Sri Lanka – 10 Highlights, die dir in Erinnerung bleiben werden

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Wolltest du schon immer nach Sri Lanka reisen? Suchst du Inspirationen für dein nächstes Abenteuer? Sri Lanka ist für viele Menschen ein Traumziel. Die kleine Insel wird auch die „Perle des Indischen Ozeans“ genannt, und das aus gutem Grund. Reisen nach Sri Lanka werden immer beliebter. Verständlich, denn obwohl Sri Lanka nicht einmal so groß wie Bayern ist, hat es einiges zu bieten. Weite Bilderbuchstrände, faszinierende Natur, kulturelle Bauten und herzliche Menschen, findest du hier ebenso wie bunte Feste, wilde Elefanten und neben alledem den Buddhismus, der das Bild der Insel prägt. Das Land vereint wunderschöne Natur, Religion und Gastfreundschaft wie kein zweites. Wir haben eine Auswahl der aus unserer Sicht lohnenswertesten Erfahrungen getroffen und die eindrucksvollsten Highlights unserer Reise hier für dich zusammengefasst. 

 

Inhaltsverzeichnis
Wilde Elefanten – Nationalpark Udawalawe
Von Ella nach Kandy mit dem Zug
Mit dem Fahrrad durch die Ruinen von Polonnaruwa
Der Horton Plains Nationalpark

Tangalle – Schildkröten bei der Eiablage
Der Pidurangala Rock in Sigiriya
Wandern im Hochland von Ella
Die Royal Botanical Gardens bei Kandy
Haputale und der Lipton´s Seat

Kajakfahren durch die Mangroven  

 


 

Wilde Elefanten – Nationalparks von Udawalawe bis Yala

Hast du schon immer einmal davon geträumt, mit dem Jeep durch die Wildnis zu fahren und Elefanten in freier Wildbahn zu sehen? Oder Leoparden? In Sri Lankas Nationalparks ist das möglich. Sie beherbergen eine große Artenvielfalt und eine einmalig schöne Landschaft. Du kannst Safaris als Tagestouren in die Parks buchen und wenn du möchtest, auch gleich am Nationalpark übernachten.

Für uns persönlich war der Udawalawe National Park ein atemberaubendes Erlebnis. Sein großer Elefantenbestand erlaubt es, die Dickhäuter ganz aus der Nähe zu betrachten – da geraten auch Krokodile und Wasserbüffel schnell in den Hintergrund. Im Park gibt es aber auch noch viele weitere Tiere zu entdecken wie Axishirsche, Schakale und verschiedene Vogelarten, darunter Buntstörche und das Nationaltier Sri Lankas, der Pfau. Eine kleine Anzahl an Leoparden ist auch im Park beheimatet. Die flache Buschlandschaft des Udawalawe erinnert ein wenig an Afrika und in der Ferne kannst du die Bergregion der Insel erblicken.

 

Die asiatischen Elefanten sind etwas kleiner als ihre afrikanischen Verwandten und haben im Gegensatz zu ihnen meist keine Stoßzähne. Mit dem Jeep fährt man früh morgens in den Park, wenn die Tiere am aktivsten sind. Oder es geht abends zum Sonnenuntergang an die Wasserlöcher, um sie beim Trinken und Baden zu beobachten. Der Yala Nationalpark ist größer und bekannter als der Udawalawe und die Chance ist hier etwas größer, mit sehr viel Glück einen der scheuen Leoparden zu entdecken.

Im Yala Nationalpark sind weniger Elefanten heimisch und man hat im Park mit einem größeren Besucherandrang zu rechnen, sodass sich zum Teil lange Schlangen aus Jeeps vor den Tieren bilden. Neben diesen beiden Parks gibt es auch noch viele kleine Nationalparks wie beispielsweise den Minneriya National Park oder den Gal Oya Nationalpark und eine Tour, um die sri-lankische Wildnis zu entdecken, lohnt sich in jedem Fall. Wir haben eine Halbtages-Tour zum Sonnenaufgang gebucht und sind von Tangalle aus in den Park gefahren.


