Quad-Tour in Marokko – durch die Dünenlandschaft von Essaouira

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Liebst du Geschwindigkeit, einen Hauch von Abenteuer und Sand unter den Rädern? Dann ist eine Quad-Tour in Essaouira mit Sicherheit das Richtige für dich! Quadfahren ist eine Sache, die wir schon lange zusammen unternehmen wollten. Irgendwie sind wir jedoch nie dazu gekommen und so sind wir überglücklich, als sich in der kleinen Küstenstadt Essaouira an der Atlantikküste Marokkos nun endlich die Gelegenheit dazu bietet. Hier am Strand, fußläufig zur Altstadt, haben Palma Quad ihr Büro und uns herzlich zu unserer Quad-Tour empfangen.

 

Die Ausrüstung für die Quad-Tour wird gestellt

Steffen hatte bereits in Ägypten eine Quad Tour mitgemacht, für mich ist alles jedoch Neuland. Daher nehmen wir statt eines normalen Quads ein Zweier-Quad mit Steffen als Fahrer. Nachdem wir unsere Ausrüstung gestellt bekommen haben – Helm, Schal, Windjacke und Handschuhe – gibt es zunächst eine gründliche Sicherheitseinweisung. Ohne die kommt niemand raus in die Dünen.

Und auch im späteren Verlauf schaut sich der Guide zunächst an, wie man mit dem Quad während der Fahrt zurechtkommt. So werden am Strand gleich zu Beginn mehrere Kurven gefahren, bevor die Geschwindigkeitsdrosselung des Quads aufgehoben wird, damit man auch die Sanddünen hochkommt.

Am besten ist es, eine lange Hose und feste Schuhe anzuziehen. Und vergiss auf keinen Fall deine Sonnenbrille mitzunehmen. Da du eine Jacke bekommst, kannst du auch einfach im T-Shirt kommen. Deine überzähligen Sachen können in einem kostenlosen Schließfach untergebracht werden. Was du sonst noch benötigst, nimmt dein Guide mit auf sein Quad. Im Büro gibt es auch eine kleine, saubere Toilette.

 

Wir steigen auf unser Quad und die Tour geht los

Voll ausgerüstet werden wir nun um die nächste Hausecke geführt und hier steht es – unser Quad und der Garant für viel Spaß in den nächsten anderthalb Stunden. Bevor es zum Meer und in die Sanddünen von Essaouira geht, muss man zunächst ein kurzes Stück auf der Straße fahren. Hier ist es besser, dicht aufschließen, damit sich keine Autos zwischen die Quads drängen.

Am Strand und in den Dünen gilt später das Gegenteil – hier zählt ein großer Sicherheitsabstand und es ist wichtig, immer in den Spuren des Guides zu bleiben, da die Beschaffenheit des Untergrunds oft täuschen und mitunter auch Gefahren bergen kann.

 

Dromedare kreuzen unseren Weg

Einmal von der Hauptstraße weg, biegen wir in einen sandigen Weg, der sich durch das Hinterland des Strandes schlängelt. Büsche und Steine ziehen an uns vorbei, der sandige Boden staubt unter unseren Rädern und der Fahrtwind weht uns entgegen. Plötzlich müssen wir bremsen. Fünf Dromedare stehen auf dem Weg vor uns.

Langsam fahren wir an den großen Tieren vorbei, machen ein paar Fotos und bestaunen die imposanten Wüstenschiffe. Ein Dromedar ist sehr teuer, daher gibt es um Essaouira keine wild lebenden Tiere. Aber für die Besitzer ist es am günstigsten, die Tiere laufen zu lassen, damit sie ihr eigenes Futter finden. Ein Hüter ist jedoch nie weit entfernt.

 

Am Strand wird die Kurvenlage getestet

Als die gemächlichen Vierbeiner weiterlaufen, fahren auch wir weiter. Die Landschaft ändert sich als wir Richtung Meer und Strand kommen. Das Wasser reflektiert die Sonne und wir haben freie Bahn. Am großen Strand drehen wir jedoch zunächst noch einige Runden, unser Guide vorne weg und wir hinterer. Er prüft unsere Kurvenlage bei verschiedenen Geschwindigkeiten.

Etwas mehr in die Kurve legen, danach kommt er zu uns und ändert die Geschwindigkeitsdrosselung unseres Quads. Jetzt kann der Spaß losgehen. Zunächst geht es den Strand entlang, der Fahrtwind pfeift uns um den Helm, während die Sonne ihr übriges tut, um diesen Ausflug unvergesslich zu machen. Wir biegen wieder auf einen Weg durch Büsche und niedrige Sträucher ab und fahren weiter Richtung Dünen.

