Auslandsvertretung beantragen. Etwas teurer bekommst du das Visum auch direkt am Flughafen, wenn du einreist.

 

Visumsbeantragung und Kosten Touristenvisum

Online Beantragung unter: www.eta.gov.lk „Electronic Travel Authorization“ (ETA)
Touristenvisum mit Gültigkeit bis zu 30 Tage, einmalige Einreise: 35,- USD
Bei Einreise am Flughafen: 40,- USD

 

Visumsverlängerung

Das Touristenvisum kann um weitere 60 Tage und später noch einmal um weitere 90 Tage verlängert werden. Eine Verlängerung ist nur in Colombo möglich. 

 

Weitere Informationen zum Visum und der Visumsverlängerung auf  Sri Lanka findest du in unserem Beitrag:
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 Visumsverlängerung auf Sri Lanka   

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4. Sehenswürdigkeiten und Tipps

 

Sehenswürdigkeiten Sri Lanka

  • Zahntempel in Kandy 
  • Adam´ s Peak zum Sonnenaufgang
  • Leoparden im Yala National Park
  • Ruinen des alten Anuradhapura
  • Jaffna und der Norden
  • Fort von Galle
  • Einsame Stände an der Ostküste (Schnorcheln bei Pigeon Island)
  • Höhlentempel von Dambulla

 

Unsere Highlights 

  • Die Natur im Horton Plains National Park mit dem World´ s End bewundern
  • Elefantensafari im Udawalawe National Park unternehmen
  • Sigiriya Rock, Pidurangala Rock und die Natur von Sigiriya erleben
  • Durch die Teefelder des Lipton’s Seat bei Haputale streifen
  • Mit dem Fahrrad durch die Ruinen von Polonaruwa fahren
  • In Tangalle Schildkröten bei der Eiablage beobachten und Kajak fahren in der Lagune
  • In Surfspots mit lebhaftem Treiben und schönem Strand eintauchen in Mirissa und Weligama
  • Arugam Bays ruhige Atmosphäre, tolle Strände und gute Surfmöglichkeiten erkunden
  • Die einzigartige Landschaft um Kalpitiya mit ihren Möglichkeiten zum Kitesurfen sehen 
  • Durch die wunderschöne Bergkulisse des kleinen, beschaulichen Ella wandern
  • Im Royal Botanical Garden bei Kandy die Seele baumeln lassen

 

Unsere Tipps

❖ Tangalle
Schildkröten bei der Eiablage beobachten. Hierfür fahren die meisten Besucher zum kostenpflichtigen Turtle Watch Rekawa. Es gibt aber auch die Möglichkeit, nachts am Strand von Tangalle bis zum Strandabschnitt in Rekawa zu laufen und mit etwas Glück, Schildkröten zu sehen. Der Strand von Tangalle ist weitläufig und wenig besucht und ein Strandurlaub hier ist wunderschön. Du solltest allerdings vorsichtig sein, denn der Strand fällt steil ins Meer ab und besitzt starke Strömungen. Es gibt jedoch aufgeschüttet Steinwälle, bei denen du gefahrlos ins Wasser gehen kannst.

Kajakfahren auf der Lagune ist eine tolle Erfahrung. Günstig ausleihen kannst du dir Kajaks im Lagoon Paradise Beach Resort. Das Resort hat mehrere Kajaks, die du dir für 500 LKR pro Person (ca. 3,10 €) für einen gesamten Tag ausleihen kannst. Am besten morgens früh starten, wenn die Sonne noch nicht zu hoch steht und lange Kleidung, Sonnenschutz und Kopfbedeckung einpacken.

 

❖ Sigiriya
Auf den Pidurangala Felsen klettern. Der Sigiriya Rock, oder auch Löwenfelsen, ist die Hauptsehenswürdigkeit in Sigiriya. Der Eintritt kostet 30 USD (ca. 25 €) pro Person. Der Pidurangala Rock ist sein kleiner Bruder und mit 500 LKR pro Person (ca. 3,10 €) weit günstiger und nicht so überlaufen. Zudem hast du den Ausblick auf den Sygiriya, den du vom Löwenfelsen selbst natürlich nicht hast. Es gibt auch immer wieder schlimme Hornissenattacken auf dem Sigiriya Rock, bei denen Menschen trotz dicker Kleidung komplett zerstochen ins Krankenhaus gebracht werden müssen. Zum Pidurangala Felsen führt ein Weg durch einen Tempel hindurch etwa 20 bis 30 Minuten den Berg hinauf. Am Ende erwartet dich eine kurze Kletterpartie, die allerdings leicht zu meistern ist. Belohnt wirst du mit einer sagenhaften Aussicht. Uns hat es so gut gefallen, dass wir mehrere Stunden auf dem Felsen verbracht haben.

 

Weitere Informationen zu unseren Tipps und Highlights auf Sri Lanka findest du in unseren Beiträgen: 
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Sri Lanka – 10 Highlights die dir in Erinnerung bleiben werden

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Sri Lankas schönste Strände – unsere Highlights
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5. Kosten für Sri Lanka

Pro Monat haben wir ohne Visum und Flüge zu zweit etwa 200.000 Sri-Lanka-Rupien ausgegeben. Das entspricht etwa 1.266 Euro oder 633 Euro pro Person. Die Kosten sind inklusive Transport mit Bus, Bahn und Tuk-Tuk. Wir hatten überwiegend einfache Mittelklasse-Doppelzimmer. Allgemein haben wir relativ günstig gelebt und meist einheimisch gegessen oder auf dem Markt eingekauft.

 

Unterkunft

Unterkünfte beginnen bei 1.000 LKR bis Ende offen – wofür man zahlt, das bekommt man auch. Wir haben im Durchschnitt 3.500 LKR (ca. 22 €) pro Doppelzimmer am Tag ausgegeben. Pro Monat sind das 106.500 LKR oder etwa 674 Euro.

 

Fortbewegung

  • Bus: Die Preise für Fahrten mit dem Bus sind immer unterschiedlich, aber supergünstig. Zum Teil von wenigen Cent für kurze Strecken, bis hin zu wenigen Euro für längere Strecken.
  • Tuk-Tuk: Fahrten mit dem Tuk-Tuk kosten rund 50 LKR (ca. 0,32 €) für einen Kilometer.
  • Zug: Zugfahren ist sehr günstig in Sri Lanka. Preise reichen von Centbeträgen bis hin zu wenigen Euro.
  • Taxi: Taxipreise variieren sehr stark. Deshalb sollte man vorher verhandeln und einen Festpreis ausmachen.

Pro Monat haben wir für Transportmittel im Durchschnitt 6.750 LKR (ca. 42 €) für 2 Personen ausgegeben.

 

Essen und Trinken

  • Reis und Curry, einfaches Restaurant (kalt, auf einem Teller): 70 – 350 LKR
  • Reis und Curry, besseres Restaurant (warm, mehrere Currys in Schälchen): 350 – 500 LKR
  • Samosas beim Straßenverkäufer: 50 LKR
  • 1,5 l Wasserflasche: 70 – 80 LKR
  • Kokosnuss: 50 – 80 LKR

Für Essen und Trinken haben wir in Sri Lanka im Durchschnitt 2.080 LKR (ca. 13 €) pro Tag für zwei Personen ausgegeben. Pro Monat entspricht das 63.300 LKR oder etwa 400 €.

 

Alle Kosten beruhen auf unseren Erfahrungswerten und ändern sich natürlich in Abhängigkeit der Reisegewohnheiten jedes Einzelnen. Sie sollen lediglich als Orientierung dienen. 