 

Von Ella nach Kandy – mit dem Zug durch die grünen Teeberge

Eine Zugfahrt durch die Teeberge des Hochlands ist eines der absoluten Highlights einer Sri-Lanka-Reise. In der offenen Zugtür zu sitzen, sich den Wind durch die Haare wehen zu lassen und vor der vorbeirauschenden Landschaft ins Träumen geraten – Zugfahren auf Sri Lanka ist ein Abenteuer und wunderschön zugleich. Man kommt mit Mitreisenden ins Gespräch und die Fahrtzeit vergeht wie im Flug. Es gibt Verkäufer mit kleinen sri-lankischen Snacks und mit etwas Glück sitzen im selben Abteil musizierende Sri Lanker, die für Unterhaltung sorgen, während die grüne Landschaft und kleine Ortschaften an einem vorbeiziehen.

Der schönste Streckenabschnitt ist aus unserer Sicht, der von Ella nach Haputale. Eine Zugfahrt ist sehr günstig und kostet nur wenige Euro oder auch darunter. In Sri Lanka ist es sehr unkompliziert mit dem Zug zu fahren. Es gibt drei verschiedene Klassen, aber der beste Platz ist in der Zugtür. Willst du ein unvergessliches Erlebnis für deine Erinnerungen? Dann ist eine Zugfahrt durch Sri Lankas Bergregion mit Sicherheit die passende Erfahrung!


 

Mit dem Fahrrad durch die Ruinen von Polonnaruwa

Kennst du das, wenn du als Kind mit dem Fahrrad im Sommer mit Freunden einfach so herumgefahren bist und dabei eine Menge Spaß hattest? So oder so ähnlich fühlt sich eine Fahrradtour in den historischen Ruinen von Polonnaruwa an. Es ist heiß, staubig und unsagbar schön. Die Ruinen sind sehr beeindruckend und alle paar Meter kannst du anhalten und etwas Neues bestaunen. Im archäologischen Park finden sich Überreste von großen Dagobas und Tempel mit zahlreichen Buddhafiguren, sowie Park und Palastanlagen.

Faszinierend sind auch Languren und andere Affen, die in großen Gruppen auf dem Gelände leben. Am besten bringst du den ganzen Tag Zeit mit und packst genügend Wasser und etwas zu essen ein und schon kann der Ausflug beginnen. Fahrräder gibt es meist in den Unterkünften oder entlang der Hauptstraße von Polonnaruwa zu mieten. Der Parkeingang ist mit dem Fahrrad vom Zentrum aus nicht weit entfernt und nach deiner Tour kannst du am See in Polonnaruwa den wunderschönen Sonnenuntergang betrachten. Nach diesem Tag sind wir staubig, verschwitzt und kaputt ins Bett gefallen, aber auch glücklich und voller schöner Eindrücke.

Noch ein kleiner Tipp: An den Ruinenstätten ist es Pflicht, vor dem Betreten die Schuhe auszuziehen. Da die Steine sehr heiß werden können, nimm am besten Socken mit. Der Parkeintritt kostet 3.750 LKR pro Person, etwa 23,50 Euro.


 

Bilderbuchpanorama im Horton Plains Nationalpark

Magst du Wanderungen und atemberaubende Naturkulisse? Dann ist der Horton Plains Nationalpark mit Sicherheit auch in der engeren Auswahl unter deinen zukünftigen Favoriten. Hier gibt es zwei spektakuläre Felsklippen – das rund 900 Meter abfallende World‘s End und davor das kleinere, rund 300 Meter abfallende Mini World’s End oder auch Small World‘s End. Von den Steilklippen hast du eine unglaubliche Weitsicht und ein gigantisches Panorama. Um eine wolkenfreie Sicht zu haben und dem Besucherandrang etwas zu entgehen, empfiehlt es sich, zum Sonnenaufgang ab 6 Uhr am Park zu sein. Hierfür wirst du mit einem tollen Ausblick belohnt, der seines Gleichen sucht.

