Welcome! – Herzlich willkommen in Australien!

Trocken, staubig und heiß – so präsentiert sich Australien, der Rote Kontinent. Denkt man an Australien, denk man an das Outback und den Uluru ebenso wie an Kängurus, Traumstrände, lange Nächte unter Sternenhimmel oder das Opernhaus in Sydney. Überall liegt ein Hauch von Abenteuer in der Luft. Aber Australien ist noch viel mehr! Auch bekannt als Down Under, bietet Australien eine abwechslungsreiche Landschaft, viele spannende Tierarten und unterschiedliche, klimatische Bedingungen. Es besitzt wunderschöne und endlos weite Wüsten, traumhaft weiße Strände und moderne Städte. Australien ist das einzige Land, das ebenfalls ein Kontinent ist. Es ist multikulturell und für viele eines der Traumziele überhaupt. Besonders viele junge Menschen kommen auf den fünften Kontinent auf der Suche nach Abenteuer. In Australien findest du unberührte Natur, einsame Landabschnitte und verschlafene Örtchen. Das Hinterland mit seinem trockenen und heißen Klima prägt wesentlich das Bild des Landes, ebenso wie die Regenwälder und die atemberaubenden Küsten mit dem Great Barrier Reef und dem Ningaloo Reef. Australien besitzt zudem unzählige Naturschutzparks und viele UNESCO-Welterbestätten.

 

Inhaltsverzeichnis
1. Unsere Reiseroute
2. Ländersteckbrief Australien
Beste Reisezeit
3. Visum
4. Sehenswürdigkeiten und Tipps
5. Kosten
6. Orte in Australien
7. Weitere Informationen
Sicherheit
Gefährliche Tiere
Unterkunft
Fortbewegung
Essen und Trinken
8. Packliste für Australien

 


 

1. Unsere Reiseroute in Australien

Steffen war für ein Jahr in Australien, hiervon hat er sechs Monate in Sydney gearbeitet. Farina war zweimal und insgesamt ein Jahr dort, ein Semester hat sie hiervon in Melbourne studiert. In Australien haben wir uns auch kennengelernt, genauer gesagt in Byron Bay. Davor ist jeder alleine nach Down Under aufgebrochen. Die meiste Zeit haben wir aber gemeinsam Australien erkundet und fast das ganze Land bereist.

 

 

Unsere Route

So vielfältig das Land ist, umso vielfältiger sind die Städte und Orte, die uns auf dem Weg begegnet sind. Wir sind quer durch Australien gereist und haben daher verschiedenste Landesteile kennengelernt. Überall sind wir individuell unterwegs gewesen, mal mit dem Campervan, mal mit dem Bus oder dem Auto. Daher findest du nachfolgend die Gebiete und Städte, die wir bisher auf unseren verschiedenen Routen besucht haben.

 

  • Ostküste mehr»»
  • Westküste mehr»»
  • Central Australia mehr»»
  • dosten mehr»»
  • Südenmehr»»
  • Tasmanien mehr»»

 

  • Touren aus Sydney heraus mehr»»
  • Touren aus Melbourne heraus mehr»»

 

  • Sonstiges mehr»»

 


 

2. Ländersteckbrief Australien

  • Ländername: Commonwealth of Australia
  • Hauptstadt: Canberra
  • Einwohnerzahl: ca. 24,4 Millionen
  • Landesfläche: 7,5 Millionen km2
  • Landessprache: Englisch
  • Vorwahl: +61
  • Religionen: überwiegend christlich
  • Klima: im Süden und Osten gemäßigtes Klima, das Zentrum wüstenhaft, der Norden tropisch
  • Währung: Australischer Dollar (AUD); 1 EUR = 1,47 AUD; 1 AUD = 0,68 Euro (Ø Jahr 2017)
  • Zeitzone: Australien besitzt verschiedene Zeitzonen; Westaustralien (Perth) UTC +8 Stunden; zentrales Australien (Darwin) UTC + 9 ½ Stunden; östliches Australien (Sydney) UTC + 10 Stunden; die Bundesstaaten im Süden und Südwesten von Australien stellen auf Sommerzeit um, Westaustralien und der Norden nicht. Einige australische Außeninseln haben ihre eigene Zeitzone.
  • Netzspannung: 220V, 50 Hz; verwendeter Steckertyp I; ein Weltreiseadapter* ist ausreichend. Hier findest du weitere Informationen zu Australiens Steckertyp.
  • Internet: In vielen Fast-Food-Ketten und in öffentliche Bibliotheken gibt es kostenloses WLAN an. Es gibt viele öffentliche Hotspots wie beispielsweise am Federation Square in Melbourne oder in der Innenstadt von Darwin. Außerhalb der Städte kann es aufgrund der Entfernungen der einzelnen Städte untereinander schon einmal schwierig mit dem Internet Empfang werden. Auch in manchen kleinen Ortschaften oder im Outback ist es mit dem Internet oft schwieriger. SIM-Karten haben meist keine Flatrates, sondern nur ein festgelegtes Datenvolumen. Zudem solltest du bei der Unterkunft darauf achten, dass das Internet im Preis mit inbegriffen ist, da zusätzlich gekauftes Internetvolumen im Hostel oder Hotel recht teuer sein kann.
  • Gesundheitliche Risiken: Denguefieber – kommt gelegentlich im Norden von Australien vor.

 


 

Beste Reisezeit

Australien liegt auf der Südhalbkugel und die Jahreszeiten verlaufen entgegengesetzt denen Europas. Der australische Sommer ist während des europäischen Winters und umgekehrt. Im Norden Australiens wird nur zwischen Regen- und Trockenzeit unterschieden. Australien kann man sehr vereinfacht in zwei klimatische Regionen unterteilen, Norden und Süden.

 

  • Norden
    Die beste Reisezeit für den Norden Australiens ist von Mai bis Oktober. In dieser Zeit ist Trockenzeit und es fallen wenige Niederschläge. In der Regenzeit von November bis April kann es zu starken Regenfällen und heftigen Gewittern kommen. Teilweise sind Straßen überflutet.
  • Süden
    Die beste Reisezeit für den Süden Australiens ist von Oktober bis März. In dieser Zeit ist es am wärmsten und trockensten. Im australischen Winter kann es im Süden sehr kalt werden und in den Bergen sogar schneien.

 

Das aktuelle Wetter in Sydney

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3. Visum für Australien

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen ein Visum für die Einreise nach Australien. Dieses muss vor dem Antritt der Reise beantragt werden. Es gibt verschiedene Arten von Visa, hier die wichtigsten für Reisende im Überblick.

 

Besuchervisum „eVisitor“ (Subclass 651)

Dieses Visum kann online beantragt werden. Hier findest du das Onlineverfahren für deinen Antrag. Das eVisitor-Visum wird elektronisch gespeichert und es werden keine Vignette oder Stempel im Reisepass eingetragen. Die Aufenthaltsgenehmigung ist 12 Monate gültig und erlaubt dir, in dieser Zeit mehrmals in Australien einzureisen. Jeder Aufenthalt darf dabei 3 Monate nicht überschreiten. Das Visum muss außerhalb Australiens beantragt werden, ist kostenlos und nicht verlängerbar.

 

Besuchervisum „Visitor Visa“ (Subclass 600)

Wenn du vorhast, länger als 3 Monate am Stück in Australien zu bleiben, kannst du das „Visitor Visa“ beantragen. Dieses Visum erlaubt dir, dich bis zu 3, 6 oder 12 Monate in Australien aufzuhalten. Das Visum kostet zwischen 140 AUD und 1.020 AUD bei der Beantragung außerhalb Australiens. Weitere Informationen findest du bei der australischen Einwanderungsbehörde.

 

Working-Holiday-Visum

Das Working-Holiday-Visum berechtigt Einreisende zu einem Aufenthalt von einem Jahr und beinhaltet eine Arbeitserlaubnis. Das Visum kann vom 18. bis zum 30. Lebensjahr beantragt werden (bis einen Tag vor dem 31. Geburtstag). Ab dem Zeitpunkt der Genehmigung ist es möglich, innerhalb eines Jahres nach Australien einzureisen und für ein Jahr im Land zu bleiben. Das Working-Holiday-Visum kann um ein weiteres Jahr verlängert werden, vorausgesetzt man arbeitet 3 Monate (88 Tage) in einem von der Regierung festgelegten Arbeitsfeld in bestimmten regionalen Gebieten. Hierzu gehören:

  • plant and animal cultivation – Pflanzenanbau und Tierzucht
  • fishing and pearling – Fischen oder Perlenzucht
  • tree farming and felling – Baumzucht und -fällung
  • mining – Minenarbeiten
  • construction – Bauarbeiten

Weitere Informationen findest du bei der australischen Einwanderungsbehörde.

Österreicher und Schweizer können das Working-Holiday-Visum nicht beantragen.

 


 

4. Sehenswürdigkeiten und Tipps

 

Sehenswürdigkeiten in Australien

  • Sydney und sein Opernhaus
  • Uluru (Ayers Rock) – das Highlight jeder Australienreise
  • Blue Mountains – wunderschöne Berge und Wälder nicht weit von Sydney entfernt
  • Devils Marbles – beeindruckende, rundgeformte Felsen im Norden Australiens
  • Great Barrier Reef – das größte Korallenriff der Erde
  • Zwölf Apostel – beeindruckende Kalksteinfelsen an der Great Ocean Road
  • Kakadu National Park – wunderschöne Natur im Norden Australiens
  • Frazer Island – die größte Sandinsel der Welt
  • Wave Rock – Felsformation, die an eine große Welle erinnert

 

Highlights für uns waren

  • Wandern im Red CenterUluru (Ayers Rock), Kata Tjutja (Olgas) und Kings Canyon entdecken
  • Wandern und Kajaken im Nitmiluk National Park
  • Schwimmen in natürlichen Pools im Karanjini National Park
  • Lesueur National Park – bunte Blumen, Buschland und eine riesige Artenvielfalt
  • Reisen durch Tasmanien – verwunschene Natur, Abgeschiedenheit und verschlafene Ortschaften
  • Mit dem Jeep über Fraser Island fahren
  • Auf dem Katamaran zum Whitehaven Beach segeln und schnorcheln bei den Whitsunday Islands
  • Mit dem Auto entlang der Great Ocean Road reisen
  • Tauchen am Great Barrier Reef
  • Tauchen am Nigaloo Reef – Begegnungen mit Mantarochen und Walhaien
  • Roadtrip mit dem Campervan durch das Northern Territory und Western Australia

 

Unsere Tipps

Mit dem Kajak durch die Felsschluchten des Nitmiluk National Park paddeln
Der früher als Katherine Gorge National Park bekannte Park liegt bei Katherine und ist in der Trockenzeit mit Kajaks befahrbar. Der Ort hat eine spirituelle Bedeutung für die Aborigines und dies spürt man als Besucher. Es gibt mehrere Gorges (Schluchten), die miteinander verbunden sind. Du kannst also von Gorge zu Gorge fahren. Wir sind mehrere Stunden mit dem Kajak unterwegs gewesen und waren begeistert. Es ist auch möglich, auf eigene Faust und mit Campingausrüstung eine Mehrtagestour durch die Schluchten zu unternehmen. Das würden wir beim nächsten Besuch definitiv machen. Zudem führen verschiedene Wanderwege am Wasser des Nitmiluk National Park entlang und die Sicht ist atemberaubend. In den Gorges leben Süßwasserkrokodile, von denen normalerweise keine Gefahr ausgeht. Die gefährlichen Salzwasserkrokodile sind dort in der Regel nicht anzutreffen, Ranger stellen aber vorsichtshalber Fallen auf, falls sich doch einmal ein Exemplar in die Schluchten verirrt. Für Wanderungen in der Trockenzeit solltest du auf jeden Fall extrem viel Wasser und am besten einen UV-beschichteten Schirm* mitnehmen, denn die Sonne brennt brutal vom Himmel. Wir haben bei einer unserer Wanderungen knapp acht Liter Wasser verbraucht. Unterwegs gibt es für den Notfall Trinkwassertanks, aber besser, du hast dein eigenes Wasser dabei, um sicher zu sein.