 


 

6. Orte auf Sri Lanka 

Sri Lanka ist in neun Provinzen unterteilt, die sich wiederum in 25 Distrikte aufteilen. Jede Provinz hat eine eigene Hauptstadt. Im Norden und Nordosten Sri Lankas finden sich noch viele Überreste des bis 2009 andauernden Bürgerkrieges. In manchen Gebieten muss noch heute vereinzelt mit Landminen gerechnet werden. In stärker frequentierten Gebieten besteht allerdings keine Gefahr. Auch der Tsunami 2004 hat seine Spuren hinterlassen. In den nordöstlichen Küstengebieten erholen sich einstige Urlaubsgebiete nur langsam, sodass viele Hotels bis heute nicht wieder aufgebaut sind. Ähnliches gilt für die Küsten im Südwesten, im Süden und im Osten, die sich nicht zuletzt aufgrund des regen Tourismus schneller erholen.  

 

Die Westküste

❖ Bentota
Der kleine Ort besitzt einen breiten, langen Sandstrand. Hier finden sich größere, unauffällige Hotelanlagen und ein Supermarkt. Es gibt eine Handvoll Restaurants, allerdings nicht direkt am Strand. Dieser ist nur von Palmen und Büschen gesäumt. Das friedliche und beschauliche Örtchen eignet sich gut für einen ruhigen Strandurlaub. Allerdings werden die Bürgersteige hier auch recht früh hochgeklappt. Wenn du sehen möchtest wie Bentota ist – schau dir unsere zwei Videos dazu an.  Zu den Bentota Videos        

     

❖ Colombo
In der Praxis Sri Lankas Hauptstadt, obwohl die offizielle Hauptstadt Sri Jayewardenepura Kotte heißt und am Rand von Colombo liegt. Colombo ist die größte Stadt des Landes und man findet hier viele Einkaufsmöglichkeiten. Colombo befindet sich in Flughafennähe. Man kann hier sein Visum verlängern und günstig sri-lankisch Essen gehen. Beliebte Ausflugsziele sind das Nationalmuseum im Viharamaadevi Park, der Kelaniya Rajamaha Viharaya Tempel mit einer liegenden Buddha Statue, der auf dem Wasser befindliche Seema Malaka Tempel und das Galle Green Face, ein von den Holländern angelegter Grünstreifen am Meer, der heutzutage zur Naherholung dient. Mehr als zwei bis drei Tage braucht man aus unserer Sicht in Colombo allerdings nicht einzuplanen. Wenn du sehen möchtest wie Colombo ist – schau dir unser Video dazu an.   Zu dem Colombo Video 

 

❖ Kalpitiya
Auf einer Halbinsel im Westen Sri Lankas liegt Kalpitiya zwischen der Lagune von Puttalam und dem Meer. Ein Aufenthalt in den Kalpitiya umliegenden, idyllischen Gebieten lohnt sich. Gerade an der dem Meer zugewandten Seite finden sich kleinere Lagunen und Gewässer und kilometerweite Sandstrände. Die Atmosphäre ist ruhig und friedlich. Kalpitiya selbst bietet einige kleinere Läden. Ansonsten gibt es eher Natur zu sehen. Hier ticken die Uhren noch anders. Kalpitiya ist aufgrund seines starken Windes und der Lagune für seine guten Kitesurfmöglichkeiten bekannt. Für einen Aufenthalt bieten sich die umliegenden Surfcamps an. Die wunderschönen Sandstrände sind in der Nebensaison leider zum Teil auch sehr stark vermüllt – ein generelles Problem in einigen Teilen Sri Lankas.

 

❖ Kalutara
Kalutara ist eine verschlafene Kleinstadt südlich von Colombo. Hier befindet sich die Dagoba Gangatilaka Vihara, die einzige begehbare Pagode Sri Lankas. Ihren weißen Kuppelbau sieht man schon von Weitem. Im Inneren der Pagode zeigen hübsche Fresken das Leben Buddhas und Gläubige aus ganz Sri Lanka zieht es hierher. Kalutara selbst besitzt einen wunderschönen, wilden Naturstrand. Sehenswertes oder Touristen sucht man sonst allerdings vergeblich. Neben wenigen einheimischen Restaurants gibt es einen Supermarkt. Wenn du sehen möchtest wie Kalutara ist – schau dir unsere zwei Videos dazu an.   zu den Kalutara Videos       

 

❖ Negombo
Keine 20 Minuten vom internationalen Flughafen entfernt liegt die Stadt Negombo. Viele Reisende machen auf dem Weg von oder nach Sri Lanka einen kurzen Zwischenstopp hier. Verständlich, bietet Negombo eine kurze Anreise und das Meer ist gleich vor der Haustür. Im Norden Negombos gibt es in zweiter Reihe zum Strand viele kleine Souvenirläden und einige Restaurants. Der Strand selbst ist breit und kilometerweit. Zwar besticht Negombo nicht durch seine Schönheit, ist für zwei oder drei Tage Strandurlaub allerdings gut geeignet. Negativkritiken bezüglich Negombo können wir nur insofern verstehen, da sich der Strand ans Stadtgebiet anlehnt. Ansonsten gibt es verglichen mit anderen Gebieten auf Sri Lanka nicht viel auszusetzen.

 

❖ Wilpattu National Park
Der Wilpattu National Park ist der größte Nationalpark Sri Lankas und war vor dem Bürgerkrieg der populärste. Er wurde 1985 aufgrund des Bürgerkrieges geschlossen. Heutzutage kann man wieder Safaris in den Park an Sri Lankas Westküste, 
der eine einmalige Natur aus Urwald und Savanne besitzt, unternehmen. Zudem gibt es hier Leoparden und Bären zu sehen.  

 


 

Die Südküste

❖ Galle
Galle liegt im Südwesten von Sri Lanka. Die Festung von Galle, das Galle Fort, und ihr Glockenturm sind sehr bekannt und gehören zusammen mit Galles Altstadt zum Weltkulturerbe. Colombo und Galle sind durch eine Zuglinie verbunden, die bis in den Süden nach Matara führt und über die man bequem die Westküste bereisen kann. Bei Galle scheiden sich die Geister – die einen finden die Stadt und seine Altstadt die schönste Sri Lankas, andere finden wenig Reizvolles an ihr.

 

❖ Hikkaduwa
Der kleine Urlaubsort Hikkaduwa zieht sich entlang der Hauptstraße und besitzt verschiedene Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Es ist etwas geschäftiger hier, da es viele Touristen für einen Strandurlaub in die kleine Küstenortschaft zieht. Der Strand ist lang gezogen und oft recht voll. Hikkaduwa bietet auch gute Möglichkeiten zum Tauchen und Schnorcheln. Eine kurze Busfahrt von Hikkaduwa entfernt gibt es ein kleines Tsunami-Fotomuseum, in dem Anwohner ihre Eindrücke vom katastrophalen Tsunami 2004 festgehalten haben. Der Eintritt ist kostenlos. Wenn du sehen möchtest wie Hikkaduwa ist –
 schau dir unsere drei Videos dazu an.   zu den Hikkaduwa Videos        

 