Sind schon die beiden Felsklippen World‘s End und Small World‘s End beeindruckend und sehenswert, so ist es der Rest des Parks allemal. Hier findest du eine Landschaft, die uns sehr an die karge Buschlandschaft der Südinsel Neuseelands erinnert hat. Auf Trampelpfaden geht es über weite Wiesen, vorbei an Teichen und Flüssen und es gibt sogar Wasserfälle. Die Baker´s Falls sind auf jeden Fall den kleinen Abstecher wert. Die meisten Besucher verbringen zwei bis drei Stunden im Park und werden anschließend von ihrem Fahrer wieder abgeholt. Wir waren knapp fünf Stunden dort und wären gerne noch geblieben.

Ist der größte Besucherandrang am Morgen weg, leert sich der Park und es wird friedlich. Die Toiletten am Parkeingang sind übrigens kostenlos. Das nur als kleiner Tipp, denn wir sind einfach zum Zahlen aufgefordert worden. Zudem muss man Drohnen und externe Mikrofone am Parkeingang abgeben. Plastiktüten sind auch verboten und von allen Wasserflaschen müssen die Etiketten entfernt werden, was auch kontrolliert wird.

Gute Ausganspunkte, um in den Park zu kommen, sind Haputale oder Nuwara Eliya. Wir sind von Ohyia aus gestartet. Diese kleine Siedlung liegt am nächsten am Park, allerdings auch ziemlich einsam und abgeschieden in den Bergen. Suchst du tolle Landschaften und ein unvergessliches Erlebnis, bist du im Horton Plains National Park in jedem Fall richtig. Der Park öffnet um 6 Uhr morgens und der Eintritt kostet 3.250 LKR pro Person, etwa 20 Euro.


 

Naturschauspiel in Tangalle – riesige Schildkröten bei der Eiablage

Wolltest du schon immer einmal dabei sein, wenn große Schildkröten zur Eiablage an den Strand kommen? Wir auf jeden Fall und in Tangalle hast du mit etwas Glück die Gelegenheit dazu. Tangalle liegt im Süden der Insel und hat wunderschöne kilometerlange Strände. Je weiter du von der Stadt in Richtung Osten gehst umso schöner, einsamer und unberührter werden sie.

Es gibt fünf verschiedene Arten von Schildkröten, die an den Strand von Tangalle und Rekawa zur Eiablage kommen. Schildkröten kommen das ganze Jahr über an den Strand, die Hauptsaison ist aber von Januar bis Juli. Es gibt zwei Möglichkeiten die Tiere zu beobachten, wie sie ihre Eier nachts im Sand vergraben.

 

Die erste Möglichkeit ist ein Besuch der Turtle Watch am Rekawa Beach. Der Preis beträgt 1.000 LKR pro Person (ca. 6,20 €). Wenn du keine Schildkröte siehst, bekommst du dein Geld wieder zurück. Wir haben sowohl Positives als auch Negatives hierzu gehört, eine Meinung muss sich hier jeder selbst bilden. Die Kritik betrifft die zwischenzeitliche Zahl der Touristen, die gemeinsam dem Schauspiel beiwohnen und den Umgang mit den Schildkröten. In jedem Fall kommen die Einnahmen aber dem Schutzprojekt der Schildkröten zugute. Um dort hinzukommen, buchst du dir am besten ein Tuk-Tuk, welches dich danach auch wieder zurückbringt. Turtle Watch Rekawa, Rekawa Beach; Öffnungszeiten 20:00 Uhr – 01:00 Uhr;  hier findest du weitere Informationen.