 

Mit der Fähre nach Manly
Wenn du in Sydney bist, solltest du eine Fahrt mit der Fähre auf keinen Fall verpassen. Eine schöne Strecke ist diejenige vom Circular Quay nach Manly. Dabei fährst du durch den Hafen von Sydney und kommst direkt am Opernhaus und der Harbour Bridge vorbei. In Manly wartet auf dich ein schöner Strand mit guten Wellen zum Surfen. Lohnenswert ist auch das nahe gelegene North Head, ein Teil des Sydney Harbour National Parks. Dort findest du schöne Natur, eine tolle Sicht auf die Skyline von Sydney und mit etwas Glück kannst du zusehen, wie ein großes Kreuzfahrtschiff den Hafen von Sydney verlässt.

 

Campen auf „Cast Away Island“
Cast Away Island oder auch Middle Island, ist eine kleine, wunderschöne Insel, die mit einem einmotorigen Flugzeug angeflogen wird und bei Ebbe auch über das Festland erreichbar ist. Wie der Name sagt, erwarten dich ein toller Strand und die Bedingungen einer fast menschenleeren Insel. Es gibt zwei Guides und eine kleine Gruppe anderer Gäste. Eine Übernachtung reicht vollkommen aus, ansonsten kann die Zeit ohne fließend Wasser und richtige Toilette im Zelt schon lang werden. Außerdem ist es gut, etwas Essen, eigene Verpflegung und eventuell Campinggeschirr dabei zu haben, da auch das gekochte Essen und die hygienischen Bedingungen wirklich abenteuerlich sind. Für jeden, der Abenteuer und Abgeschiedenheit sucht, ist es aber ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Hier geht es zur Homepage.

 

Eine Fahrt mit dem Scooteroo in dem kleinen Ort Agnes Water / 1770
Die Tour auf einem Minimotorrad macht einen Heidenspaß. Man fühlt sich wie ein Biker, wenn man in der Gruppe über die australischen Straßen düst. Vorher gibt es eine kleine Warmfahrrunde auf dem Gelände, danach geht es die meist leeren Straßen entlang durch die Natur. Hier geht es zur Homepage.

 

Unter der Erde schlafen in Coober Pedy
In der Umgebung des kleinen Wüstenorts Coober Pedy werden Opale geschürft und im Ort selbst gibt es Führungen durch alte Opalminen. Wenn das nicht schon spannend genug wäre – die meisten Bewohner von Coober Pedy wohnen aufgrund der großen Hitze
in kleinen Erdhügeln oder im Fels in sogenannten „Dugouts“ unter der Erde. Du kannst auf Führungen Einblicke in die Wohnungen der Menschen unter Tage bekommen und sogar selbst in einem Zimmer unter der Erde übernachten. Übrigens war die Landschaft um Coober Pedy schon in einigen Kinofilmen zu sehen.

 


 

5. Kosten für Australien

Pro Monat haben wir ohne Visum und internationale Flüge zu zweit etwa 4.200 AUD ausgegeben, das entspricht etwa 2.800 Euro oder 1.400 Euro pro Person. Wir sind meist in Mehrbettzimmern in Hostels untergekommen. Zwischendurch haben wir uns auch ein günstiges Doppelzimmer geleistet. Wenn wir mit einem Campervan unterwegs waren, haben wir auf kostenlosen oder kostenpflichtigen Stellplätzen geschlafen. Wir haben sehr oft selbst gekocht und zwischendurch im Restaurant gegessen. Als Transportmittel haben wir den Bus genutzt, hatten Flüge innerhalb Australiens und sind mit einem Campervan oder Mietauto gereist. Außerdem haben wir einige Freizeitaktivitäten unternommen wie beispielsweise Tauchen am Great Barrier und Ningaloo Reef, einen Segelturn um die Whitsunday Islands oder eine Jeeptour auf Frazer Island.

Auch wenn du versuchst, in Australien günstig zu leben, wird es ein teurer Aufenthalt werden. Das Kostenniveau liegt generell weit über dem europäischen.

 

Unterkunft

Die Übernachtungsmöglichkeiten in Australien sind sehr teuer. Günstige Angebote kannst du unter anderm bei Airbnb finden. Auch Couchsurfing, Housesitting oder WWOOFen sind eine Alternative. Hotels liegen meist bei 100 AUD aufwärts für ein Doppelzimmer, Hostels im 8-10 Bettzimmer gibt es ab 15 AUD, meist aber ab 20 AUD und mehr, in den großen Städten kostet es mitunter auch doppelt so viel. Hat man einen Campervan, kann man hier günstig übernachten. Du solltest mit einplanen, dass in Städten wie Sydney und Melbourne die Übernachtungskosten an den Wochenenden generell höher sind als in der Woche.

 

Auf Campingplätzen kostet der Zeltplatz pro Nacht um die 10 bis 20 AUD für ein Zelt. Ein Stellplatz für zwei Personen mit Fahrzeug kostet ohne Strom etwa 15 bis 30 AUD und mit Strom 20 bis 50 AUD. Es gibt auch Designated Rest Areas, auf denen kostenlose Übernachtungen möglich sind. Dies sind einfache Rastplätze in der Natur ohne Strom. An vielen gibt es Plumsklos.

 

Wenn du viel in Hostels schlafen möchtest, kann sich eine Mitgliedschaft bei einem Jugendherbergsverband lohnen. Ein Mitgliedsausweis des australischen Jugendherbergsverbandes YHA kostet online für 2 Jahre 15 AUD. Hiermit bekommst du normalerweise 10 % auf die Übernachtungen in YHA-Hostels, sowie 10 % auf über 4.000 HI-Hostels (Hostel International) weltweit. Zudem gibt es Vergünstigungen auf Touren, Transport, Autoanmietungen und Reiseausrüstung.

Es gibt bei YHA die YHA-epacks. Mit diesen kannst du, in Abhängigkeit davon, welches Paket du buchst, ab 28 AUD pro Nacht in Schlafsälen übernachten. Die epacks gibt es in Paketen von 5 bis 15 Nächten.

Der Mitgliedsausweis des Deutsches Jugendherbergswerks DJH ist in Australien auch gültig und mit ihm bekommst du ebenfalls die vergünstigten Mitgliedspreise.

Wenn du länger an einem Ort verbringen willst, kann es sich lohnen, eine Wohnung oder ein WG-Zimmer zu mieten. Bei Mietwohnungen werden die Preise immer pro Woche angegeben.

 

Fortbewegung

 

Nahverkehr
Die Preise für den öffentlichen Nahverkehr sind in Australien von Stadt zu Stadt unterschiedlich.

In Sydney kannst du dir für die öffentlichen Verkehrsmittel eine Opal-Karte oder Einzelfahrttickets besorgen. Die Opal-Karte selbst ist kostenlos. Die Fahrpreise für Erwachsende kosten mit dem Bus ab 2,15 AUD, mit der Bahn ab 2,42 AUD und mit der Fähre ab 5,88 AUD. Weitere Informationen zur Opal-Card findest du hier.

In Melbourne gibt es die myki-Karte. Die Karte selbst kostet 6 AUD und ein Ganztagespass für die Zonen 1 + 2, den weiteren Innenstadtbereich von Melbourne, kostet 8,20 AUD. Weitere Informationen zur myki-Karte findest du hier.

 

Überlandbus
Bei Bussen gibt es verschiedene Anbieter. Einen „Hop On Hop Off“-Pass für 3 Monate mit dem meistgenutzten Greyhound Bus gibt es zum Beispiel:

  • Von Sydney nach Cairns für 445 AUD
  • Von Melbourne nach Cairns für 549 AUD

Je nach Pass kannst du innerhalb der 3 Monate an verschiedenen Orten aus- und zusteigen und so lange an einem Ort entlang der Route bleiben, wie du möchtest. Hier findest du eine Übersicht über die Anbieter und weitere Informationen zu Busfahrten in Australien.

 

Taxi
Die Preise für Taxifahrten können davon abhängen, ob du innerhalb des Stadtzentrums bist oder außerhalb und von der Geschwindigkeit des Taxis. Beispielsweise gelten für Melbourne innerhalb der Stadt folgende Preise:
Grundgebühr 3,60 AUD; pro Kilometer 1,84 AUD
Fährt das Taxi langsamer als 21 km/h, kostet die Fahrt 0,64 AUD pro Minute.

Hier findest du die genauen Kosten für Taxifahrten in und um Melbourne als Anhaltspunkt dafür, mit welchen Preisen du in Australien in etwa rechnen kannst.

 

Benzin
Benzin ist in Australien etwas günstiger als in Deutschland. 1 Liter Benzin kostet zwischen 1,30 und 1,50 AUD. Im Outback können die Preise um einiges höher ausfallen.

 

Essen und Trinken

Lebensmittel in Australien sind teuer. Restaurantbesuche können für einfache Mahlzeiten bei 20 bis 30 AUD liegen. In günstigen Restaurants kannst du für 16 bis 20 AUD essen. Auch Supermärkte sind nicht günstig, außer du ernährst dich von weißem Toastbrot mit Vegemite. Obst und Gemüse haben zum Teil stolze Preise. Beim Einkauf im Supermarkt empfiehlt es sich, 10 bis 15 Euro pro Tag pro Person für Lebensmittel einzuplanen.

Tipp: Größere Packungen sind oft billiger. Zudem gibt es in den Supermärkten abends oder zwischendurch günstigere Produkte, weil das Brot vielleicht nicht mehr ganz backfrisch vom Morgen ist oder das Mindesthaltbarkeitsdatum bald abläuft.