❖ Mirissa
Wer einen kleinen Ort mit schönem Strand sucht, an dem trotzdem was los ist, ist in Mirissa richtig. Entlang der Hauptstraße und in einigen Nebenstraßen gibt es einige Restaurants und kleinere Einkaufsmöglichkeiten. Es herrscht viel Verkehr auf der kleinen Hauptstraße, die durch Mirissa führt, aber zum Strand hin bleibt man hiervon verschont. Der Strand selbst eignet sich ideal zum Baden und in einigen Abschnitten zum Surfen. Außerdem gibt es viele Strandbars und Restaurants entlang des Strandes, daher ist Mirissa bei Touristen sehr beliebt. Der kleine Surfstrand von Weligama befindet sich eine kurze Busfahrt entfernt und es gibt die Möglichkeit Blauwale zu beobachten. Wenn du sehen möchtest wie Mirissa ist – schau dir unsere fünf Videos dazu an.   zu den Mirissa Videos

 

❖ Tangalle
Tangalle lässt das Herz von Strandliebhabern höherschlagen. Die Natur ist einfach wunderschön und die Strände werden idyllischer, je weiter man sich vom Zentrum entfernt. Das Stadtzentrum von Tangalle liegt einen kurzen Fußmarsch von etwa 15 Minuten vom Meer entfernt im Land und ist nicht wirklich spektakulär. Dafür gibt es einen Markt am Busbahnhof und viele kleine Läden, in denen man einkaufen kann. Die Strände selbst laden zur Erholung ein, ebenso wie gemütliche Strandbars und Restaurants. Zur richtigen Jahreszeit kannst du am Strand Schildkröten bei der Eiablage beobachten. Zum Schwimmen ist Tangalle wegen starker Strömungen nur bedingt geeignet.   zu den Tangalle Videos

 

❖ Unawatuna
Ein kleiner Urlaubsort mit vielen verschiedenen hübschen Bars und Restaurants. Einige befinden sich direkt am Strand, mehr jedoch entlang einer gewundenen Straße, die den Strand mit der Hauptstraße verbindet. In Unawatuna gibt es bis auf ein paar kleine Stände an der Hauptstraße ansonsten nicht viele Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel. Einen guten Fußmarsch durch die Natur entfernt gibt es einen kleinen und etwas versteckteren Strand, den Jungle Beach, der sich für einen Ausflug lohnt. Eine kurze Busfahrt von Unawatuna gibt es die Dog Care Clinic, die du besuchen kannst. Hier werden kranke und verletzte Straßenhunde aufgenommen und gesund gepflegt. Eine tolle Einrichtung und einen Besuch wert. Wenn du sehen möchtest wie Unawatuna ist – schau dir unsere zwei Videos dazu an.   Zu den Unawatuna Videos       

 

❖ Weligama
Der kleine Küstenort besitzt einen tollen Anfängerstrand zum Surfen, der sehr flach ins Wasser abfällt. Hier triffst du viel junges Publikum, das sich in den kleinen Wellen tummelt und du kannst dir ein Surfboards für 300 LKR ausleihen. Weligama ist beschaulich, bietet jedoch ein paar Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Die Atmosphäre am Strand ist entspannt und zieht viele Backpacker an. Zudem ist Mirissa in erreichbarer Nähe und nur eine kurze Busfahrt entfernt. Wenn du sehen möchtest wie Weligama ist – schau dir unser Video dazu an.   Zum Video

 

❖ Yala National Park
Der Yala National Park ist der wohl bekannteste Nationalpark in Sri Lanka und liegt an der Südostküste des Landes. Er ist der zweitgrößte Nationalpark Sri Lankas und besitzt die höchste Dichte an Leoparden weltweit. Safaris sollten in den frühen Morgenstunden oder frühen Abendstunden unternommen werden, wenn die Tiere am aktivsten sind. Der Park ist in zwei Bereiche aufgeteilt, den Yala West und den Kumana Nationalpark (ehemals Yala East) und besteht aus mehreren Blöcken. Im Park selbst gibt es oft einen hohen Besucherandrang.  

 


 

Das Landesinnere

❖ Anuradhapura
Die Stadt war die erste Königsresidenz Sri Lankas und ist die Hauptstadt der nördlichen Zentralprovinz. Heute besteht die Stadt aus zwei Bereichen – der neuen Stadt, in der die Anwohner leben und die Hotels und Einkaufsmöglichkeiten umfasst, und der „Heilgen Stadt“, dem historischen Teil mit seinen Ruinen und Tempeln, die etwas außerhalb des Gebietes der neuen Stadt liegt. Hier steht der älteste dokumentierte Baum der Welt, der Bodhi Baum, ein Ableger des Baumes unter dem Buddha seine Erleuchtung fand. Spektakulär anzusehen ist der Baum selbst nicht, zumal er durch zwei Mauern geschützt wird und nur von außen betrachtet werden kann. Die Ruwanwelisaya Dagoba ist ebenfalls sehenswert, ebenso wie andere Kulturstätten die in der Stadt verteilt liegen.
 Auf Grund der Weitläufigkeit kann man die Ruinen am besten mit dem Fahrrad erkunden.

 

❖ Dalhousie / Adam´s Peak
Dalhousie (ausgesprochen: Dellhaus) ist ein winziger Ort und Ausgangpunkt für die Besteigung des Adam´s Peaks. Der Adam´s Peak ist der heiligste Berg auf Sri Lanka und für die Einheimischen ein wichtiges Pilgerziel. Jede Nacht zieht ein Strom von Hunderten Pilgern und Touristen den wunderschönen Berg hinauf, um vom Gipfel aus den Sonnenaufgang am Horizont zu bestaunen. Dalhousie erreichst du, wenn du mit dem Zug nach Hatton fährst und von dort aus weiter mit dem Bus oder dem Tuk-Tuk nach Dalhousie.

 

❖ Dambulla
Dambulla ist berühmt für seine eindrucksvollen Höhlentempel, die sich oberhalb der Stadt befinden. Die buddhistischen Felsentempel gehören seit 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergen eine Vielzahl an Buddhastatuen. Daneben finden sich auch Königsstatuen und Statuen hinduistischer Götter.

 

❖ Ella
Die kleine Siedlung Ella liegt im Hochland Sri Lankas und bietet fantastische Ausblicke auf die umgebende Berglandschaft. Ella ist ruhig und beschaulich und besteht im Grunde nur aus wenigen Straßen mit viel Natur drum herum. Hier gibt es einige gute Restaurants, die den Aufenthalt in diesem idyllischen Ort angenehm machen. Ella bietet sich als Ausgangspunkt für Wanderungen zum wunderschönen Ella Rock, dem kleineren, aber absolut tollen, Little Adams Peak und der Nine Arches Bridge an, einer imposanten, alten Eisenbahnbrücke, die sich mit ihren neun Brückenbögen über das Tal erstreckt. Ein paar Kilometer außerhalb Ellas gibt es die Ravana Falls, die ebenfalls einen Besuch wert sind.   zu den Ella Videos

 

❖ Haputale
Ein ganz besonderes Flair besitzt der Ort Haputale. Mit etwa 5.000 Einwohnern liegt er auf knapp 1.500 Metern Höhe und bietet atemberaubende Weitsicht ins Tiefland. Haputale ist umgeben von Teefeldern. Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Tamilen und Moslems. Nicht selten ziehen tagsüber Wolken auf und es ist trüb und nebelig, wodurch in Verbindung mit den Rufen des Muezzins von der großen Moschee im Ort, eine mystische Stimmung entsteht. Darum ist Haputale für uns auch die Stadt in den Wolken. Nicht weit entfernt befindet sich der Lipton’s Seat. Hier kaufte Sir Thomas Lipton Teeplantagen und hielt sich selbst gerne an dem nach ihm benannten Aussichtspunkt auf. Noch bis heute kann man sich die Teeproduktion in der angesiedelten Teefabrik ansehen.   zu den Haputale Videos