 

Die zweite Möglichkeit ist, auf eigene Faust auf Entdeckungstour zu gehen. Denn auch am Tangalle Beach kurz vor dem Naturschutzgebiet Rekawa kommen nachts Schildkröten an den Strand. Hier brauchst du natürlich so wie wir etwas Glück, um eine Schildkröte zu sehen und du solltest die Natur und die Tiere respektieren. Dunkle Kleidung, keine Taschenlampen, kein Handylicht, kein Blitzlicht vom Fotoapparat oder laute Geräusche, sind wichtig um die Tiere nicht zu verstören. Den Schildkröten nur vorsichtig von hinten nähern und den nötigen Abstand einhalten. Rotes Licht ist in Ordnung, hierfür gibt es Taschenlampen* wie unsere, die diese Funktion haben. Ein einmaliges Erlebnis! 

 


 

Sigiriya – unvergleichliche Ausblicke vom Pidurangala Rock

Es gibt zwei große Felsen in Sigiriya, die einen Besuch wert sind. Der Sigiriya Rock, oder auch Löwenfelsen, ist der bekanntere von beiden und Haupttouristenattraktion. Er liegt in historischen Gartenanlangen und auf ihm befinden sich die Überreste einer alten Felsenfestung. Von hier hast du einen sagenhaften Blick über die weite Ebene Sigiriyas. Der Aufstieg ist allerdings vergleichsweise teuer und meist teilt man sich die Anlage mit vielen anderen Touristen.

Atemberaubend schön hingegen ist auch die Aussicht vom Pidurangala Rock, dem kleinen Bruder des Sigiriya Rock. Nach einem kurzen Aufstieg erwarten dich eine spektakuläre Naturkulisse und der Blick auf den wunderschönen Sigiriya Rock. Uns hat es so gut gefallen, dass wir gleich mehrere Stunden auf dem Pidurangala geblieben sind, um die Umgebung auf uns wirken zu lassen. Beide Felsen sind wunderschön. Der Pidurangala Rock bietet noch einige Vorteile.

Zum einen ist der Eintritt mit 500 LKR um einiges günstiger als der Eintritt zum Löwenfelsen von rund 30 USD. Und er ist weniger überlaufen. Weiterhin gibt es beim Aufstieg zum Löwenfelsen manchmal wilde Hornissen, bei denen es immer mal wieder zu gefährlichen Angriffen auf Menschen kommt. Und natürlich hast du vom Pidurangala den wohl tollsten Ausblick auf den einzigartigen Löwenfelsen – den du vom Löwenfelsen selbst natürlich nicht hast, weswegen wir es ohne zu zögern jederzeit wiedermachen würden. Den schönen Park mit seinen Gärten vor dem Sigiriya Rock kannst du übrigens auch kostenlos besuchen.

Insgesamt ist auch die Natur um den Ort Sigiriya sagenhaft schön und grün, sodass sich hier Erkundungstouren lohnen. Von unserer familiären Unterkunft, dem Sigiriya Village Home Stay*, deren Besitzer uns sogar kostenlos zum Pidurangala Rock gefahren hat, haben wir tolle Spaziergänge in die Natur und zum naheliegenden See unternommen. Eine herrliche Idylle und Ruhe.


 

Little Adam´s Peak bis Nine Arches Bridge – Wandern im Hochland von Ella

Berglandschaft, soweit das Auge reicht. Das verschlafene Örtchen Ella ist ein toller Ausgangspunkt für Wanderungen in die Berge. Die bekanntesten Wanderungen sind die zum Ella Rock und dem kleineren Little Adams Peak, in dessen Nähe sich die spektakuläre Nine Arches Bridge befindet. Hier verkehren täglich Züge und es lohnt, sich zu diesen Zeiten die Brücke zu besichtigen.

Am Bahnhof in Ella kannst du sehen, zu welchen Zeiten die Züge fahren. Hast du Lust auf Wandern und Bewegung in der freien Natur? Dann ist dieser Ort genau richtig für dich! Für die Wanderung zum Ella Rock benötigst du etwa zwei Stunden. Das letzte Stück ist sehr steil, hier solltest du gutes Schuhwerk* dabeihaben. Eine Wanderung zur Nine Arches Bridge und zum Little Adam´s Peak kannst du gut miteinander kombinieren. Diese Tour ist weniger anspruchsvoll als der Ella Rock. Sehenswert sind auch die Rawana Falls ein paar Kilometer von Ella entfernt.