 

Beispiele für andere Lebensmittelkosten

  • Kaffee, Cappuccino: 4 – 5 AUD für einen mittelgroßen Becher im Café
  • Bier 0,5 l: 5 – 7 AUD
  • 1 kg Äpfel: 4 AUD
  • 1 kg Bananen: 3 AUD
  • 1 kg Tomaten: 5 AUD
  • 1,5 l Wasserflasche: ca. 2 – 2,60 AUD

 

Alle Kosten beruhen auf unseren individuellen Erfahrungswerten und ändern sich natürlich in Abhängigkeit der Reisegewohnheiten jedes Einzelnen, sie sollen lediglich als Orientierung dienen.

 


 

6. Orte in Australien

Australien ist aufgeteilt in sechs Bundesstaaten und zwei Territorien. Die Bundesstaaten sind New South Wales, Queensland, Western Australia, South Australia, Victoria und die Insel Tasmanien. Die zwei Territorien sind das Northern Territory und das Australian Capital Territory, in dem sich auch der Sitz der Regierung befindet. Die meisten Australier leben in den Küstenregionen und rund 60 % leben in den Hauptstädten.

 

Hauptstädte

Adelaide (SA)
Ruhig und beschaulich zeigt sich Adelaide, die Stadt der Kirchen. Es gibt schöne Parks und ein geruhsames Stadtleben zu entdecken. Im Bereich der Innenstadt finden sich Restaurants und Bars. Entlang des River Torrens gibt es einige Grünanlagen und zum Erholen kannst du an den Strand im Badeort Glenelg fahren.

 

Brisbane (QLD)
Entlang des Brisbane River liegt die dicht besiedelte Stadt Brisbane. Brisbane, oder kurz Brissie, bietet alle Vorzüge einer Großstadt, liegt jedoch anders als Melbourne, Sydney oder Perth nicht direkt am Meer. Damit trotzdem Strandatmosphäre aufkommt, gibt es die South Bank Parklands, eine hübsche Parklandschaft am Fluss, die zum Baden, entspannen und Yoga einlädt. Und es gibt den Brisbane Riverwalk, von dem aus man einen guten Blick auf die Stadt hat. Brisbane bietet viel Kultur, von Museen und Kunstgalerien bis hin zu Theater. Das Nachtleben ist abwechslungsreich und die Einkaufsmöglichkeiten vielfältig.

 

Canberra (ACT)
Die etwas unscheinbare Hauptstadt des Landes und Sitz der Regierung. Canberra liegt als einzige Großstadt nicht in Küstennähe, sondern im Landesinneren, an den Snowy Mountains inmitten wunderschöner Natur. Sie ist eine Planstadt, die als Kompromisslösung entwickelt wurde, da Sydney und Melbourne als Hauptstadt konkurrierten. Daher sehen die Straßenzüge sehr geordnet und systematisch aus.

 

Darwin (NT)
In Darwin ist es sehr sonnig, heiß und wüstenhaft. Ziemlich abgeschieden, ist Darwin die nördlichste Großstadt von Australien. Aus diesem Grund ist es hier auch sehr teuer, sowohl was Übernachtungen als auch was das Essen angeht. Es gibt einige Strände. Baden solltest du aber nur, wenn ein Lifeguard in der Nähe ist. Im Meer gibt es viele Krokodile und von Oktober bis Mai ist Quallensaison der gefährlichen Würfelquallen. Aus diesem Grund hat Darwin eine hübsche Lagune, die mit Quallennetzen vom Meer getrennt ist und in der gefahrloses Schwimmen möglich ist. Jeden Donnerstag und Sonntag gibt es am Mindil Beach einen schönen Markt. Von Darwin aus kannst du gut in die umliegenden Nationalparks wie den Kakadu National Park und den Litchfield National Park fahren oder gleich die mehreren Tausend Kilometer mit dem Auto oder Bus bis nach Perth durch das Outback zurücklegen.

 

Hobart (TAS)
Hobart ist die Hauptstadt Tasmaniens und nach Sydney die zweitälteste Stadt in Australien. In Hobart herrschen Ruhe und Gelassenheit. Sehenswert sind der Salamanca Market und die Kunstszene. Daneben gibt es viele gute Restaurants. Hobart, am Fuße des Mount Wellington, wurde einst als Strafkolonie gegründet. Das etwa eineinhalb Stunden entfernt liegende Port Arthur, eine der ersten Strafgefangenen Kolonien Australiens, ist in jedem Fall einen Besuch wert. Du musst nicht weit aus Hobart hinausfahren, um die atemberaubende Natur Tasmaniens zu erleben. Denn ein Fünftel Tasmaniens besteht aus Nationalparks und Wildnis.

 

Melbourne (VIC)
Melbourne ist eine pulsierende, multikulturelle Stadt mit einem Mix aus Kunst und Kultur und einem ganz besonderen Flair. Hier finden sich alte Bauten wie Kirchen neben modernen Hochhäusern. Der Kontrast zwischen alt und neu ist allgegenwärtig und zeigt sich auch in der modernen Kunst, die typisch für das Stadtbild von Melbourne ist und sich auf Gehwegen und öffentlichen Plätzen zeigt. Melbourne besitzt einen wunderschönen Yachthafen – die Docklands, die mit vielen Restaurants aufwarten. Etwas außerhalb liegt der Strand der Stadt im Stadtteil St. Kilda. Es gibt verschiedene Museen und auch die State Library ist einen Besuch wert. Melbourne hat ein sehr hippes Nachtleben. In kleinen Seitengassen und Hinterhöfen verstecken sich angesagte Clubs und Bars mit toller Atmosphäre.

 

Perth (WA)
Die Metropole im Westen von Australien ist eine Mischung aus dem amerikanisch angehauchten Sydney und dem künstlerisch-kulturellen Melbourne. Perth liegt weit abseits der anderen Großstädte und steht daher seltener bei Reisen nach Australien auf dem Programm als der Osten oder der Süden des Landes. Zu Unrecht, Perth bietet jeden Komfort einer Großstadt, besitzt tolle Strände und eine Vielzahl an Restaurants. Von hier aus lassen sich Touren die wunderschöne Westküste entlang unternehmen. Der Kings Park in Perth ist ein beliebtes Ausflugsziel und das nahe gelegene Fremantle lohnt sich für einen Besuch. Um Perth herum gibt es einige Sehenswürdigkeiten wie Rottnest Island, die Pinnacles, einige hübsche Nationalparks oder die Region um Magret River.

 

Sydney (NSW)
Sydney ist die größte Stadt in Australien. Hier reiht sich eine Sehenswürdigkeit an die andere. Von der spektakulären Hafengegend mit dem weltbekannten Opernhaus und der Harbour Bridge, über den botanischen Garten mit seinen riesigen Flughunden bis hin zum Bondi Beach und der vorgelagerten Halbinsel Manly gibt es viel zu sehen. Sydney hat eine Vielzahl an guten Restaurants und Bars und beeindruckende Shoppingmalls. Außerdem gibt es in und um Sydney herum wunderschöne Stände, die sich auch gut zum Surfen oder für einen Spaziergang eignen.

 


 

Weitere Orte

Airlie Beach
Der kleine, tropische Ort an der Ostküste Australiens ist vor allem so beliebt, weil er der perfekte Ausgangspunkt für eine Segeltour zu den traumhaften Whitsunday Islands ist. Hier findest du ein wahres Paradies. Sowohl über Wasser mit seinen immergrünen Inseln als auch unter Wasser mit seiner prächtigen Korallen- und Fischlandschaft zeigen sich die Whitsunday Islands von ihrer besten Seite. Ein absolutes Highlight ist der Whitehaven Beach, einer der weißesten Strände unserer Erde.

 

Alice Springs
Einsam und abgelegen präsentiert sich Alice Springs im roten Zentrum von Australien. Von hier aus starten viele Touren zum Uluru, zum Kings Canyon und den Olgas. Aber auch die West MacDonnell Ranges sind sehr lohnenswert. Die Stadt ist klein und überschaubar und das Klima heiß und trocken. Es gibt einen Flughafen und verhältnismäßig gute Einkaufsmöglichkeiten. In Alice Springs bekommst du einen ersten Eindruck vom Outback und seiner Landschaft. Zudem begegnet man vielen Aborigines.

 

Broome
Die im Nordwesten gelegene Küstenstadt wird auch die „Perlenhauptstadt“ oder die „Perle des Nordens“ genannt. Hier ist die silberlippige Perlmuschel beheimatet und wird auch im großen Stil gezüchtet. Broome ist das westliche Tor zur Wildnis der Kimberley Region. Es ist bekannt für seinen Cable Beach und für das Naturschauspiel „staircase to the moon“ (Treppe zum Mond).

 

Byron Bay
In Byron Bay befindet sich der östlichste Punkt des australischen Festlandes. Vielen, die nach Byron Bay kommen, fällt es schwer, weiterzuziehen, denn es herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Hier treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander – Backpacker, Aussteiger, Surfer, Künstler und Spirituelle versammeln sich aus allen Teilen der Welt in Byron Bay. Die Strände laden zum Surfen und Sonnenbaden ein. Du kannst Kajak fahren und am Julian Rocks Marine Reserve Schnorcheln und Tauchen. Im Meer finden sich Schildkröten, Delfine, Manta Rochen und Haie. Und auch wenn du etwas Nachtleben suchst, gibt es Livemusik, ein paar kleine Bars und Clubs wie das bekannte Cheeky Monkeys oder das Coco’s.

 

Cairns
Kleiner und beschaulicher als die restlichen Großstädte Australiens, kann man in Cairns überwiegend junges Publikum antreffen. Viele kommen hier her, um am Great Barrier Reef zu schnorcheln oder zu tauchen, oder um von hier aus weiter nach Cape Tribulation zu fahren. Oft ist Cairns Start- oder Endpunkt bei vielen Reisenden, die die Ostküste Australiens besuchen. Vor einigen Jahren noch konnte hier am Great Barrier Reef eine mannigfaltige und bunte Unterwasserwelt bestaunt werden. Allerdings sterben immer mehr Korallen aufgrund des Klimawandels und der Umweltverschmutzung ab, sodass sich die Bestände stark dezimiert haben.

 

Coober Pedy
Die Stadt Coober Pedy liegt mitten im Nirgendwo im Outback und bietet mehrere Besonderheiten. Zum einen ist Cober Pedy für seinen Opalabbau berühmt. Es ist möglich, Führungen in alte Stollen mitzumachen, in denen man zum Teil auch Opale in den Stollenwänden sehen kann. Zum anderen ist das Wetter in Coober Pedy so heiß und trocken, dass ein Großteil der Anwohner in Dugouts unter der Erde und im Fels leben. Für jeden, der einmal eine Nacht unter Tage verbringen möchte, eine interessante Erfahrung. Natürlich bieten die Bewohner im Rahmen von Führungen auch Einblicke in ihre Wohnungen an. Weiterhin hat Coober Pedy als Drehort einiger Kinofilme gedient.