 

Die Dünen von Essaouira erheben sich vor uns

Der Boden ändert sich und weicht hellem Sand. Und plötzlich liegen sie vor uns, die Dünen von Essaouira. Wunderschön erhebt sich eine neben der anderen. Vor dem Blau des Meeres und der strahlend hellen Sonne. Nun heißt es Tempo geben, denn es geht quer durch den Sand und die Dünen hinauf und hinunter. Teilweise müssen wir richtig Gas geben, damit wir nicht im losen Sand stecken bleiben.

Einmal sind wir zu langsam und unser Guide muss uns retten kommen, damit wir nicht rückwärts die Düne wieder herunterrutschen. Ein weites Wellental aus gelbem Sand liegt vor uns, als wir am Rande einer besonders hohen Sanddüne ankommen. Beim Blick nach unten steigt der Adrenalinspiegel. Da sollen wir runter? Verdammt steil … Unser Guide zeigt uns mit Gesten kein Gas zu geben, sondern uns einfach mit dem Quad hinunterrutschen zu lassen. Wow! Was ein unbeschreibliches Gefühl. Noch zwei weitere solcher Abfahrten warten auf uns.

 

Auf einer Düne machen wir Pause

Wir heizen die Dünen hinauf und hinunter und wir können einen kleinen Freudenjuchzer nicht unterdrücken. Wer den rasanten Fahrtwind um die Nase mag, wird so eine Tour hier lieben. An einem schönen Aussichtspunkt halten wir inmitten der Dünenlandschaft an und machen Pause.

Unser Guide hat Wasser für uns dabei und wir steigen vom Quad ab. Wahnsinn, mitten in diesem Meer aus Sand zu stehen. So wunderschön und wie im Bilderbuch liegt es vor uns. Allerdings ist es auch so windig, dass wir aufpassen müssen, dass uns nichts weggeweht wird, als wir unsere Helme absetzten. Nicht umsonst gilt Essaouira als windigste Stadt in Afrika.

 

Am Meer entlang treten wir den Rückweg an

Wir haben etwas Zeit, um die Eindrücke auf uns wirken zu lassen, bevor es weitergeht. Quer durch die hügelige Landschaft und wieder zurück Richtung Meer. Am Strand geben wir noch einmal richtig Gas, während die Wellen neben uns seicht ans Ufer rollen. Eine weitere Quad Tour kommt uns entgegen, die wir mit etwas Abstand passieren.

Dann geht es den Weg zurück, den wir gekommen sind. Nach einiger Zeit hat uns die Hauptstraße wieder und wir fahren gemütlich zum Büro von Palma Quad. Hier angekommen, bekommen wir Fotos von unserer Tour gezeigt, die unser Guide beim Fahren gemacht hat und wenig später haben wir alles per E-Mail auf unseren Rechnern. Wir sind begeistert. Die Tour hat sich mehr als gelohnt und wir hatten ziemlich viel Spaß.

 

Die Wüste lebt – Naturschutz in der Wüste

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch, den wir vorher nicht bedacht haben – auch die Wüstenlandschaften sind Biotope, in denen Tiere leben. Und im trockenen Sand wohnen sehr viel mehr Tiere, als man mit bloßem Auge erkennen kann. Eine Quad-Tour ist daher Abwägungssache.

 

Unser Fazit zur Quad-Tour in Essaouira

Für uns war die Quad-Tour ein einmaliges Erlebnis und wir hatten viel Spaß, in der Dünenlandschaft unterwegs zu sein. Möchtest du selbst eine Tour mitmachen, können wir dir Palma Quad sehr empfehlen.

Wir hatten einen tollen und erfahrenen Guide, das gestellte Equipment war sauber und ordentlich und das gesamte Team sehr professionell. Eine zweistündige Tour bei Palma Quad kostet je nach Hubraum der Einzelquads 45 € bzw. 60 € für eine Person oder 70 € für 2 Personen auf einem Quad. Weitere Informationen findest du auf der Website von Palma Quad.

 


Transparenz: Wir wurden von Palma Quad eingeladen, kostenlos an einer Tour teilzunehmen. An unserer Meinung ändert sich dadurch nicht.

 

Hast du schon einmal eine Quad-Tour mitgemacht oder würdest gerne an einer teilnehmen? Wie war deine Erfahrung. Wir freuen uns auf einen Kommentar von dir!

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Farina

Frühaufsteherin, Sonnenanbeterin und Weltenbummlerin. Ich fühle mich in der Natur zu Hause, liebe die Tiere und das Meer. Hier findest du mich mit einem Buch in der Hand, mit einer Kokosnuss oder gleich mit beidem. Zu meinen Leidenschaften gehören, das Reisen, gesundes Essen und fremde Orte. Ich liebe die Abwechslung, das Unterwegssein und die Veränderung. Hiervon findest du einiges auf unserem Blog.

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