Aber auch sonst hat Ella einiges zu bieten, obwohl es im Grunde nur aus wenigen Straßen besteht. Es gibt hier einige gute und westlich geprägte Restaurants und leckeres Essen. Wir jedenfalls haben uns in den kleinen Ort und die Natur drum herum verliebt. Den zunehmenden Tourismus merkt man auch in Ella, hier wird gerade sehr viel gebaut. Aber trotz vieler Touristen hat sich Ella seinen Charme bisher erhalten können. Hoffen wir, dass das noch eine ganze Zeit so bleiben wird.


 

Grüne Oase der Ruhe – die Royal Botanical Gardens bei Kandy

Suchst du ein wenig Ruhe und Erholung? Dann bist du im Botanischen Garten in Kandy genau richtig. Kandy selbst hat uns nicht ganz so gut gefallen, hat aber mit dem Zahntempel und dem schönen See trotzdem einiges zu bieten. Die Royal Botanical Gardens fanden wir dafür umso schöner. Der Botanische Garten ist einer der schönsten Asiens. Er ist sehr weitläufig und beherbergt zwischen riesigen alten Bäumen und großen Rasenflächen Hunderte Flughunde und viele Affen.

Von Kandy selbst ist er gut und günstig mit dem Bus zu erreichen. Wir waren sehr beeindruckt von den hübschen Pflanzen, den interessanten Tieren und der Ruhe nahe der lärmigen Stadt und hätten dort den ganzen Tag verbringen können. Ein Ausflug lohnt sich allemal und wir empfehlen dir, zumindest ein paar Stunden einzuplanen und eine Decke mitzunehmen, um dich auf die große Wiese mitten im Park zu legen. Der Eintrittspreis beträgt pro Person 1.500 LKR (etwa 9 €). Für Studenten sind es 1.000 LKR beim Vorlegen eines Studentenausweises. Im Park gibt es auch ein kleines Restaurant.


 

Haputale und der Lipton‘s Seat – Tee soweit das Auge reicht

Lipton’s Seat
Sattes Grün wohin man blickt, eingebettet in eine hügelige Berglandschaft. Zwischendurch einige Frauen beim Tee pflücken mit Körben auf dem Rücken. Die Teeplantagen im zentralen Bergland von Sri Lanka könnten anmutiger kaum sein. Die Pfade der Teepflückerinnen ziehen sich durch die Hänge und der Blick Richtung Tal ist weit und beeindruckend. Uns hat die Atmosphäre dieser Orte verzaubert.

Besonders toll fanden wir die Landschaft um den Lipton’s Seat. Hier hat Sir Thomas Lipton seine erste Teeplantage gekauft und sich selbst gerne dort aufgehalten. Aus gutem Grund! Der Weg ins Tal ist zauberhaft schön und von üppigen Teesträuchern gesäumt. Unterwegs befindet sich die Dambatenne Teefabrik, die du besichtigen kannst und zu der du zu Fuß vom Aussichtspunkt etwa zwei Stunden brauchst. Mit dem Tuk-Tuk bist du entsprechend schneller und in rund zehn Minuten vor dem Eingang der Fabrikhallen.

Am besten kommst du schon früh morgens zum Lipton‘s Seat, da hier noch kein Besucherandrang herrscht und der Sonnenaufgang vom Berggipfel aus atemberaubend schön ist. Der Lipton´s Seat ist eine zwanzigminütige Fahrt von Haputale entfernt, dass sich gut als Ausgangspunkt eignet. Morgens ist die Sicht auf das Tal auch noch frei, später ziehen oft Wolken auf und vernebeln die Sicht in die Ferne. Für den Lipton´s Seat wird ein kleiner Eintrittspreis von 50 LKR pro Person verlangt.