 

❖ Kandy
Kandy ist die kulturelle Hauptstadt Sri Lankas und zugleich die alte Königsstadt des Landes. Sie ist von besonderer Bedeutung, da in ihrem Zahntempel, dem Sri Dalada Maligawa, der angebliche Eckzahn Buddhas verwahrt wird. Neben dem hübschen Kandy Lake und verschiedenen Restaurants, gibt es im Zentrum einen großen Markt mit Obst und Gemüse, einen Markt für Bekleidung und eine kleine Shopping Mall. Beeindruckend sind die Scharen von Krähen, die den Bereich um den Markt bewohnen und Fleisch von den Ständen klauen. Diese fliegen abends zu Hunderten über der Innenstadt. Auf einem Berg, der das Zentrum überblickt, findet sich das Wahrzeichen Kandys, eine riesige, weiße Buddhastatue. Eine kurze Fahrt von Kandy entfernt gibt es die Royal Botanical Gardens. Ihre beeindruckenden Bäume und ihre große Kolonie von Flughunden sind in jedem Fall einen Besuch wert. Kandy selbst ist im Zentrum sehr geschäftig und es herrscht viel Straßenverkehr.

 

❖ Udawalawe National Park
Der Udawalawe National Park ist kleiner als der Yala National Park, aber umso sehenswerter. Er wurde als Schutzgebiet für Elefanten geschaffen und ist bekannt für seine große Elefantenpopulation, die meist morgens oder abends in kleinen Herden an den Wasserlöchern des Parks gesichtet werden kann. Neben Elefanten gibt es Wasserbüffel, Schakale und jede Menge Vögel, wie Pfauen und Buntstörche zu sehen. Die Natur besteht aus einer tollen Busch- und Baumlandschaft, die den Udawalawe auf jeden Fall zu einem lohnenswerten Ausflugsziel macht.   zu den Udawalawe Videos

 

❖ Ohiya / Horton Plains National Park
Ohiya ist eine kleine Ansammlung von Häusern, die in den Bergen verteilt sind. Es gibt keinen wirklichen Ortskern, das Zentrum bildet die Zughaltestelle und auch einen Supermarkt sucht man hier vergebens. Ohiya bietet eine tolle Landschaft und eignet sich für Naturliebhaber, die die Abgeschiedenheit mögen als Ausgangspunkt für Wanderungen in die umgebenden Berge, sowie in den Horton Plains National Park. Für alle anderen empfehlen wir jedoch, den Horton Plains National Park von Nuwara Eliya oder Haputale heraus zu besuchen. Ohiya ist doch sehr ruhig und abgeschieden und es gibt nur eine Handvoll Hotels, die zudem weit verstreut sind.

 

❖ Polonnaruwa
Nach Anuradhapura wurde Polonnaruwa Herrschaftssitz der Könige und die zweite große Hauptstadt Sri Lankas. Polonnaruwa ist ein eher kleinerer Ort, Anuradhapura eine größere Stadt. Beide sind nicht unbedingt schön, die Ruinenstätten beider Orte jedoch umso beeindruckender. Das historische Gelände von Polonnaruwa liegt nicht weit vom Ortskern entfernt und ist gut mit dem Fahrrad zu erreichen. Generell empfiehlt sich ein Fahrrad oder ein Tuk-Tuk, um das weitläufige Gelände zu besuchen. Die Stätten liegen in Polonnaruwa dichter beieinander als in Anuradhapura, aber für einen Besuch zu Fuß zu weit voneinander entfernt. Im archäologischen Park solltest du genügend Wasser dabeihaben und lange Kleidung als Sonnenschutz. Tagsüber kann es sehr heiß werden und nach einigen Stunden in der Sonne ist man froh, die kurze Hose im Hotel gelassen zu haben. Außerdem empfehlen sich Socken, da in vielen Teilen der Ruinen die Schuhe ausgezogen werden müssen und der Boden extrem heiß sein kann. Schultern und Knie sollten bedeckt sein und die Kopfbedeckung beim Betreten der jeweiligen Stätte abgesetzt. Polonnaruwa hat auch einen schönen See, an dem man gut den Sonnenuntergang beobachten kann.

 

❖ Sigiriya
Sigiriya ist, wie so viele Orte Sri Lankas, eher klein und liegt in der Nähe von Dambulla. Er ist bekannt für den Sigiriya Rock oder auch Löwenfelsen genannt. Hierbei handelt es sich um einen beeindruckenden Monolithen, der aus der flachen Ebene emporragt und auf dessen Spitze sich die Ruinen einer historischen Felsenfestung befinden. Umliegend gibt es Gärten und Überreste alter Bewässerungssysteme. In kurzer Entfernung findet sich zudem der Pidurangala Rock, von dem aus man einen tollen Blick auf den Löwenfelsen hat. Sigiriya sollte man unbedingt in seine Reiseroute einplanen, die umgebende Natur ist wunderschön und Ausflüge lohnen sich.  

 


 

Die Ostküste

❖ Arugam Bay
Die Ostküste Sri Lankas ist etwas ruhiger als die touristische Westküste. Im Südosten befindet sich das beschauliche Arugam Bay mit seiner entspannten Atmosphäre, das als Surfspot weltbekannt ist. Arugam Bay besteht aus einer kleinen Hauptstraße mit vielen Hotels und Restaurants. Die umgebende Landschaft ist wunderschön, ebenso wie die kilometerweiten Strände, die ein Paradies für Surfer und Naturliebhaber sind. Leider sind einige Strände in der Nebensaison in manchen Abschnitten zum Teil sehr stark vermüllt – ein generelles Problem in vielen Teilen Sri Lankas. Von Arugam Bay aus bieten sich Safaris in den etwa 30 Kilometer entfernten Kumana National Park an, der früher Yala East National Park hieß. Das Kudumbigala Kloster ist ein ehemaliges Waldkloster und bietet sich ebenfalls für einen Ausflug an. Dieser kann mit einem Stopp an den beliebten Surfstränden Panama oder Okanda verbunden werden. Weitere Surfstrände auf dem Weg sind Peanut Farm und Crocodile Rock. Auf Grund starker Strömungen sind Surfstrände, wie beispielsweise der Okanda Beach, nicht zum Schwimmen geeignet.

 

❖ Batticaloa
Batticaloa, oder kurz Batti, befindet sich an der Ostküste Sri Lankas und ist die zweitwichtigste Hafenstadt der Ostküste neben Trincomalee. Batticaloa wird eher wie „Bättiklor“ ausgesprochen. Die Stadt selbst ist nicht schön und zieht auch kaum Touristen an, allerdings ist sie von einer ausgedehnten Lagune umgeben, die eine große Artenvielfalt besitzt. Batticaloa besitzt einen schönen Strand bei Kallady, an dem man allerdings auch eher einsam ist. Sehenswürdigkeiten sind das Fort von Batticaloa sowie verschiedene Hindutempel.

 

❖ Kalkudah
Die kleine Siedlung Kalkudah liegt neben Passikudah und besitzt einen wunderschönen, aber auch sehr verlassenen Naturstrand. Auch Kalkudah selbst ist sehr klein und überschaubar. Mehr als ein paar verteilte Häuser gibt es nicht und der Übergang zu Passikudah ist fließend. Das Gebiet um Kalkudah und Passikudah war damals ein attraktives Touristenziel, allerdings änderten der bis 2009 andauernde Bürgerkrieg und der Tsunami von 2004 dies. So sieht man heute noch verlassene Hotelskelette und die Region befindet sich langsam im Aufbau.