 


 

7. Weitere Informationen

 

Besondere Einreisebestimmungen

Es gibt in Australien strenge Quarantäneverordnungen, um die unerwünschte Einschleppung von Insekten, Tieren, nicht heimischen Pflanzen und Krankheiten zu verhindern. Die Missachtung geht mit hohen Geldstrafen einher. Bei Einreise müssen alle Nahrungsmittel und Produkte von Tieren sowie von Pflanzen auf einer Einreisekarte angegeben werden. Beamte untersuchen die Güter und behalten sie gegebenenfalls ein.

 

Eingeführte Medikamente

Der Standard des Gesundheitswesens in Australien ist sehr gut und mit dem in Europa vergleichbar. Sind verschreibungspflichtige Medikamente aus Deutschland mit im Gepäck, müssen diese am Flughafen angegeben werden. Zudem benötigt man ein Schreiben des Arztes auf Englisch. Die Menge der Medikamente darf einen Bedarf von drei Monaten nicht überschreiten. Zudem müssen die Medikamente im Handgepäck mitgeführt werden, am besten in der Originalverpackung. Hier findest du weitere Informationen zu genehmigungspflichtigen Medikamenten.

 

Mobilfunk und Erreichbarkeit

In Australien ist das Mobilfunknetz nicht flächendeckend ausgebaut. In den Ballungsräumen ist der Handyempfang kein Problem. Schwieriger wird es im Outback und bei großen Distanzen zwischen Ortschaften. Daher solltest du zu Hause im Vorfeld deine Route bekannt geben und Familie und Freunde über die teilweise schlechte Erreichbarkeit informieren.

 

Nützliche Internetseiten für Australien

  • Seek – Seite für Jobsuche
  • Gumtree – Seite für alles Mögliche – Wohnungssuche, Jobsuche, Kleinanzeigen
  • Hostelword – Seite für die Buchung von Hostels
  • Hostelbookers – Seite für die Buchung von Hostels
  • WikiCamps – App um kostenfreie Campingplätze zu finden
  • WWOOF – Willing Workers on Organic Farms, hier findest im Rahmen einer Mitgliedschaft Arbeit gegen Kost und Logis
  • NUMBEO – Lebenshaltungskosten in den verschiedenen Ländern der Welt

 


 

Sicherheit

Australien ist ein westliches Land. Die Sicherheitslage ist im Allgemeinen recht gut und mit der in Europa oder Nordamerika zu vergleichen. Dennoch solltest du dir über einige mögliche Gefahren wie Diebstähle, Aufbrüche von oder Überfälle auf Campervans oder Zelte außerhalb organisierter Campingplätze bewusst sein. Wer sich ein Auto oder einen Campervan kauft, sollte aufpassen, nicht beim Kauf oder einer anfälligen Reparatur übers Ohr gehauen zu werden. In Australien gibt es auch eine Vielzahl gefährlicher Tiere. Mehr dazu weiter unten.

 

Sicherheit für allein reisende Frauen

Auch für allein reisende Frauen ist Australien sehr sicher. Es gibt keine besonderen Regeln, die zu beachten sind, wenn du alleine unterwegs bist.

 

Naturkatastrophen

Im Sommer gibt es zumeist im Süden und Osten sehr starke Waldbrände. Es gibt regelmäßig starke Regenfälle und es kann durch über die Ufer tretende Flüsse zu Überschwemmungen kommen. In den nördlichen Gebieten können von November bis April tropische Zyklone auftreten.

Über aktuelle Warnhinweise und Informationen zu aktuellen Naturkatastrophen und anderen Großschadensereignissen kannst du dich mit der App „DisasterWatch“ für iOS informieren.

 


 

Gefährliche Tiere in Australien

In Australien leben zum Teil sehr giftige und gefährliche Tiere. Man sollte sich der Gefahren bewusst sein und etwas Vorsicht walten lassen, aber sich deswegen nicht verrückt machen. Den meisten dieser Tiere wirst du nicht begegnen. Und wenn du bedenkst, dass jährlich von ungefähr 32 Millionen Menschen – Einheimische und Touristen, die das Land besuchen – etwa fünf Personen an den gefährlichsten Tieren Australiens sterben, ist das recht wenig. Übrigens, das Tier, das in Australien für die meisten Todesfälle verantwortlich ist, ist das Pferd, und zwar durch Reitunfälle.­­ Allerdings ist es gut, beim Campen immer in Schuhe, Decken usw. zu schauen, für den Fall, dass sich eine Schlange, ein Skorpion oder eine Spinne einen Unterschlupf gesucht hat.

 

Giftige Schlangen
In Australien gibt es sehr viele, verschiedene Giftschlangen und sie zählen zu den giftigsten Sch­­langen der Welt. Einige dieser Vertreter sind die Braunschlange (brown snake), die Tigerotter (tiger snake), der Inlandtaipan (inland taipan) oder die Todesotter (death adder). Viele gefährliche Schlangenarten leben jedoch in abgeschiedenen Gegenden. Bei einem Schlangenbiss sollte schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden. Damit der Arzt das richtige Gegengift verabreichen kann, ist es sehr wichtig, das Tier zu identifizieren. Falls möglich, ist es gut ein Bild von der Schlange zu machen oder die Schlange einzufangen und mitzunehmen. Aber lass dich hierbei bloß nicht ein zweites Mal beißen! Wichtig ist es auch, Ruhe zu bewahren und Anstrengung zu vermeiden, da eine Pulserhöhung das Schlangengift schneller im Körper verteilt. Die Bisswunde nicht aussaugen, auswaschen oder aufschneiden, sondern stattdessen einen großflächigen Druckverband anlegen und Bewegungen vermeiden. Bei normalem Verhalten ist die Chance sehr gering von einer Schlange gebissen zu werden. Bei Wanderungen beispielsweise durch hohes Gras ist es jedoch gut, lange Kleidung zu tragen und immer fest aufzutreten. Die Schlangen reagieren auf Vibrationen und ergreifen meist schon die Flucht, bevor du sie wahrnimmst. Begegnest du einer Schlange, einfach stehen bleiben, Ruhe bewahren und dich langsam zurückziehen. Schlangen haben Angst vor Menschen und suchen in der Regel keine Konfrontation mit ihnen.

 

Spinnen
Von den vielen Spinnenarten in Australien gibt es nur zwei, die dem Menschen wirklich gefährlich werden können. Die Trichternetzspinne (funnel-web spider) ist ziemlich groß und ein Biss von ihr kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Die gefährlichste und meist verbreitetste Art ist die Sydney-Trichternetzspinne (Sydney funnel-web spider). Sie ist in der größeren Umgebung von Sydney beheimatet. Bei einem Biss sollte das Tier zur Identifizierung eingefangen oder fotografiert werden. Zudem sollte ein Druckverband angelegt und zügig ein Krankenhaus aufgesucht werden. Die Männchen sind sechsmal giftiger als die Weibchen. Zehn bis dreißig Minuten nach dem Biss treten die ersten Vergiftungserscheinungen auf. Seit der Entwicklung eines Antiserums 1981 gab es keine Todesfälle mehr.

Die zweite Spinne ist die Rotrückenspinne (redback spider). Sie sind häufig in Schuppen und Briefkästen zu finden oder unter Metalabdeckungen. Das Gift wirkt, wenn überhaupt, sehr langsam und führt erst nach einiger Zeit zu schmerzen. Man hat genügend Zeit um einen Arzt aufzusuchen. Anders als bei den anderen Spinnen sind Bisse von Rotrückenspinnen nicht ungewöhnlich. Etwa 2.000 bis 10.000 Menschen werden jedes Jahr gebissen. Seit den 50er Jahren gibt es ein Antiserum und seitdem keine Todesfälle mehr. Nach einem Biss sollte nicht getrunken werden und die Stelle des Bisses nicht hochgelegt werden, da dies die Verteilung des Giftes fördert.

 

Würfelquallen / Seewespe
Die Seewespe (sea wasp) gehört zur Gattung der Würfelquallen (box jellyfish) und ist einer der giftigsten Meeresbewohner unserer Erde. Sie ist durchsichtig und im Wasser kaum zu sehen. Ihre feinen, bis zu drei Meter langen Tentakel setzen bei Berührung Nesselgift frei und haften an der Haut. Die Würfelqualle kommt hauptsächlich zwischen Oktober und Mai an flachen Sandstränden der nördlichen Küsten Australiens vor, (etwa zwischen Broome und Gladstone). In dieser Zeit sollte in den gefährdeten Regionen nur innerhalb von Quallennetzen gebadet werden. Die Netze schützen effektiv vor Seewespen, allerdings nicht vor der extrem kleinen Irukandji-Qualle. Weiter draußen im Meer ist die Gefahr einer Würfelqualle beim schnorcheln oder tauchen zu begegnen sehr gering, da die Seewespe flaches Wasser bevorzugt. Bei Kontakt mit den Nesseln der Qualle sollten die betroffenen Hautstellen großzügig mit Essig (5-10 %) übergossen, die Tentakel mechanisch entfernt und unverzüglich ärztliche Hilfe geholt werden (Notruf: 000). Betroffene Haut nicht mit Süßwasser oder Alkohol abwaschen, dies führt zur weiteren Giftfreisetzung. Stattdessen Sand darüberstreuen und vorsichtig die Tentakel mit etwas wie einem Messer oder einer Bankkarte abschaben. Auch Bewegungen fördern die Entleerung der Nesselkörper und sind zu vermeiden. Die intravenöse Gabe von Zinkgluconat durch einen Arzt verlangsamt die Wirkung des Giftes. Die Berührung mit dieser Qualle ist äußerst schmerzhaft und kann im schlimmsten Fall innerhalb von zwei bis zwanzig Minuten zum Tod führen. Die Haut wird an den betroffenen Stellen bis in die unteren Hautschichten verätzt und stirb ab. Dies führt zu starker Narbenbildung. Neoprenanzüge oder „Stinger-Suits“ (Quallenanzüge, Rash-Guards-Overalls) bieten vor der Qualle einen gewissen Schutz, da die Nesseln nicht durch die Anzüge kommen.

 

Irukandji-Qualle
Die Irukandji (Irukandji jellyfish) gehört wie die Seewespe zu den Würfelquallen (box jellyfish). Diese winzigen Quallen sind nur 1 bis 2 cm groß. Sie sind durchsichtig und daher im Wasser kaum auszumachen. Wie die Seewespe kommt die Irukandji ebenfalls von Oktober bis Mai an den nördlichen Küsten Australiens vor. Bei Kontakt mit ihnen sollten die gleichen Maßnahmen wie bei den Seewespen ergriffen werden. Auch hier schützen Quallenanzüge oder Neoprenanzüge. Bei einer Berührung mit der Irukandji treten etwa nach 40 Minuten starke Schmerzen im gesamten Körper auf, die zu ernsten Herz-Kreislauf-Beschwerden führen. Trotz der starken körperlichen Symptome gibt es bisher sehr wenige Todesfälle.