 

Haputale
Das winzige Städtchen Haputale hat uns durch sein ganz besonderes Flair berührt. Haputale ist für uns „die Stadt in den Wolken“. Und so mystisch und verzaubert sich das anhört, genauso haben wir uns dort gefühlt. Haputale ist ein besonderer Ort. Sobald die Wolken durch das hoch gelegene Bergdorf ziehen, wird es nebelig und die Luft feucht und klamm. Fünfmal am Tag hört man den Muezzin in der Moschee des Ortes in der gesamten Stadt. Zwischen Wolken, Teefeldern und Gebetsgesang fühlt man sich wie in einer unwirklichen Märchenwelt oder Filmkulisse, in der Händler ihre Ware verkaufen und die Straßen schummrig beleuchtet sind.

An Unterkünften hat Haputale nicht viel Auswahl zu bieten. Empfehlen können wir das Silanway Holiday Inn*, das unter anderem wirklich sehr saubere und gemütliche Zimmer mit Ausblick ins Tal bietet. Von Haputale aus kannst du wunderschöne Wanderungen durch die Teeberge unternehmen. An Essen gibt es nicht viel Auswahl und auch die Hygienestandards an den Straßenständen sind nicht sonderlich hoch. Ein Tipp um verdauungstechnisch auf der sichereren Seite zu sein ist das Risara Bakery. Es sieht zwar abenteuerlich aus, aber hier gehen auch viele Einheimischen essen. Im Olympus Plaza Hotel* bietet die Glacé Pastry and Bakery sowohl einen schönen Ausblick als auch gutes Essen.

 


 

Kajakfahren durch die Mangroven – die Lagune von Tangalle

Bist du gerne auf dem Wasser unterwegs und möchtest dabei große Warane und viele Vogelarten beobachten? Dann ist eine Kajaktour in Tangalle vielleicht das Richtige für dich. Für uns war es jedenfalls ein weiteres Highlight auf unserer Reise durch Sri Lanka. Um die meisten Tiere zu Gesicht zu bekommen und der Hitze des Tages etwas zu entgehen, lohnt es sich, früh aufzustehen und am Morgen seine Tour zu beginnen.

Die Lagune hat eine glatte, spiegelnde Oberfläche und du kannst durch die grünen Mangrovenwälder hindurchfahren. Kajaks kannst du dir am Lagoon Paradise Beach Resort* ab 7 Uhr morgens ausleihen. Die Kajaks haben uns für einen gesamten Tag 500 LKR pro Person gekostet (ca. 3,10 €) und du kannst auf eigene Faust die Lagune erkunden. Das Sandy Cabanas Beach Resort* verleiht auch Kajaks. Hier gibt es auch jeden Abend im Restaurant am Strand ein leckeres Rice and Curry Buffet für 800 LKR.

Der Tag auf dem Wasser hat uns wirklich viel Spaß gemacht und war ein tolles Erlebnis. Wir konnten sogar für eine kurze Pause dirkt bis zum Garten unserer Unterkunft* in Tangalle paddeln. An einer Stelle der Lagune gibt es eine Verbindung zum Indischen Ozean. Bei unserer Tour wurde das Meer an dieser Stelle durch eine Sandbank von der Lagune getrennt, was unheimlich toll aussah. Denke bei deinem Ausflug auch unbedingt an ausreichenden Sonnenschutz.

 


Suchst du noch mehr Inspiration? Dann schau in unseren Beitrag:


Sri Lankas schönste Strände – unsere Highlights

 

Warst du schon auf Sri Lanka? Was sind deine persönlichen Sri-Lanka-Highlights? Lass es uns wissen und schreib es in die Kommentare.