 

❖ Passikudah
Passikudah ist ein kleiner Ort mit einem hübschen und seicht ins Wasser abfallenden Strand. Hier befinden sich einige große Luxushotels. Ein wirkliches Ortszentrum gibt es nicht, vielmehr einige wenige verteilte Häuser, kleinere Hotels und ein bis zwei kleine Kioske. Der Strand von Passikudah ist ein beliebter Ausflugsort für Einheimische. Landschaftlich ist Passikudah sehr schön. Außer den Stränden gibt es allerdings nicht viel zu sehen. Die Strände von Passikudah und Kalkudah liegen einen etwa zehnminütigen Fußweg voneinander entfernt und sind durch eine Landzunge voneinander getrennt, wobei der Strand von Kalkudah durch seine Abgeschiedenheit und Natur überzeugt. Die Schreibweisen des Ortes Passikudah sind verwirrend und führen von Pasikuda, Passekudah, Pasikudah bis hin zu Passikudah. Selbst die Einheimischen scheinen sich nicht sicher zu sein, wie man den Namen des Ortes richtig schreibt. Die nächstgrößere Ortschaft heißt Valaichchenai, das mit dem Zug oder Bus gut erreichbar ist. Passikudah ist von Valaichchenai aus gut durch eine eine kurze Fahrt mit dem Tuk-Tuk erreichbar.

 

❖ Nilaveli
Der verschlafene Erholungsort Nilaveli liegt nördlich von Trincomalee und bezaubert durch wunderschöne Natur und endlose Strände. Im Grunde handelt es sich nicht um einen wirklichen Ort, sondern einige Häuser und kleine Läden entlang der ruhigen Hauptstraße. Wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, wird hier auf seine Kosten kommen. Im Meer vor Nilaveli befindet sich der Pigeon Island National Park, ein bekannter Meeresnationalpark. Auf Pigeon Island kannst du im türkisblauen Wasser schnorcheln. Er beherbergt einige der schönsten überlebenden Korallenbestände Sri Lankas. Allerdings sind viele Touristen vor Ort, was sich auf das empfindliche Ökosystem auswirkt. Daher solltest du, falls du einen Besuch planst, große Rücksicht auf die Korallen und das Unterwasserleben nehmen. Die traumhaften Strände um Nilaveli sind perfekt zum Baden geeignet. Leider findet sich an einigen Strandabschnitten sehr viel angeschwemmter Müll – ein generelles Problem in einigen Teilen Sri Lankas. Vor Hotels wird der Strand oft gereinigt und ist dort auch sehr sauber.

 

❖ Trincomalee
Trincomalee oder kurz Trinco befindet sich an der Nordostküste Sri Lankas. Als Hauptstadt der Ostprovinz besitzt sie weltweit einen der größten natürlichen Tiefseehäfen. Die vorherrschende Bevölkerungsgruppe sind Tamilen. Hier gibt es einige sehenswerte Tempel, wie den beeindruckenden Tirukoneswaram Tempel, der eine wichtige Pilgerstätte für Hindus aus aller Welt darstellt, und den farbenfrohen und interessanten Sri Pathrakali Amman Tempel. Zudem gibt es das historisch bedeutsame Fort Frederick sowie die Kanniya Hot Springs. Wenn du Strandurlaub suchst, bietet sich der Vorort Uppuveli oder Nilaveli an.

 

❖ Uppuveli
Direkt an die Stadt Trincomalee grenzt Uppuveli, ein geschäftiger Ort mit schönem Strand. Entlang der Hauptstraße herrscht viel Verkehr. Es gibt einige Restaurants und mehrere kleine Obst- und Gemüsehändler. Entlang des Wassers erstrecken sich einige Hotels und viele Fischerboote. Der Strand bietet sich aufgrund des seicht abfallenden Strandes für einen Badeurlaub mit der Familie an.  

 


 

Der Norden

❖ Jaffna
Jaffna ist die wichtigste Stadt im Norden Sri Lankas, die überwiegend von Tamilen bewohnt wird. Die Stadt liegt auf einer Halbinsel und wurde durch die bis 2009 andauernden Konflikte im Land und den Bürgerkrieg stark geprägt. Touristisch ist der Norden noch immer nicht sehr erschlossen. Es gibt viele Tempel anzusehen wie den Nallur Kandaswamy Tempel. Nainativu, eine der vorgelagerte Inseln Jaffnas ist heilig und beherbergt den Nainativu Nagapooshani Amman Tempel. Die Insel bietet sich für einen Tagesausflug an. Es gibt auch christlichen Einfluss, welcher sich durch viele Kirchen zeigt. Der nördlichste Punkt Sri Lankas ist der Point Pedro, der sich eine Stunde auswärts der Stadt im Dorf Point Pedro befindet. Jaffna ist eine Lagunenstadt und sie ist über passierbare Dämme mit den vorgelagerten Inseln verbunden. Sehenswürdigkeiten sind die Public Library und das Jaffna Fort

 


 

7. Weitere Informationen

Die Sri Lanker sind mit die freundlichsten Menschen, die wir bis jetzt kennengelernt haben. Mit einem Lächeln auf den Lippen wird man als Reisender von den gastfreundlichen und hilfsbereiten Sri Lankern oft auf der Straße angesprochen und schnell in ein Gespräch verwickelt. Wenn die Sri Lanker den Kopf hin und her wiegen bedeutet das nicht nein, sondern ja. Beim Schwimmen im Meer solltest du vorsichtig sein, da die Strömungen vor Sri Lanka oft sehr stark sein können und nicht überall kann man gefahrlos ins Wasser gehen.

 

Sicherheit

Wir haben uns während unserer Reise durch Sri Lanka sehr sicher gefühlt. Sri Lanka ist ein „lower middle income country“ mit einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung, seitdem der Bürgerkrieg 2009 beendet wurde. Es gehört somit trotzdem noch immer zu den ärmeren Ländern. Wie in jedem ärmeren Land solltest du etwas Vorsicht walten lassen, um Diebstähle zu vermeiden. Beispielsweise haben wir gehört, dass Urlaubern an der Straße von vorbeifahrenden Rollerfahrern die Tasche vom Arm gerissen wurde oder dass Angestellte im Restaurant oder Hotel ihre Arbeitgeber beklauen. Uns ist jedoch selber nichts dergleichen widerfahren und wir haben nur gute Erfahrungen gemacht. Auch in Hotelzimmern konnten wir unsere Wertsachen gefahrlos zurücklassen. Wir waren oft mit unserer großen Kamera und auch nachts unterwegs und haben uns dabei nie unsicher gefühlt. Trotzdem würden wir jedem raten, immer aufmerksam zu sein.

 

Aufpassen solltest du im Straßenverkehr. Es gibt oft an den Hauptstraßen oft keine Bürgersteige und die Busse und Tuk-Tuks fahren sehr knapp und rasant an einem vorbei. Als Fußgänger am besten immer auf der rechten Straßenseite gehen. Genauso bei den Verkehrsmitteln. Auch wenn wir immer sicher überall angekommen sind, wo wir hinwollten. Die Verkehrssicherheit ist auf Sri Lanka nicht sonderlich hoch. Busse sind überwiegend veraltet, und Busfahrer fahren zum Teil sehr riskant. Es kommt immer wieder zu Bus- oder Tuk-Tuk Unfällen.

