Mirissa – typisch sri-lankisch: Kokosnuss, Roti und Meer

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Mit einem selbst gemachten Armband als Abschiedsgeschenk verlassen wir Unawatuna. Heute fahren wir mit dem Bus weiter nach Mirissa. Und wir sind sehr gespannt auf den neuen Küstenort. Mit unserem Gepäck geht es die Straße entlang und zur nächsten Bushaltestelle. Am Anfang wussten wir nicht, wo die Busse halten. Hier gibt es allerdings blaue Schilder an der Straße, die man bei genauem Hinsehen auch findet. Bürgersteige gibt es unterwegs eher selten. So müssen wir mit unseren Rucksäcken an der Straße entlanglaufen.

 

 

Busfahren ist immer ein kleines Abenteuer

Mit quietschenden Bremsen hält der Bus an. Aber nur kurz. Denn sobald er stoppt und man nur einen Fuß in der Tür hat, fährt der Bus wieder los. Die Busfahrer hier sind zu ungeduldig und lassen die Menschen auch oft beim Fahren ein- und aussteigen.

So sind wir kaum im Bus und werden durch die Anfahrt durchgeschüttelt, während wir unsere schweren Rucksäcke von links nach rechts schwankend abnehmen müssen, um am Fahrer vorbeizukommen. Hierbei knickt sich Farina den Daumen um, als der Rucksack mit seinem Gewicht auf ihm landet.

 

Wir kommen in unserem hübschen Zimmer an

In Mirissa angekommen müssen wir zunächst unsere Unterkunft* suchen. Und diesmal ist es ein Glücksgriff. Wir haben ein großes, neues Zimmer, das um einen kleinen rasenbedeckten Hof nicht weit der Hauptstraße liegt. Zur Begrüßung bekommen wir eine King Coconut. Nach der Hitze im Bus tut die kühle Klimaanlage gut. Von hier aus ist es ein kleiner Spaziergang bis zum Strand.

 

Sonne, Strand und Meer – hier ist einiges los

Lustig sind die kleinen Brot-Taxis, die mit Musik durch die Straßen fahren. Bei den kleinen Tuk-Tuks kann man frisches Brot und Gebäck kaufen. Der Strand in Mirissa gefällt uns sehr. Als wir dort waren, gab es einige Restaurants und Hotels. Leider wurden sie später komplett abgerissen.

Hier gibt es viele Touristen. Rettungsschwimmer passen auf, dass nichts passiert, während sich Surfer im Wasser tummeln. So laut und wuselig Mirissa zur Hauptstraße hin ist, so entspannt und hübsch ist der Strand. Hier ist der erste Ort auf unserer Reise, an dem wir uns richtig wohlfühlen.

 

Rotis, Rotis, Rotis – lecker, aber irgendwann zu viel

Den nächsten Morgen starten wir mit einer Dusche. Einziges Manko unseres Zimmers ist der zu geringe Wasserdruck. Und so kommt nicht wirklich viel Wasser aus der Leitung. Zum Abkühlen bringt die Dusche also nicht viel. Dann muss wohl doch wieder das Meer herhalten.

Nach unserem kleinen Strandausflug gehen wir essen. Und was ist typisch sri-lankisch? Roti! Die Teigfladen mit verschiedenster Füllung gibt es als Ganzes oder gehackt. Dann nennt man sie Kottu Roti. Rotis werden wir in unserer Zeit in Mirissa des Öfteren essen. Wie auch schon zuvor und eigentlich würden wir auch gerne mal etwas anderes essen.

Trotzdem heißer Tipp von uns für sehr gute Rotis: der Ambrosia Roti Shop und besonders der Dewmini Roti Shop in Mirissa. Bei letzerem ist es abends aber manchmal schwierig, einen Tisch zu bekommen, weil er so beliebt ist. Das Frühstück ist dort übrigens auch sehr gut.

 

Unser geliebter Kokosnuss-Mann

Was wir jedoch neben dem Roti Shop entdecken, wird unsere nächsten zwei Wochen bereichern. Hier steht ein Stand mit Kokosnüssen, direkt gegenüber zum Eingang unsere Unterkunft. Und zu diesem Stand gehört ein alter Herr, den wir von da an täglich besuchen.

Später möchte er kein Geld mehr für seine Kokosnüsse, er wird uns in das Haus seines Bruders und zu einer Hochzeit einladen und uns mit Tränen in den Augen zum Abschied zum Bus bringen. Sein Gastgeschenk an uns – drei Kokosnüsse für die Reise. Wir hätten auch mehr bekommen, aber die konnten wir nicht tragen.

 

Wir kochen selbst in unserer alternativen Küche

Als wir am Abend im Dewmini Roti Shop nicht satt werden, weil die Hälfte ausverkauft ist und die Wartezeiten extrem lang, gehen wir zum Chinesen essen. Nicht die beste Idee, denn das Essen ist nicht besonders gut. So beschließen wir, die nächsten Tage selbst zu kochen. Wir haben bereits in einem kleinen Supermarkt eingekauft. Ein wenig rustikal der Laden, dafür mit viel frischem Obst und Gemüse.

Als wir nach Hause kommen, sehen wir uns in der offenen Küche unseres Gasthauses um. Außer uns und den Angestellten kocht hier niemand. Wie wir herausbekommen, wohnen die netten Jungs hier eine Etage über uns im Rohbau und die Küche ist bereits Luxus.

Hinter dem Haus ist ein kleiner Wasserhahn, an dem sie spülen, sich die Zähne putzen und sich waschen, da sie keine Dusche haben. Während wir noch erstaunt über die Küchenausrüstung sind, neigt sich der Tag dem Ende zu.

Aber schau selbst und sieh dir das Video an!

 


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Farina

Frühaufsteherin, Sonnenanbeterin und Weltenbummlerin. Ich fühle mich in der Natur zu Hause, liebe die Tiere und das Meer. Hier findest du mich mit einem Buch in der Hand, mit einer Kokosnuss oder gleich mit beidem. Zu meinen Leidenschaften gehören, das Reisen, gesundes Essen und fremde Orte. Ich liebe die Abwechslung, das Unterwegssein und die Veränderung. Hiervon findest du einiges auf unserem Blog.

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