 

Steinfisch
Der Steinfisch liegt auf Korallen, halb eingegraben im Meeresboden oder Geröll und sieht einem Stein zum Verwechseln ähnlich. Auf seinem Rücken befinden sich eine Vielzahl giftiger Stacheln. Hier besteht Gefahr für Surfer oder Badende, die auf den Steinfisch treten, denn die Giftstacheln können selbst Badeschuhe durchbrechen. Falls dies passiert, sollte die Wunde mit Meerwasser ausgespült werden. Wenn möglich sollte der betroffene Körperteil in heißes Wasser getaucht werden (Temperatur um 45° C um Verbrennungen zu vermeiden). Durch Hitze gerinnt das Gifteiweiß und die Ausbreitung des Giftes wird verzögert. Es sollte schnellstmöglich eine ärztliche Betreuung erfolgen.

 

Stachelrochen
Die meisten Unfälle mit Stachelrochen geschehen durch unabsichtliches darauf treten. Passiert das, wird der Rochen höchstwahrscheinlich mit seinem Giftstachel zustoßen. Die Tiere verbuddeln sich gerne im Sand und kommen bis ins kniehohe Wasser. Die beste Vorsorge ist, langsam ins Wasser zu laufen und die Füße dabei flach über den Boden zu schleifen und Sand aufzuwirbeln. Hierdurch ziehen sich die Rochen rechtzeitig zurück. Mit ihrem Stachel können Stachelrochen tiefe Wunden reißen, die stark bluten und einen intensiven, stechenden Schmerz verursachen. Es gibt kein Gegenmittel gegen das Rochengift. Die Wirkung ist jedoch für den Menschen nicht lebensgefährlich. Verletzungen im Bauch oder Brustraum können jedoch wie beispielsweise beim bekannten Tierfilmer Steve Irwin tödlich enden.

 

Krokodile
In Australien gibt es zwei Arten von Krokodilen. Das Salzwasserkrokodil („saltie“) und das Süßwasserkrokodil („freshie“). Das gefährlichere von den beiden ist das Salzwasserkrokodil oder auch Leistenkrokodil genannt. Es lebt im Norden Australiens in Flüssen und an den Küstenregionen. Salzwasserkrokodile lauern ihrer Beute auf, sind intelligent und können sich sehr schnell bewegen. Gerade in braunem Wasser sind sie nicht zu sehen. Das kleinere Süßwasserkrokodil lebt auch im Norden und kommt zudem weiter im Landesinneren vor. Dieses Krokodil gilt für den Menschen als eher ungefährlich und greift nur an, wenn es sich bedroht fühlt.

 

Haie
In Australien kommen eine Reihe verschiedener potenziell gefährlicher Hai Arten, wie zum Beispiel der Weiße Hai (great white shark), Tigerhai (tiger shark), Bullenhai (bull shark) oder Hammerhai (hammerhead) vor. Die Gefahr am Strand von einem Hai attackiert zu werden, ist allerdings nicht sonderlich hoch. Im Jahr sterben mehr Menschen an herunterfallenden Kokosnüssen oder Bienenstichen als durch Haiangriffe.

 

Kegelschnecke
Diese kleinen Schnecken wohnen in einer wunderschönen Kegelmuschel und können eine äußert giftige Harpune abfeuern. Die weltweit giftigsten Arten der Kegelschnecke (Cone Shell) kommen vor allem im nördlichen Teil Australiens vor wie beispielsweise am Great Barrier Reef oder dem Ningaloo Reef. Beim Muschel aufheben im Meer solltest du daher sehr aufpassen, und auch als Taucher keine Muscheln am Riff berühren. Angriffe dienen lediglich der Verteidigung. Das Gift der Fische fressenden Arten ist am gefährlichsten, da es sehr wirksam ist. Gegengifte gibt es bisher nicht, es erfolgt lediglich eine intensivmedizinische Behandlung der Symptome. Das Gift kann bei Menschen zu Lähmungserscheinungen, zu Atemstillstand und zum Tod führen. Bei Verletzungen sollte, der Notarzt angerufen, die betroffenen Extremitäten ruhiggestellt und ein Druckverband angelegt werden.

Die allgemeine Notfallnummer in Australien ist 000

 


 

Unterkunft

Die Auswahl unserer Unterkünfte richtete sich ganz klar nach dem Preis. Die Unterkünfte in Australien sind sehr teuer. Wir haben meist in guten Hostels in Mehrbettzimmern (Dorms) geschlafen. Zwischendurch sind wir auch in günstigen Doppelzimmern untergekommen. Als wir mit dem Campervan unterwegs waren, haben wir natürlich im Van geschlafen. Meist auf kostenlosen Campingplätzen, manchmal auch auf kostenpflichtigen oder am Straßenrand.

Günstige Alternativen zu Hotel oder Hostel bieten Couchsurfing, House Sitting und WWOOFen. WWOOF ist die Abkürzung von „Willing Workers on Organic Farms“. Hier kann man gegen Kost und Logis für 4 bis 6 Stunden am Tag arbeiten. Auch im Hostel kannst du oft gegen kostenlose Übernachtung arbeiten. Wenn du länger an einem Ort bist, kann es sich lohnen, nach einem Zimmer in einer WG ausschau zu halten oder dir mit anderen zusammen ein Haus zu mieten. Oft findet man Angebote hierzu bei australischen Internetseiten für Kleinanzeigen wie Gumtree oder an Schwarzen Brettern in Hostels und Universitäten. Mieten werden wochenweise abgerechnet, nicht wie bei uns monatlich.

Passende Unterkünfte finden sich bei booking.com*, HostelBookers.com, Hostelworld.com und Airbnb.de.

 

Tipps für tolle Hostels in Australien

Sydney: Railway Square YHA und Sydney Harbour YHA

Melbourne: Melbourne Metro YHA und Space Hotel

Apollo Bay: Apollo Bay YHA*

Byron Bay: Byron Springs*

Magnetic Island: Magnetic Island YHA*

 


 

Fortbewegung

In Australien besteht Linksverkehr. U-Turns sind an Ampeln grundsätzlich verboten. Abhängig vom Bundesstaat gibt es unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen. Bei überhöhter Geschwindigkeit drohen hohe Geldstrafen. Melbourne hat stellenweise eine Besonderheit im Straßenverkehr – den Hook Turn. Um rechts abzubiegen, muss man sich hier links einordnen. Einige Straßen und Straßenabschnitte sind Mautstraßen.

 

Führerschein
Mit dem deutschen Führerschein in Verbindung mit dem internationalen Führerschein darf man in Australien Auto fahren. Auch eine amtlich beglaubigte Übersetzung des deutschen Führerscheins auf Englisch wird anerkannt. Entgeltpflichtige Übersetzungen kannst du bei den deutschen Vertretungen in Australien bekommen.

 

Auto
Möchtest du die Umgebung erkunden und dabei unabhängig sein, kannst du dir für kürzere Tagesausflüge in größeren Städten Autos mieten. Für einen längeren Aufenthalt kannst du dir auch ein Auto kaufen und es später wieder verkaufen. Bei Rucksackreisenden sind Kombis beliebt, deren Kofferraum und Rückbank zu einer Schlafgelegenheit umfunktioniert werden kann.

 

Campervan und Wohnmobil
Eine beliebte Art das Land zu sehen, ist das Anmieten oder Kaufen eines Campervans oder Wohnmobils. Hier gibt es verschieden große Modelle in verschiedensten Preisklassen. Vor dem Kauf solltest du den Wagen von jemand Fachkundigem durchchecken lassen, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Zudem solltest du vor deinem Heimflug rechtzeitig über den Verkauf nachdenken, um den Wagen vor Rückflug loszubekommen. Für Campervanreisende gibt es viele kostenpflichtige Campingplätze, aber auch einige kostenlose Stellplätze. WikiCamps ist eine gute App, um den nächsten freien Stellplatz ausfindig zu machen. Ansonsten findest du im Buch Camps* fast alle Campingplätze Australiens. Das Buch ist für jeden, der mit dem Camper durch Australien reisen möchte, sehr zu empfehlen. Die bekanntesten Autovermietungen sind Apollo Campers, Britz, Travellers Autobarn und die Low-Budget-Vans von Wicked Campers. Es ist auch möglich eine Relocation zu machen, also eine Überführung eines Fahrzeuges von einer Stadt in eine andere. Dabei zahlt man viel weniger für einen Campervan, hat aber auch meist eine recht knappe Zeitvorgabe, um vom Start zum Zielort zu gelangen.

 

Fahrten ins Outback
Willst du abgelegene Strecken im Outback befahren, kannst du dich bei den örtlichen Behörden melden und die geplante Route angeben. Registrierungen können bei der Polizei oder bei einigen Tankstellen und Geschäften erfolgen. Im Notfall kann die Behörde hierdurch schneller reagieren. Auf jeden Fall solltest du ausreichend Trinkwasser mit in die Wüste nehmen und lieber zu großzügig als zu knapp planen. Es kann immer vorkommen, dass du eine Panne hast oder dich bei Wanderungen in der Wüste verläufst. Ein UV-beschichteter Schirm* bietet Schatten, wenn sonst kein Schatten vorhanden ist. Auch Handyempfang ist im Outback oft nicht vorhanden. Wichtig zu wissen ist auch, dass es im Outback und zwischen verschiedenen Orten oft ein langer Weg bis zur nächsten Tankstelle zurückzulegen ist. Daher empfiehlt es sich, immer vollzutanken, sobald du in entlegenen Gebieten eine Tankstelle passierst.

 

Öffentlicher Nahverkehr

Der Nahverkehr unterscheidet sich in den einzelnen Städten Australiens. In großen Städten wie Melbourne gibt es kostenlose Touristenbusse und -bahnen, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden, wie beispielsweise die City Circle Tram, die innerhalb des Innenstadtbereichs in einem Rechteck fährt. In Perth fahren die CAT, die Central Area Transit Buses. Hierbei handelt es sich auch um einen kostenlosen Busservice, der innerhalb der Innenstadtbereiche von Perth, Freemantle und Joondalup verkehrt.

Sydney
Der Öffentliche Nahverkehr ist in Sydney gut ausgebaut. Eine gute Möglichkeit Sydney zu erkunden ist mit der Opal-Karte. Die Opal-Karte ist eine Plastikkarte im Kreditkartenformat, mit der du in Sydney und Umgebung das öffentliche Verkehrsnetz aus Bus, Bahn und Fähre nutzen kannst. Sie ist kostenlos und kann mit Guthaben aufgeladen werden. Fahrpreise sind im Vergleich zu Einzelfahrkarten günstiger. Das System funktioniert ganz einfach. Bevor du eine Fahrt mit Bus Bahn oder Fähre antrittst, meldest du dich an einem gekennzeichneten Opal-Lesegerät „Tap On, Tap Off“ an und bei fahrt Ende wieder ab. Wichtig ist nicht das Abmelden zu vergessen, sonst wird dir der Maximalbetrag für die Fahrt berechnet. Eine Fahrt kostet für Erwachsende mit dem Bus ab 2,15 AUD, mit der Bahn ab 2,42 AUD und mit der Fähre ab 5,88 AUD. Von Montag bis Samstag gibt es einen Maximalbetrag pro Tag von 15,40 AUD und am Sonntag von sogar nur 2,60 AUD. Alle Fahrten, die an diesem Tag über den Maximalbetrag hinaus gehen, sind kostenlos. Die Flughafengebühr ist davon ausgenommen. Eine Opal-Karte bekommst du beispielsweise am Flughafen Sydney an den Ticketschaltern.