 

Sicherheit für allein reisende Frauen

Als allein reisender Mann hat man auf Sri Lanka eher weniger Probleme. Für allein reisende Frauen empfiehlt es sich, in nicht sehr touristischen Regionen eher Kleidung zu tragen, die die Schultern und die Knie verdecken. Sonst läuft man Gefahr, von anrüchigen Blicken, blöden Bemerkungen oder Kontaktversuchen sri-lankischer Tuk-Tuk-Fahrer belästigt zu werden. Auch hängt es davon ab, in welcher Region man unterwegs ist. Wenn wir als Paar unterwegs waren, gab es keine Probleme. Wenn Farina alleine unterwegs war, ist ihr öfter nachgerufen worden und sie hat sich unwohl gefühlt. Allerdings sind in den Städten genügend andere Menschen unterwegs, sodass man hier eher nichts Schlimmes befürchten muss. Was wir allerdings mehrfach von anderen Reisenden gehört haben war, dass diese am Strand von Männergruppen sexuell belästigt wurden. Einmal hat es auch ein Pärchen getroffen. Wir selbst haben so etwas am Strand nicht erlebt.  

 


 

Unterkunft

Man bekommt, wofür man bezahlt. Es gibt wie in jedem Land sehr günstige Unterkünfte bis hin zu sehr teuren. Die günstigen Übernachtungsmöglichkeiten für nur wenige Euros bieten zum Teil wenig Komfort und Sauberkeit und man wohnt sehr landestypisch. Für Backpacker, die sehr auf ihr Budget achten aber vielleicht eine Alternative. Zudem gibt es sehr teure Hotels. Hier hast du tolle All-Inklusive-Anlagen am Strand und besten Service. Bei einem mittleren Budget von 20 – 30 Euro pro Nacht bekommst du meist ordentliche Unterkünfte, bei denen es aber auch manchmal Abstriche bei der Inneneinrichtung gibt. Unsere Auswahlkriterien waren immer: Preis, Sauberkeit, Moskitoschutz, Lage.

 

Tipps für Unterkünfte

Die Standards in Sri Lanka sind andere als in Europa. Hierauf solltest du dich einfach einstellen. Es ist sinnvoll, sich vor Buchungen über Internet die Fotos genau anzuschauen oder sich vor Ort die Zimmer zeigen zu lassen. Wichtig zu wissen ist, dass es viele Unterkünfte mit Fenster gibt, die oberhalb davon Verzierungen haben, die nach außen offen sind. Oder es gibt große Schlitze unter der Zimmerdecke. Von diesen Unterkünften würden wir abraten, da durch die Öffnungen abends Moskitos ins Zimmer kommen. Ein Moskitonetz oder ein vollständig geschlossener Raum ist auf jeden Fall von Vorteil. Preise vor Ort sind meist günstiger, als wenn du über das Internet buchst. Du kannst meist auch ohne vorherige Buchung ein Zimmer bekommen. Allerdings gibt es auch viele nicht so tolle Unterkünfte. Wenn du etwas Vernünftiges suchst und zu Fuß und mit Gepäck unterwegs bist, kann das schon anstrengend werden. Einfacher ist es, für ein bis zwei Nächte online zu buchen und sich dann vor Ort, ohne Gepäck umzuschauen.

 

Unsere Empfehlungen für Unterkünfte

  • Arugam Bay
    Inn On the Bay*
     
    – sehr günstige Unterkunft mit schönen Zimmern im oberen Stock in der Nähe vom Strand.
  • Ella
    Adhi´ s Place*
     – kleine, gemütliche Unterkunft mit netten Besitzern und zwei Zimmern.
  • Haputale
    Silanway Holiday Inn*
     
    – sehr schöne und moderne Unterkunft mit guter Dusche und je nach Zimmer Ausblick ins Tal.
  • Kalpitiya
    Werala Beach Resort*
     
    – etwas einfachere Unterkunft im Grünen mit schöner Atmosphäre, Blick aufs Meer und Kochmöglichkeiten.
  • Mirissa
    Oasis Hotel*
    – kleines, schickes Hotel mit Kochmöglichkeit und großen Zimmern.
    A One Calm palace* – schöne Unterkunft mit einfachen oder auch nagelneuen Zimmern.
  • Negombo
    Joseph Family Villa*
     
    – kleine, neue und saubere Unterkunft mit freundlichen Besitzern.
  • Pollonaruwa
    Man Guesthouse*
     
    – große Zimmer mit Fahrradverleih für 300 Rupien pro Fahrrad.
  • Sigiriya
    Sigiriya Village Homestay*
     
    – kleines Homestay im Grünen mit sehr netten Besitzern und leckerem Essen.
  • Tangalle
    Beach Lagoon Guesthouse*
    – etwas einfacheres, aber sauberes Guesthouse mit wundschönem großen Garten direkt an der Lagune und nur 100 Meter vom Strand entfernt.
  • Uppuveli
    Angel Inn Beach*
    – nette Unterkunft fast direkt am Strand. Der Strand nördlich der Unterkunft ist allerdings etwas schöner.

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Fortbewegung

Zug
Unser bevorzugtes Fortbewegungsmittel war der Zug. Zugfahren in Sri Lanka ist günstig, unkompliziert und durch die Berge wunderschön. Es gibt 3 Klassen. Eine Reservierung ist außer der Strecke von Colombo nach Kandy nicht nötig. Wir sind immer Zweite-Klasse gefahren. Die erste Klasse ist zwar meist klimatisiert, es ist aber nicht möglich die Türen und Fenster zu öffnen, um den Fahrtwind zu spüren.

 

Bus
Das Schienennetz der Bahn erstreckt sich nicht über das ganze Land, sodass wir, wenn es keinen Zug gab, immer mit dem Bus gefahren sind. Bus fahren ist genauso wie Zugfahren sehr günstig. Die Busse sind oft überfüllt und gerade mit Gepäck wird es dann schon mal schwieriger. Wenn der Bus zu voll ist, kann es vorkommen, dass der Busfahrer dich nicht mitnimmt. Es gibt Verstaumöglichkeiten für Gepäck vorne beim Busfahrer, in einem kleinen Kofferraum oder über den Sitzen. Sollte schon alles voll sein und dein Gepäck einen Sitzplatz benötigen, kann es sein, dass du auch extra dafür zahlen musst. Die Sri Lanker sind aber überaus hilfsbereit und finden für alles eine Lösung. Ein Bus fährt eigentlich immer. Einfach an den Busbahnhof gehen und sich durchfragen wann und wo der richtige Bus kommt.

 

Wie komme ich vom Flughafen zum Hotel?

Der Flughafen von Colombo liegt etwas außerhalb. Man kommt trotzdem günstig mit dem Bus nach Colombo oder Negombo, den beiden nächsten Städten. Wir haben vor unserer Ankunft auf Sri Lanka den Flughafentransfer vom Hotel mitgebucht, da nachts keine Busse mehr fahren. Nach einem langen Flug ist dies auch die einfachste Variante ohne lange Suche ins Hotel zu kommen. Der Flughafentransfer über ein Hotel genauso wie Taxi ist allerdings in der Regel verhältnismäßig teuer. Wir mussten 26 USD für die Fahrt vom Flughafen zum Hotel nach Colombo bezahlen. 

Tagsüber gibt es Busse, die nach Colombo und Negombo fahren. Die Bushaltestelle ist allerdings eine kurze Distanz vom Flughafen entfernt. Um zur Bushaltestelle zu kommen, nimmst du am besten eins der neben dem Flughafen wartenden Tuk-Tuks und fährst mit deinem Gepäck die kurze Strecke. 