 


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Steffen

Mich findest du beim Wandern in den Bergen, auf dem Surfboard, oder beim Tauchen durch bunte Fischschwärme. Ich liebe die Natur, Abenteuer und gutes Essen. Am liebsten aber reise ich neugierig um die Welt und entdecke die schönsten Orte und Landschaften unserer Erde. Meine Drohne darf dabei natürlich nicht fehlen.

8 Comments

  1. Antworten

    Sabine von Ferngeweht

    6. Januar 2018

    Danke für diese Liste! Wie lange wart Ihr denn in Sri Lanka? Was haltet Ihr für eine angemessene Reisezeit?

    • Steffen

      7. Januar 2018

      Hallo Sabine,
      wir waren 3 Monate auf Sri Lanka. Wir reisen allerdings sehr langsam und haben auch gearbeitet. Wenn du nur reisen möchtest, sind aus unserer Sicht sind 3-4 Wochen empfehlenswert, je nachdem wie viel du sehen willst. Uns hat Sri Lanka sehr gut gefallen, es ist wirklich ein tolles Land und sehr abwechslungsreich.
      Viele Grüße,
      Steffen

  2. Antworten

    Isa

    30. September 2018

    Hallo Steffen, bis auf Tangalle sind es tatsächlich alles Orte und Erlebnisse die wir ebenfalls auf unserer Reise 2017 gesehen und nicht mehr vergessen werden!
    Da wir unsere Reise im Norden in Kalpitiya gestartet haben, müssten wir dann irgendwann abwägen, damit es nicht zu stressig wird.
    Wart ihr denn auch auf dem Big Adams Peak? Oder gab es Gründe warum ihr ihn ausgelassen habt? Habe mich gewundert hier nichts darüber zu lesen.

    Vielen Dank für den Schönenborn Beitrag, der mich sofort hat ihn Erinnerungen schwelgen lassen.

    Viele Grüße
    Isa von  lustloszugehen

    • Steffen

      7. Oktober 2018

      Hallo Isa,
      Wir waren nicht auf dem Adam´s Peak. Wir haben uns bewusst entschieden, ihn auf unserer Rundreise auszulassen. Wir haben viele unterschiedliche Meinungen gehört und auch von vielen Leuten die oben waren, dass es total überfüllt war. Da wir auch nicht mehr so viel Zeit hatten, haben wir ihn dann auch ausgelassen. Beim nächsten Mal, wenn wir in Sri Lanka sind, werden wir das sicher noch einmal nachholen.
      Liebe Grüße, Steffen

  3. Antworten

    Ahoi und Moin Moin

    30. September 2018

    Nach eurem Reisebericht möchte ich direkt meine Koffer packen und ab nach Sri Lanka.
    Wann ist die beste Reisezeit?

    Viele Grüße
    Kathy von Ahoi und Moin Moin

    • Steffen

      7. Oktober 2018

      Hallo Kathy,
      Danke, dass freut uns sehr, dass dir unser Artikel gefällt. Eine beste Reisezeit für ganz Sri Lanka gibt es nicht. Je nachdem in welche Region du reist, ist das Klima unterschiedlich. In unserer Länderübersicht über Sri Lanka haben wir auch die besten Reisezeiten aufgeschrieben. Schau doch da mal rein.
      Liebe Grüße, Steffen

  4. Antworten

    Julie

    12. Oktober 2018

    Wow, ein wirklich schöner Beitrag! Der Ausblick auf den Löwenfelsen sieht einfach nur genial aus!
    Und wie beeindruckend sieht bitte die Lagune aus?!
    Sri Lanka scheint wirklich atemberaubend zu sein.
    Danke für die wunderschönen Eindrücke!
    Liebe Grüße
    Julie

    • Steffen

      12. Oktober 2018

      Hallo Julie,
      Vielen Lieben dank für deinen tollen Kommentar und dein Lob. Ja Sri Lanka ist ein wunderschönes Land und hat uns sehr in seinen Bann gezogen. Wir haben wundschöne Erinnerungen, wenn wir zurück an Sri Lanka denken.
      Liebe Grüße, Steffen

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