Die Karte ist auch über Sydney hinaus gültig und du kannst beispielsweise bis in die Blue Mountains mit ihr fahren. Hier eine Übersicht über die Verkehrsmittel, mit denen du fahren kannst.

  • Alle Sydney-Züge und NSW TrainLink Intercity-Züge
  • Alle Busse in Sydney, den Blue Mountains, Central Coast, Hunter und Illawarra
  • Alle Sydney-Fähren und die Stockton-Fähre in Newcastle
  • Light rail (Stadtbahn in Sydney)

Hier findest du weitere Informationen über die Opal-Card. Und hier Informationen zu den Fahrtpreisen.

Melbourne
Für Fahrten innerhalb des Bundesstaates Viktoria gibt es die myki-Karte, eine aufladbare Fahrkarte. Allerdings ist diese nur innerhalb des Innenstadtbereiches von Melbourne relativ günstig.
Die Fahrkarte erlaubt fahrten in den Straßenbahnen (Trams), städtischen Bussen und städtischen Zügen. Hierbei hängt der Fahrtpreis davon ab, ob du dich im Innenstadtbereich oder außerhalb bewegst. Es gibt verschiedene Zonen und Zeitlimite. Die myki-Karte selbst kostet ab 19 Jahren 6 AUD, und bis einschließlich 18 Jahren 3 AUD und kann an vielen Orten, zum Beispiel im 7-Eleven oder an Bahnhöfen gekauft und aufgeladen werden. Es gibt eine Free Tram Zone in Melbournes Innenstadtbereich, die kostenlos genutzt werden kann. Für die myki-Karte sind verschiedene Ticketoptionen nutzbar. Mit myki money betragen die Kosten 4.10 AUD für Fahrten innerhalb von 2 Stunden in den Zonen 1 und 2, und 2.80 AUD innerhalb der Zone 2. Daneben gibt es Ganztagespässe für 8,20 AUD (Zone 1 + 2) beziehungsweise 5,60 AUD innerhalb Zone 2. Hier findest du eine Übersicht zur myki-Karte. Und hier Informationen
über die verschiedenen Fahrtpreise.

 

Überlandbus
Überlandbusse, wie der Greyhound Bus, verbinden die meisten Städte miteinander und sind eine bequeme Art zu reisen. Für längere Strecken gibt es verschiedene Buspässe, die mehrtägige Zwischenstopps erlauben (Hop-on/Hop-off-Buspässe). Die Ostküste und der Süden sind hierbei besser vernetzt als die Westküste und die Gebiete des Nordwestens.

Es gibt verschiedene Anbieter wie Premier oder Intercity Coach Lines, die die Strecke zwischen Perth und Broom in Westaustralien abdecken. Generell lohnen sich Preisvergleiche. Wir waren immer sehr zufrieden mit dem Greyhound Bus. Premiere ist ein etwas kleinerer Anbieter mit weniger ausgebautem Netz. Bei Greyhound gibt es verschiedene Ticketoptionen, um flexibel durchs Land zu reisen. Allerdings hat Greyhound sein Ticketangebot umgestellt, sodass es nun neben einzeln buchbaren Touren zwei Angebote gibt, die sich für Reisende lohnen.

 

  • Whimit: Der neuste Pass von Greyhound ist Whimit. Er ermöglicht dir, für eine begrenzte Zeit durchs Land zu reisen – so weit du möchtest und in welche Richtung du magst. Mit ihm kannst du Touren ins Outback unternehmen, von Darwin nach Alice Springs. Die Pakete gehen von einer Woche bis zu einem ganzen Jahr. 21 Tage kosten 399 AUD, 60 Tage kosten 559 AUD, 356 Tage kosten 1499 AUD.
  • Hop On Hop Off Pass: Der Pass gilt für ein Jahr, nach der ersten Fahrt verliert er aber nach 90 Tagen seine Gültigkeit. Er deckt den Süden bis Melbourne sowie die gesamte Ostküste bis Cairns ab. Je nach gewähltem Streckenabschnitt variieren die Preise. Beim „Hop On Hop Off“-Pass kannst du in eine Richtung an den Haltestellen so oft Zwischenhalte einlegen, wie du möchtest. Der günstigste Pass kostet 350 AUD von Cairns nach Brisbane, der teuerste Pass kostet 549 AUD von Melbourne bis Cairns. Alle weiteren Strecken finden sich auf der Greyhound Homepage.

Je nach Budget machen sowohl die „Hop On Hop Off“-Pässe Sinn als auch der Whimit, wenn du das Land innerhalb eines bestimmten Zeitraums bereisen möchtest. Auf der Webseite von Greyhound gibt es oft auch Aktionen mit vergünstigten Preisen sowie Angebote für Übernachtungen und Touren.

 

Zug
Es gibt ein Zugnetz in Australien und entsprechende Vergünstigungen für Reisende, die längere Strecken zurücklegen beziehungsweise zwischen verschiedenen Orten pendeln. Für längere Strecken durchaus sinnvoll, empfiehlt es sich bei kürzeren Reiseetappen und häufigeren Ortswechseln, den Bus vorzuziehen. Die Erreichbarkeit der einzelnen Orte ist durch Busse meist einfacher und Orte werden gezielter und zum Teil häufiger angefahren. Zudem verläuft die Zugstrecke zum Beispiel an der Ostküste etwas weiter im Landesinneren und viele Küstenorte haben keine Zuganbindung. Somit musst du einen Verbindungsbus vom Bahnhof zum Küstenort nehmen. Möchtest du Zugfahren, um des Erlebnisses willen, ist der berühmte aber nicht günstige Fernverkehrszug Ghan, der von Adelaide über Alice Springs nach Darwin fährt, eine interessante Alternative und mit Sicherheit ein Erlebnis.

 

Billigflieger
Es gibt verschiedene Billigfluglinien, die Flüge innerhalb Australiens erschwinglich machen und gut geeignet sind, um die zum Teil großen Entfernungen zurückzulegen. Fluggesellschaften mit günstigen Angeboten sind Quantas, Virgin Blue, Tiger Airways und Jetstar. Alle vier Fluggesellschaften haben einen sehr guten Service und Onlinebuchungen sind einfach.

 

Trampen
Die günstigste Art von A nach B zu kommen ist sicher das Trampen (hitchhiking). Da es in den letzten Jahren immer wieder zu Zwischenfällen kam, bei dem Backpacker verschwunden sind und ermordet wurden, solltest du aufpassen. Zudem ist das Trampen in Queensland offiziell verboten.

 


 

Wie komme ich vom Flughafen in die Stadt? Sidney (Kingsford Smith International Airport)

Hier geht’s zum Melbourne Tullamarine Airport

Airport Link
Der Airport Link ist eine Bahnverbindung zwischen dem internationalen Flughafen und der Innenstadt von Sydney. Er verkehrt wochentags von 4:56 Uhr bis 23:48 Uhr (freitags bis 0:54 Uhr) und am Wochenende von 5:06 Uhr bis 23:57 (samstags bis 0:42 Uhr) vom Flughafen in die Stadt. Von der Central Station zum Flughafen verkehrt der Airport Link wochentags von 4:42 bis 0:12nachts(freitagsbis 1:12) und am Wochenende von 5:24 bis 0:09 nachts(samstags bis 1:09).

Der Preis für eine Strecke beträgt 16 bis 18 AUD.

Du erreichst mit dem Zug nach 12 Minuten die Central Station, von der aus du gut in alle Richtungen fahren kannst, oder nach 21 Minuten die Circular Quay Station, von der aus das berühmte Opernhaus nicht mehr weit ist.

Es gibt zwei Bahnhöfe am Flughafen von Sydney. Einer befindet sich unter dem International Passenger Terminal (T1), der andere bei den Domestic Passenger Terminals zwischen Terminal 2 und Terminal 3. Hier findest du weitere Informationen.

 

Bus
Die Buslinie 400 verbindet den Flughafen mit der Station Bondy Junction. Von hier aus kommst du mit dem Bus oder der Bahn leicht in die Innenstadt, oder kannst direkt mit einem Bus weiter zum nahe gelegenen Bondy Beach fahren.

 

Taxi
Taxi fahren ist in Australien sehr teuer und nur sinnvoll, wenn es schon so spät ist, dass es keine anderen Verbindungen mehr in die Stadt gibt. Eventuell kannst du dir auch mit mehreren ein Taxi teilen.

 

Shuttlebus
Schuttlebus-Unternehmen bieten direkte Verbindungen vom Flughafen zum Hotel an und müssen im Voraus gebucht werden.

 

Zu Fuß und mit der Bahn
Die günstigste Möglichkeit in die Stadt zu kommen ist, vom Flughafen zur nahe gelegenen Metrostation „Wolli Creek“ zu laufen. Die Station ist etwa 2 Kilometer vom Flughafen entfernt und von dort gelten die normalen weitaus günstigeren Metropreise. Man spart ungefähr 12 bis 13 AUD im Vergleich zum Airport Link. Wenn du am Domestic Terminal ankommst, läufst du besser zur Metrostation „Mascot“. Diese Option ist nur zu empfehlen, wenn du mit leichtem Gepäck reist.

 


 

Wie komme ich vom Flughafen in die Stadt? Melbourne (Tullamarine Airport)

Eine Übersicht über verschiedene Transportmöglichkeiten ins Stadtzentrum finden sich auf der Internetseite des Tullamarine Airport.

 

SkyBus express bus service
Vom und zum Flughafen gibt es den SkyBus, einen Bus, der in zehnminütigem Abstand zwischen dem Tullamarine Airport und dem Stadtzentrum von Melbourne verkehrt (Melbourne City Express). Der SkyBus bietet auch Fahrten nach St. Kilda (ST Kilda Express), Frankston (Frankston & Peninsula Airport Shuttle), in die Docklands und nach Southbank an (Southbank Docklands Express). Alle Busse haben kostenloses Wi-Fi an Bord. Hier findest du die Fahrzeiten des Sky Bus.

Fahrkarten können bei der Ankunft an der Bushaltestelle gekauft werden oder bereits vorab online. Die Bushaltestelle befindet sich direkt vor der Tür des Flughafens. Vom Zentrum aus liegt die Haltestelle des SkyBus in der Spencer Street an der Southern Cross Station. Auch hier können Fahrkarten gekauft werden. Zudem gibt es für Kunden das kostenlose Free City Hotel Shuttle, welches von der Southern Cross Station bestimmte Stellen innerhalb des Stadtzentrums anfährt, um Fahrgäste zwischen 6:00 Uhr morgens und 22:30 Uhr abends in ihr Hotel zu bringen.