 


 

Essen und Trinken 

Sri Lanker lieben ihr Reis und Curry und das am besten mehrmals täglich. Das Beste Reis und Curry kochen die sri-lankischen Frauen zu Hause für ihre Familie. Daneben findet man gutes Reis und Curry abseits der Touristenpfade oft in winzig kleinen Straßenrestaurants.  In Touristengebieten gibt es auch westliches Essen, die Portionen sind aber meist überschaubar und das Essen oft nicht so besonders. Als Vegetarier hat man in Sri Lanka wirklich keine Probleme. Viele Gerichte sind von Grund auf vegetarisch und werden bei Bedarf meist mit Hühnchen, Fisch oder Meeresfrüchten ergänzt.

Die singhalesische Küche nutzt im Allgemeinen sehr viele verschiedene Gewürze für die Zubereitung ihrer Speisen. Chili und scharfe Currymischungen sorgen dafür, dass das Essen sehr scharf sein kann. Für Sri Lanker ist es nicht üblich mit Besteck zu essen. Die Einheimischen benutzen dafür die rechte Hand. Mit den Fingern vermischen sie die Zutaten und formen sich eine Portion. Aber selbst in einfachen Restaurants liegt immer Besteck für Touristen bereit.

 

 

  • Obst und Gemüse
    Auf Sri Lanka gibt es verschiedene Einkaufsmöglichkeiten. In den größeren Städten und Orten gibt es Supermärkte, in kleineren Orten oftmals nicht. Hier findest du dagegen kleine Buden und Gemüsestände oder kleine, lokale Märkte. Wir haben es vorgezogen, unser Obst und Gemüse an Straßenständen oder auf Märkten zu kaufen, da hier die Lebensmittel meist besser und günstiger sind als im Supermarkt. Natürlich kann man auch verhandeln, allerdings verlangen die einfachen Händler meist den regulären Preis. Trotzdem ist es wichtig, sich vorher über die einzelnen Preise zu informieren und an den Ständen vorher nach dem Preis der Ware zu fragen, um keinen überteuerten Betrag zu zahlen. Es gibt nicht alles überall zu kaufen. Avocados zum Beispiel gibt es nur je nach Saison. Auch die Auswahl ist oftmals eingeschränkt.
  • Wasser
    Wasser kaufst du am besten an kleinen Buden an der Straße. 1,5 Liter Wasser kosten etwa 70 – 80 LKR
  • Alkohol
    Der Konsum von Alkohol auf Sri Lanka ist erlaubt. Restaurants brauchen allerdings eine Lizenz, um Alkohol verkaufen zu dürfen. Viele Restaurants haben diese nicht und verkaufen trotzdem Alkohol. In Supermärkten gibt es keine alkoholischen Getränke. Stattdessen gibt es Liquor Shops, die Bier und anderen Alkohol verkaufen.
  • Rauchen
    Rauchen ist in der Öffentlichkeit verboten. Daher sieht man auch niemanden rauchen, was wir sehr angenehm fanden.
  • Leitungswasser
    Das Leitungswasser hat keine Trinkwasserqualität und ist oft mit Keimen verunreinigt. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, kein Leitungswasser zu trinken und seine Getränke ohne Eiswürfel zu bestellen. Wir haben Leitungswasser zum Zähneputzen genutzt, haben unser Obst und Gemüse damit abgewaschen und hatten keine Probleme. Das Auswärtige Amt empfiehlt allerdings, nur Flaschenwasser zum Waschen von Obst und Gemüse zu verwenden und sich damit auch die Zähne zu putzen.
  • Brot und Brotbelag
    Es gibt Brot zu kaufen. Allerdings handelt es sich hier um sehr einfaches Weißbrot und alle Händler bieten dasselbe Brot an. Das Weißbrot wird von fahrenden Tuk-Tuks verkauft oder je nach Ortschaft in kleinen Restaurants und Geschäften. Für ein Weißbrot schmecken die Brote ganz okay. Und ja, es gibt auch Käse zu kaufen. Aber dieser ist teuer und nicht wirklich gut. Ansonsten gibt es eher süßen Aufstrich, wie sehr zuckrige und oft künstlich schmeckende Marmeladen. Wir haben daher meist Avocado gegessen.
  • Trinken
    Überall bekommst du schwarzen Tee mit Zucker serviert – ob als Willkommensgetränk oder für zwischendurch. Andere Teesorten gibt es im Supermarkt. Es gibt leckere, frisch gepresste Säfte in allen Variationen. Wenn du kein Eis, kein Salz und keinen Zucker in deinen Saft haben möchtest, solltest du es vor der Bestellung erwähnen.

 

Landestypische Gerichte (vegetarisch)

Das Hauptmerkmal der sri-lankischen Küche ist gekochter oder gedämpfter Reis mit Curry. Daneben ist die sri-lankische Küche sehr teig- und zuckerhaltig. Das Frühstück der Sri Lanker ist meist recht süß, wenn es sich nicht gerade um Reis und Curry handelt. Wichtigste Zutataen sind Curryblätter (curry leaves) vom Currybaum, Chilis und Knoblauch.

 

Reis und Curry

  • Reis und Curry
    An erster Stelle steht das sri-lankische Reis und Curry. Sri Lanker essen dieses Gericht jeden Tag, zum Teil sogar mehrfach. Ein Curry ist eine Art Eintopfgericht mit verschiedensten Gewürzen. Wichtige Bestandteile eines jeden Currys sind unter anderem Knoblauch, Ingwer, Zwiebeln, Chili und Kurkuma. Es gibt zwei Varianten des Reis und Curry, beide mit oder ohne Fleisch. In der Regel verstehen die Sri Lanker den Wunsch, ohne Fleisch zu bestellen. Variante eins besteht aus Reis und verschiedenen warmen Currys in kleinen Schälchen. Diese Currys bestehen aus Fisch, Meeresfrüchten, Hähnchen, Rind, oder verschiedensten anderen Zutaten wie Gemüse und Früchten. So gibt es beispielsweise Tomatencurry, Kartoffelcurry, Kürbiscurry, Soyacurry, Jackfruitcurry und Mangocurry, um nur einige zu nennen. Wichtige Zutaten im Curry sind Currypulver, Curryblätter, Knoblauch, Chilis und Kokosmilch. Zudem gibt es verschiedene Salate, Chutneys und Sambals. Verbreitet ist Kokosnusssambal, das oft aus Kokos, Chilis, Salz, Zwiebeln und Limettensaft besteht. Die zweite Variante des Reis und Curry ist etwas einfacher und nicht so vielfältig wie die andere Variante. Dafür ist sie günstiger. Sie besteht aus Reis, der zusammen mit kalten Currys auf einem Teller serviert wird. Beide Varianten kommen meist mit Papadam, einem dünnen, frittierten Fladen aus Linsenmehl und Dahl auf den Tisch. Dhal ist ein traditionelles Linsencurry, das unabhängig von den anderen Currys gereicht wird. Die Currys und der Reis in Sri Lanka schmecken insgesamt sehr gut. Wir mögen die warme Variante mit den verschiedenen Schälchen am liebsten.

    Erdnussbutter-Schokoladen-Roti

  • Roti 
    An zweiter Stelle stehen Rotis. Rotis aus Sri Lanka sind dem indischen Fladenbrot sehr ähnlich. Der dünne Teig wird oft gefüllt, in Taschen zusammengeklappt und anschließend gebraten. Es gibt sie in allen möglichen Variationen von süß bis herzhaft. Die herzhaften Varianten sind oft auf Currybasis. Daneben gibt es Rotis mit Ei oder diversen Fleischfüllungen und es gibt Rotis mit Kokos-, Bananen oder Schokoladenfüllung.
  • Samosas
    Ein ähnliches Gericht wie die Rotis sind die Samosas. Diese enthalten oft Kartoffeln, Eier oder Gemüsecurry. Sie werden in Teig zu Dreiecken zusammengefaltet und anschließend frittiert.

    Kottu Roti

  • Kottu Roti
    Ein Kottu Roti ist ein Roti, der mit Gemüse, Eiern oder Fleischstücken vermischt und beim Braten in Streifen gehackt wird.
  • Fried Rice und Fried Noodles
    Ein Standardessen und überall anzutreffen, sind Fried Rice und Fried Noodles, fast immer in Kombination mit Möhren und Lauch. Hierbei werden Reis oder Nudeln mit Möhren und Lauch gebraten.
  • Hopper
    Eine weitere Spezialität sind Hopper. Sie sind ein Art Pfannkuchen, die in einer speziellen Pfanne halbrund ausgebacken werden. Oft wir auch ein Ei mit eingebacken und dann Ei-Hopper (Egg Hopper) genannt.

    Parippu Vada

  • Parippu Vada
    Das sind kleine frittierte Dahlplätzchen die meist mit Zwiebeln und Chili gegessen werden. Oft wird dieser Snack auch von Verkäufern beim Bus- oder Zugfahren oder an kleinen Ständen an der Straße angeboten. Wir können sie sehr empfehlen.
  • String Hopper
    Sie werden meist zum Frühstück gereicht und sind auf Bambusträgern gedämpfte Nester aus Reisnudeln. Meist serviert man String Hoppers mit einem Kokossambal oder einem Curry aus Kartoffel, Ei, Fisch oder Fleisch.
  • Kiribath
    Kiribath ist in Kokosmilch gekochter Reis, den man süß zum Frühstück essen kann, aber auch in Kombination mit Lunu Miris, einer Paste aus getrocknetem Chili, roten Zwiebeln, Limette und Salz (und oft auch mit getrocknetem Fisch).

 


 

8. Packliste für Sri Lanka

Sri Lanka liegt in Nähe des Äquators und es herrscht ein tropisch-heißes Klima. Es ist das ganze Jahr über sehr heiß. In den Bergen kann es nachts aber auch frisch werden. Dementsprechend sollte die Packliste daran angepasst werden. Wir haben hier ein paar Dinge aufgelistet, an die du eventuell bei deiner Sri Lanka Reise denken solltest.

 

  • Lange Sachen
    Generell haben alle Frauen auf Sri Lanka die Schultern und Knie bedeckt. Du kannst auch kürzere Sachen anziehen, allerdings fällt du als Frau dann je nach Region auch mehr auf. Für die Besichtigung von Tempeln und religiösen Stätten muss man auf jeden Fall die Schultern und Knie bedeckt haben, egal ob Mann oder Frau. Da man nur barfuß Zugang erhält, empfehlen wir dir zudem Socken einzupacken. Je nach Region und Stätte kann der Boden sonst sehr heiß für die Füße werden. Kopfbedeckungen sind in Tempelanlagen untersagt.
  • UV-beschichteter Regenschirm*
    Ein sehr wichtiger Begleiter für uns ist ein UV-beschichteter Regenschirm. Den würden wir dir für sehr heiße Länder immer empfehlen, da du deinen eigenen Schatten dann immer dabei hast und nicht Gefahr läuft, einen Sonnenstich zu bekommen. Natürlich ist er auch bei Regen hilfreich.
  • Multifuntionstuch*
    Für Männer und Frauen mit kurzen Haaren ist ein Baff ein super Sonnenschutz für den Nacken oder für den Kopf. Wenn du Roller fährst, kannst du es dir auch über Mund und Nase ziehen, um nicht den kompletten Staub einzuatmen. Bei kalter Witterung dient es als Halstuch. Ein Baff ist superpraktisch und bei uns immer dabei.
  • Kopfbedeckung*
    Auch ein Basecap kommt bei uns immer mit, wenn es in die Sonne geht. Super Sonnenschutz für den Kopf und die Augen. Auch wenn es bewölkt ist, hat die Sonne oft noch sehr viel Kraft, sodass eine vernünftige Kopfbedeckung ratsam ist.
  • Stichheiler*
    Der bite away Stichheiler ist für uns wohl einer der wichtigste Bestandteil unserer Ausrüstung. Er hilft durch Wärme den Juckreiz von Mückenstichen zu nehmen und wir haben ihn überall dabei. Er wird sehr heiß, verbrennt aber die Haut nicht und wirkt sehr gut. Qualitativ ist er nicht für die Ewigkeit gebaut, daher haben wir immer zwei dabei.
  • Mückenschutz*
    Sri Lanka ist ein tropisches Land, in dem einige Krankheiten durch Mücken übertragen werden. Gerade in der Dämmerung sind viele Mücken aktiv und ohne Mückenspray auch oft nervig. Deshalb sollte ein guter Mückenschutz mit in dein Gepäck. Gut funktioniert auch Citronellaöl das du vor Ort kaufen kannst.
  • Flipflops*
    Immer und überall dabei und überwiegend unser einziges Schuhwerk. Ob zum Duschen oder am Strand, nichts geht ohne unsere Flipflops.
  • Gute Wanderschuhe*
    Stabile Wanderschuhe sind bei uns immer mit dabei, wenn es raus in die Berge und in die Natur geht. Und die können wir nur empfehlen. Mit vernünftigen Wanderschuhen kommst du auch durch unwegiges Gelände. Gerade wenn es nur Trampelpfade oder felsigen Untergrund gibt, schützen die Schuhe vor Verletzungen und erleichtern das Laufen ungemein.
  • Leichte Regenjacke*
    Gerade in den Bergen kann es ab und zu regnen oder feucht sein. Neben einem Regenschirm haben wir daher immer auch eine leichte, atmungsaktive Regenjacke dabei.
  • Warme Kleidung
    Auch wenn es in Sri Lanka überwiegend sehr heiß ist, kann es in den Bergregionen und besonders nachts schon einmal kalt werden. Die Zimmer haben oft keine Heizung und die Betten nur dünne Decken. Und auch morgendliche Touren können recht frisch werden. Wir waren froh, dass wir auch dafür ausgerüstet waren.
  • Natural Asamondagam Spirit

    Erste-Hilfe-Set 
    Dein Erste-Hilfe-Set für Sri Lanka sollte auf jeden Fall Mittel gegen Übelkeit und Durchfallerkrankungen beinhalten, denn damit ist immer zu rechnen. In fast jedem Supermarkt in Sri Lanka gibt es Natural Asamodagam Spirit zu kaufen, ein pflanzliches Mittel, das sehr gut hilft. Bewährt haben sich bei uns außerdem für den Ernstfall Schwarzkümmel*, Yomogi*, Immodium akut lingual*, Elektrolytepulver* und MCP-Tabletten. Es ist außerdem gut, ein Hand-Desinfektionsgel* dabei zu haben.

 

Wenn du wissen möchtest, was wir sonst noch dabei haben, schau einmal in unseren Beitrag zur Packliste:


Unsere Weltreise-Packliste

 

 


 

9. Unsere Sri Lanka Reise auf Video

Wir haben in Sri Lanka all unsere Abenteuer und Erlebnisse mit gefilmt. Sieh dir hier oder auf YouTube unsere gesamten Sri Lanka Videos an und lass dich von den Eindrücken dieser zauberhaften Insel Inspirieren.

 

 


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