 

Melbourne City Express
Vom Flughafen nach Melbourne Zentrum und umgekehrt:
Die Fahrtzeit beträgt etwa 30 bis 45 Minuten (täglich, auch an Feiertagen; 24 Stunden am Tag; Abfahrt alle 10 Minuten). Einzelticket Erwachsener: 18 AUD; hin und zurück: 35 AUD

 

St Kilda Express
Vom Flughafen nach St Kilda und umgekehrt:
Die Fahrtzeit beträgt etwa 60 bis 70 Minuten (Betrieb 6:30 Uhr bis 19:00 Uhr; täglich, auch an Feiertagen; 24 Stunden am Tag; unter der Woche Abfahrt alle 30 Minuten, an Wochenenden stündlich). Einzelticket Erwachsener: 19 AUD; hin und zurück: 37 AUD

 

Southbank Docklands Express
Vom Flughafen in die Docklands und nach Southbank und umgekehrt: Die Fahrtzeit beträgt etwa 55 Minuten zu den Docklands und 80 Minuten nach Southbank je nach Haltestelle (Betrieb 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr, unter der Woche Abfahrt alle 30 Minuten, an Wochenenden stündlich). Einzelticket Erwachsener: 18 AUD; hin und zurück: 35 AUD

 

Frankston & Peninsula Airport Shuttle (FAPAS)
Vom Flughafen zu Melbournes Bayside Vororten & Mornington Halbinsel und umgekehrt:
Die Fahrtzeit ist abhängig von Zielort (4:20am – 7:25pm). Dieses Angebot muss im Vorfeld gebucht werden und die Preise richten sich nach dem genauen Ziel. Fahrbetrieb 4:20am – 19:25 Uhr, täglich, Feiertage eingeschlossen außer an Weihnachten (25.12). Hier findest du weiterführende Informationen.

 

Öffentliche Busse zum und vom Flughafen
Die öffentliche Bushaltestelle am Melbourne Flughafen befindet sich am Verkehrsknotenpunkt (transport hub) im At Terminal T4 Parkplatz. Die folgenden öffentlichen Busse fahren zum oder vom Melbourne Flughafen:

  • SmartBus Route 901 Melbourne Airport nach Frankston – verbindet sich mit der Craigieburn Linie an der Broadmeadows Station
  • Route 478 Airport West SC – Melbourne Airport via Melrose Drive
  • Route 479 Airport West SC – Sunbury Station via Melbourne Airport
  • Route 482 Airport West SC – Melbourne Airport via South Centre Rd

Hier findest du einen Übersichtsplan.

Einen örtlichen Bus zum Flughafen kannst du von den Zughaltestellen Broadmeadows (Craigieburn Line) und Sunbury (Sunbury Line) nehmen – beide Linien kommen aus der Innenstadt (Melbourne Central). Du kannst also mit dem Zug zur Broadmeadows Station fahren und dort in den SmartBus Route 901 einsteigen. Von hier ist es ein kurzer Weg bis zum Flughafen.

Reisende, die am Flughafen ankommen und zum ersten Mal die myki-Karte benutzen, können ein myki Visitor Pack vom SkyBus-Schalter außerhalb der Terminals 1 oder 3 kaufen. Alternativ kann man eine myki-Karte in den Bussen kaufen und aufladen.

Hier findest du weitere Informationen zu den Bus- und Shuttleverbindungen.

 

Uber
Uber-Fahrer holen Reisende von zwei Orten am Melbourne Flughafen ab. Für Passagiere der Terminals 1,2 und 3 ist der entsprechende Abholbereich die Reihe 1 der öffentlichen Abholzone (pick-up zone) im Vorhof des Hauptterminals (nur rechter Straßenrand). Für Passagiere aus dem Terminal 4 ist die Abholzone im 2. Stock am Transport Hub (Verkehrsknotenpunkt). Uber Black holt Passagiere von zugeteilten VHA Parkplätzen ab. Die Uber-Fahrer müssen 4 AUD Flughafenzugangsgebühr bezahlen, die sie an die Fahrgäste weitergeben. Auf der Seite von Uber findest du weitere Informationen.

 

Ride Sharing
Du kannst dir auch eine Fahrgelegenheit zu oder vom Flughafen Melbourne teilen. Nähre Informationen gibt es auf der Seite des Flughafens. Es gibt auch verschiedene Anbieter wie beispielsweise RideShare Drivers United, bei denen du dich eintragen kannst, um Mitfahrgelegenheiten im Vorfeld zu finden. Hier kannst du für eine begrenzte Zeit kostenlos nach Mitfahrgelegenheiten suchen, danach gegen eine Gebühr.

 

Taxis
Taxis gibt es an gekennzeichneten Taxiständen, sofern man nicht ein Taxi vorbestellt hat. Taxistände befinden sich im Erdgeschoss außerhalb des Terminals 1 und zwischen Terminal 2 und 3. Weitere Taxistände befinden sich im Erdgeschoss des Transport Hub (Verkehrsknotenpunkt) außerhalb des Terminals 4. Nimmst du ein Taxi vom Taxistand, fällt eine zusätzliche Gebühr von 3,58 AUD an. Zudem gibt es Zuschläge für gesetzliche Feiertage, bei Vorausbuchungen, bei elektronischer Zahlung, wenn man Tollstraßen fährt oder wenn mehr als 5 Passagiere mitfahren. Taxis vom Flughafen in die Innenstadt kosten etwa 50 – 70 AUD je nach Tageszeit. Unter diesem Link findet sich ein Rechner, mit dem du deine ungefähren Fahrtkosten berechnen lassen kannst.

Eine Übersicht, wie sich die Taxikosten aus Grundgebühr und Preis je Kilometer zu den verschiedenen Tageszeiten zusammensetzen, findest du hier.

 

Helicopter shuttle

Für das Erlebnis der ganz besonderen Art kannst du dich auch direkt mit dem Helikopter vom Flughafen abholen lassen.

 


 

Essen und Trinken

Australier lieben Barbecue. „The Aussie Barbie“, wie das Grillen in Down Under genannt wird, steht bei Australiern hoch im Kurs. An vielen öffentlichen Plätzen und Parks befinden sich Grillmöglichkeiten, die kostenlos genutzt werden können und regelmäßig gesäubert werden. Hierbei handelt es sich um Gasgrills, die über einen Knopf angeschaltet werden können. Somit ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die australische Küche sehr fleischlastig ist.

 

  • Obst und Gemüse
    Australien ist verglichen mit Deutschland sehr teuer, was das Essen angeht. Günstig und frisch kannst du auf Märkten einkaufen. In Melbourne gibt es beispielsweise den großen Queen-Victoria-Market, der ein reichhaltiges Angebot bietet, sowie viele kleine Märkte in verschiedenen Stadtbezirken wie beispielsweise im Stadtteil Carlton. Aber auch kleinere Orte wie Byron Bay haben wöchentliche Märkte wie den Byron Farmers Market. Meist samstags und oft, kurz bevor die Märkte schließen, gibt es oft sehr günstige Angebote. Möchtest du nicht auf den Markt gehen, gibt es in jeder Stadt genügend Auswahl in den verschiedenen Supermärkten. Die führenden Ketten sind Coles und Woolworth mit ihren großen Supermärkten sowie IGA mit ihren etwas kleineren Verkaufsläden. Zudem bietet Aldi eine günstige Alternative im teuren Australien. Im Outback und in kleinen Ortschaften kann das Angebot mitunter nicht so vielfältig ausfallen und ist oft auch etwas teurer.
  • Wasser
    Wasser gibt es in jedem Supermarkt und in jedem Minimarkt. Eine 1,5 Liter-Flasche Wasser kostet etwa 2 bis 2,60 AUD.
  • Leitungswasser
    Das Leitungswasser ist in den meisten Regionen trinkbar, allerdings mit Chlor und Fluorid versetzt, was zum einen nicht gut schmeckt und zum anderen aus gesundheitlichen Aspekten aus unserer Sicht bedenklich ist. Als Alternative gibt es abgefülltes Wasser oder Filtersysteme. Australien ist der trockenste Kontinent der Erde. In einigen Gebieten gibt es Beschränkungen bei der Nutzung von Trinkwasser, da die Niederschläge je nach Region sehr gering sind. Generell bekommt man von den Einsparmaßnahmen als Tourist wenig mit, allerdings sollte überall verantwortungsvoll mit Wasser umgegangen werden.
  • Kaffee und Tee
    Australien hat eine gemütliche Kaffeekultur, gerade in Städten wie Melbourne und Sydney. Hier finden sich viele Baristas. Tee wird zudem in kleinen Teehäusern verkauft, die es immer mal wieder an der Straße gibt.
  • Alkohol
    Australien hat eine besondere Beziehung zum Thema Alkohol. Alkohol ist deutlich teurer als in Deutschland. Er wird nicht an Minderjährige ausgegeben und es gibt hohe Strafen bei Nichteinhaltung. Alkohol wird in Liquor Shops, Restaurants, Pubs oder Clubs verkauft. Mitarbeiter bekommen Schulungen betreffend dem Alkoholausschank. Restaurants, die keine Lizenz zum Alkoholausschank besitzen, erlauben zum Teil mit BYO (Bring Your Own) das Mitbringen eigener alkoholischer Getränke. Trinken in der Öffentlichkeit ist verboten und wird je nach Stadt und Landesteil mit unterschiedlich hohen Strafen geahndet. Schilder an der Straße machen auf die Höhe der Strafe aufmerksam. In Parks zum Barbecue wird das Trinken von Bier und Wein allerdings oft toleriert. Gefeiert wird in Australien in den großen Städten meist sehr früh. Abab 18 Uhr finden Partys und Veranstaltungen in Clubs statt, dafür schließen die meisten Bars und Clubs auch recht zeitig.
  • Rauchen
    Australien besitzt eines der schärfsten Anti-Raucher-Gesetze der Welt. Tabakwaren sind extrem teuer, öffentliches Rauchen ist meist nicht erlaubt und es sind Mindestabstände zu Eingängen verschiedener Einrichtungen einzuhalten. Auch in Clubs und Restaurants gilt Rauchverbot. Rauchen im Freien und auch an verschiedenen Stränden ist nicht gestattet und zieht empfindliche Strafen nach sich. Auch das Wegwerfen von Zigarettenkippen im Freien zieht hohe Strafen nach sich, da in Australien durch die teilweise große Trockenheit zum Teil eine hohe Gefahr von schweren Bränden besteht. Generell sieht man eher weniger Raucher in Australien. Auch Rauchen im Auto in Anwesenheit unter 16-jähriger ist strafbar. Eine Packung Zigaretten kostet stolze 25 AUD (knapp 17 €).
  • Drogerieartikel
    Bei den großen Ketten K-Mart oder Big W gibt es Drogerieartikel zum günstigen Preis. Aber auch allerhand anderes Nützliches, angefangen von Anziehsachen über Campingausrüstung hin zu Süßigkeiten, Haushaltsartikeln und mehr.

 

Landestypische Gerichte

Australien ist durch viele Nationen geprägt. Es gibt einige landestypische Gerichte und Getränke.

  • Vegemite
    Ein schwarzer, sehr salziger Brotaufstrich mit einem gewöhnungsbedürftigen Geschmack, der etwas nach dunkler Marmelade aussieht und oft auf Toast gegessen wird. Vegemite eignet sich auch ideal zum Kochen und gibt dem Essen etwas Würze, falls man es als Brotaufstrich nicht mag. Es sollte auf jeden Fall sparsam verwendet werden.
  • Billy Tea
    Billy Tea ist ein traditioneller Tee und wurde bereits von den Siedlern im Outback getrunken. Beim Billy Tea wird Wasser in einem Teekessel oder einer Blechbüchse (Billy) direkt im Feuer zum Kochen gebracht und mit einer Handvoll Teeblättern anschließend am Henkel geschleudert.
  • Pavlova
    Neuseeland und Australien streiten um dieses Nationalgericht. Bei Pavlova handelt es sich um einen sehr süßen Nachtisch aus Sahne und Früchten in einer Baisermasse.
  • Pies
    Australien ist berühmt für seine Meat Pies. Das sind kleine Pasteten mit unterschiedlicher Fleischfüllung. Es gibt sie aber auch in verschiedensten Variationen als vegetarische Variante mit Gemüsefüllung (Vegetable Pies).
  • Tim Tam’s
    Tim Tam’s sind typisch australische Kekse der Firma Arnott’s, die es mit Schokolade überzogen in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt. Man bekommt sie in jedem Supermarkt und sie sind aus Australien nicht wegzudenken.
  • Känguru-, Emu- oder Krokodilfleisch
    Kängurusteak findet sich in den meisten Supermärkten und landet oft auf dem Grill. Ein klassisches Gericht ist Kängurupastete (Kangaroo Pie). Aber auch Emu- und Krokodilfleisch sind zu bekommen

 


 

8. Packliste für Australien

 

Da Australien sehr groß und die klimatischen Bedingungen unterschiedlich sind, hängt die richtige Packliste stark von der Reisezeit und der besuchten Region ab.

  • Regenschirm mit UV-Schutz*
    Aus unserer Sicht das Must-have. Gerade wenn die Sonne am Strand oder in der Wüste vom Himmel brennt oder man sich auf Wanderungen oder bei Sehenswürdigkeiten befindet, bringt ein Regenschirm Schatten. Natürlich ist er auch bei Regen super. Einen deutlichen Unterschied merkt man zwischen UV-beschichteten und nicht beschichteten Schirmen, da Letztere viel Sonnenstrahlung durchlassen. Gerade in den heißen Wüstengebieten des Outback, in denen es zum Teil wenig Schatten gibt, eine großartige Sache.
  • Sonnencreme
    Da Australiens Sonne auch im Schatten sehr intensiv und das Ozonloch allgegenwärtig ist, solltest du dich auch bei bewölktem Wetter gut vor der Sonne schützen. Teilweise ist die Sonne so stark, dass man selbst unter dünner Kleidung und im Schatten einen Sonnenbrand bekommen kann.
  • Kopfbedeckung*
    Eine Kopfbedeckung schützt den Kopf vor Hitzschlag und Sonnenstich. Wir haben Cappy und Cowboyhut dabei. Zugegeben es sieht abenteuerlich aus, hat aber seinen Sinn. Die breiten Krempen des Hutes schützen das Gesicht und den Nacken. Und spätestens, wenn du bei 40 Grad in der prallen Sonne stehst, bist du froh, ihn eingepackt zu haben. Auf jeden Fall sollest du in der Wüste eine Kopfbedeckung mit breiter Krempe dabeihaben. Das Cappy reicht hier nicht aus. Es bietet sich für Gebiete an, in denen es nicht so heiß ist. Gerade bei bedecktem Himmel merkt man die Intensität der Sonne oft nicht, deswegen ist es auch hier wichtig, nicht ohne Kopfbedeckung unterwegs zu sein.
  • Multifunktionsuch*
    Für Männer und Frauen mit kurzen Haaren ist ein Buff ein super Sonnenschutz für den Nacken oder für den Kopf. Wenn es kalt ist, nutzen wir das Buff auch als Halstuch. Ein Buff ist bei uns immer dabei.
  • Stichheiler* und Mückenschutz*
    In Australien gibt es Moskitos (mozzies) und Sandfliegen (sandflies). Sind die Moskitos in Australien oft sehr groß, so sind die wie Fliegen aussehende Sandfliegen sehr klein. Dafür jucken ihre Stiche umso mehr. Bevorzugt stechen sie in Füße und Unterschenkel und die Stiche spürt man zum Teil noch nach zwei Wochen.
  • Fliegennetz für den Kopf*
    Im Outback gibt es sehr lästige Buschfliegen (bush flies), die Feuchtigkeit lieben und in Mundwinkel, Augen und Nase fliegen. Sie sind sehr anhänglich, treten oft in großer Menge auf und heften sich gerne an T-Shirts und Hüte, solange sie keine Attacken starten. Hat man eine oder mehrere Fliegen im Auto, kann einen das schon manches Mal wahnsinnig machen. Ein Kopfnetz sieht zwar doof aus, hilft aber super. Und spätestens, wenn man die ersten Fliegen im Auge gehabt hat, wünscht man sich, eines dabei zu haben.
  • Warme Klamotten
    In der Wüste kann es nachts je nach Jahreszeit schon sehr kalt werden. Gerade im australischen Winter können die Temperaturen empfindlich kalt werden.
  • Flipflops*
    Das beste Schuhwerk, um überall gut ausgerüstet zu sein. Ob am Strand oder im Restaurant, am besten hast du sie immer dabei. Wenn du im Dschungel, im Outback oder auf Bergen unterwegs bist, lohnen sich natürlich auch ein paar richtige Wanderschuhe*.
  • Schwimmschuhe*
    Leichte Schwimmschuhe (z. B. von Ballop) mit einem Stahlnetz, um sich vor stechenden und giftigen Tieren im Meer zu schützen, sind in Australien sinnvoll. Alternativ kann man sie auch als Hausschuhe im Hostel verwenden.
  • Mikrofaser-Badetuch* oder leichte Yogamatte
    Leicht, platzsparend und schnell trocknend sind diese Outdoor-Mikrofaser-Handtücher. Farina hat ihre leichte Yogamatte immer am Strand dabei und sie ist auch für Sport gut zu gebrauchen.
  • Wassershirt* oder leichter Neoprenanzug
    Betreibst du gerne Wassersport, kann es sinnvoll sein, ein Wassershirt oder einen leichten Neoprenanzug mitzunehmen. Dieser dient sehr gut als UV- und Wärmeschutz – gerade beim Surfen, Tauchen oder Schnorcheln.
  • Genügend Wasser
    Gerade im Outback ist es wichtig, ausreichend Trinkwasser einzupacken. Es kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren – man verliert den Weg beim Wandern, hat eine Panne mit dem Auto oder man verschätzt sich mit Entfernungen. Sowohl auf Wanderungen als auch im Auto sollte immer mehr als ausreichend Wasser vorhanden sein. Die Distanzen zwischen Orten sind sehr weit und so kann es Stunden dauern, bis sich Wasser findet. Und nicht immer haben die Supermärkte geöffnet, wenn man eintrifft.

 

Nützliches und Unnützes im Campervan

  • Camps* (Buch)
    Für jeden, der für längere Zeit in Australien mit dem Campervan oder Auto unterwegs ist, ist Camps* ein super Buch. Darin stehen alle Campingplätze Australiens. Und darunter auch ganz viele kostenlose Stellplätze. Die Straßenkarten, die du auch in diesem Buch findest, sind ebenfalls sehr hilfreich.
  • Fußmatte, Besen und Kehrschaufel
    Bist du mit dem Campervan oder Auto im Outback unterwegs, gibt es reichlich roten Staub, der sich in jede Ritze setzt. Wir haben mehrmals täglich unseren Camper ausgefegt. Hilfreich ist eine Fußmatte vor der Tür, so wird nicht so viel Sand und Staub ins Innere getragen. Sehr nützlich!
  • Klapptisch und -stühle
    Eine lohnenswerte Anschaffung, wenn du mit dem Campervan unterwegs bist. So kannst du auch mal draußen sitzen und essen. Klapptisch und Stühle gibt es günstig im K-Markt zu kaufen oder gebraucht über Gumtree.
  • Unnütze Kühlbox (Esky Box)
    Wir haben vor unserer Reise ins Outback eine Kühlbox gekauft und waren der festen Überzeugung, diese zu brauchen – großer Irrtum! Wir haben sie nicht ein einziges Mal benutzt, stattdessen war sie ständig im Weg und hat Platz weggenommen. Wir hatten ja noch einen Kühlschrank im Camper, der vollkommen ausgereicht hat.
  • Fliegenschutz vor dem Fenster
    Unbedingt darauf achten, dass das Fahrzeug einen Fliegenschutz an den Fenstern hat. Tagsüber hat man sonst die Fliegen im Auto und nachts die Moskitos. Zudem werden sämtliche Käfer und andere Insekten von Licht angezogen, sodass ohne Fliegenschutz abends das große Krabbeln ausbricht.
  • Outdoor Lampe
    Eine der besten Anschaffungen für unseren Camper war unsere Outdoorlampe mit einem Ladekabel für den Zigarettenanzünder. Diese konnten wir abends auf den Tisch stellen oder im Campervan benutzen, um unsere Stromreserven zu schonen.
  • Stirnlampe*
    Eine Taschenlampe zu haben, ist in der dunklen Wüste sehr wichtig. Zwar scheint oft der Mond sehr hell, allerdings kann man Schlangen und Co. besser sehen, wenn das Licht eingeschaltet ist.
  • Outdoordusche
    Wir hatten sie nicht dabei, aber andere Reisende darum beneidet. Die Dusche wird mit Wasser gefüllt und an einen Baum oder ähnliches gehängt, wo sie in der Sonne das Wasser erhitzen. Gerade nach einem heißen, durchschwitzen, staubigen Tag ist man froh, abends duschen zu können, wenn kein Campingplatz in der Nähe ist. Alternativ geht natürlich auch eine Wasserflasche, wobei eine Dusche doch um einiges komfortabler ist.

Campingausrüstung und sonstige Utensilien kaufst du in Australien am besten bei Kmart.

 

Wenn du wissen möchtest, was wir sonst noch dabeihaben, schau einmal in unseren Beitrag zur Packliste:
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► Unsere Weltreise-Packliste
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