Hüttentour in den Alpen – zwischen Wasseralm und Kärlingerhaus

Heute ist der zweite Tag unserer Hüttentour und wir wollen bis zum Kärlingerhaus am Funtensee wandern. Der Morgen empfängt uns sonnig. Die Nacht auf der Berghütte war ruhig, allerdings bin ich ein paar Mal wach geworden. Um uns herum sind viele Betten bereits leer, da die meisten Wanderer früh unterwegs sind. Ich nehme meine Zahnbürste und mein Handtuch und wecke Steffen. Gemeinsam verlassen wir den Schlafraum, um ins Nachbargebäude zu den Bädern zu gehen.

Erst jetzt sehen wir, wie schön die Wasseralm wirklich ist. Nachdem der Regen aufgehört hat, liegt sie grün und sonnendurchflutet vor uns. Idyllisch ist gar kein Ausdruck dafür und am liebsten würden wir noch länger hierbleiben. Aber heute haben wir noch einen längeren Weg bis zum Kärlingerhaus vor uns. Daher machen wir uns fertig, Frühstücken und suchen unsere Sachen aus dem Trockenraum zusammen. Unser Rucksack* ist schnell zusammengepackt und wir startklar.

 

Verzaubert lassen wir die Wasseralm zurück

Wir treten hinaus auf den Wanderweg in die noch kühle Morgenluft und verlassen die hübsche Alm. Am Wegweiser drehen wir uns noch einmal um – hier dachten wir gestern, dass wir noch mindestens eine halbe Stunde laufen müssen. Bei dem Gedanken müssen wir wieder lachen. Wunderschön und verzaubert liegt die Alm mit den kleinen Hütten hinter uns.

Die Wasseralm liegt in einem paradiesischen Kessel auf 1.423 Meter Höhe. Ein kleiner Wasserlauf zieht sich durch die Alm, der Röthbach. Er führt in den Röthbachfall, einen Wasserfall, den wir gestern beim Aufstieg im Regen neben den vielen kleinen Wasserfällen nicht wahrgenommen haben. Mittlerweile sind unsere Anziehsachen wieder trocken und wir neuen Mutes nach unserem nassen Start gestern in die Berge.

 

Wir wandern durch die tolle Natur der Berchtesgadener Alpen

Wir folgen dem schmalen Pfad durch die Natur. Vorbei an Bäumen, Büschen und Felsen. Licht scheint durch die Blätter und taucht alles in strahlenden Sonnenschein. Die Luft ist klar und frisch, der perfekte Tag zum Wandern. Von den gestrigen Regenfällen ist nicht mehr all zu viel zu sehen und so laufen wir über Felsen und Waldboden.

Die Landschaft der Berchtesgadener Alpen ist traumhaft schön und begeistert uns schon ganz zu Beginn. Umgeben von hohen Bäumen und den uns umgebenden Gipfeln fühlen wir uns pudelwohl. Durch die Bäume erblicken wir den Königssee, der unter uns liegt und an einem Aussichtspunkt mit herrlicher Aussicht legen wir eine Pause ein.

 

Der Schwarzensee taucht zwischen den Bäumen auf

Nach einer ganzen Weile ändert sich das Bild. Zu unserer Linken taucht ein See auf, der Schwarzensee. Warum er so heißt, wird uns schnell klar. Sein Wasser liegt dunkel vor uns. Die Landschaft ist ruhig und die Stimmung so friedlich, dass wir anhalten und mehr Zeit an diesem Ort verbringen wollen.

Der Schwarzensee ist ein Karstsee und das besondere der Landschaft sieht man auf einen Blick. Vögel fliegen durch die Bäume und ihr Gezwitscher durchbricht die Stille und den Frieden um uns herum. Wie in einer verlassenen Welt ohne Menschen fühlt es sich an. Nach einer geschätzten Ewigkeit gehen wir weiter. Wir lassen den See zurück und folgen dem Wanderweg weiter über Stock und Stein zwischen den Bäumen.

 

Wir passieren den Grünsee

Bald darauf werden die Bäume weniger und eine Lichtung mit einem zweiten See taucht vor uns auf. Dieser schimmert grünlich, was ihm den Namen Grünsee einbrachte. Direkt hinter dem Grünsee ragt ein Berg empor, der Feldkogel. Imposant ragt er hinter dem Wasser auf und verleiht der ganzen Szenerie etwas Verträumtes.

Auf der anderen Seite des Feldkogels liegt das Kärlingerhaus, in dem wir heute Abend übernachten wollen. Da wir um den Berg herum müssen, ist es noch immer ein gutes Stück zu wandern. Ebenso wie der Schwarzensee ist der Grünsee ein Karstsee und die ihn umgebende Landschaft versetzt uns ins Schwärmen. Ein Vogel fliegt über das Wasser, auf dem sich die Sonne spiegelt. Wir blicken ihm hinterher. Alles ist grün, lebendig und wunderschön.

 

Rastplatz auf dem Weg zum Kärlingerhaus

So langsam merke ich, dass ich Hunger habe. Zum Glück hat Steffen immer eine Notfallration an allem Möglichen dabei. Er kennt meine Hungerattacken, die zwischenzeitlich lauern. Und sage ich beim Packen immer „Nein, Steffen, so viel brauchen wir gar nicht.“, bin ich am Ende des Tages immer froh, dass er die Dinge, die wir „nicht brauchen“ doch eingepackt hat. Gerade beim Wandern.

Und jedes Mal, wenn ich glücklich in eine Banane, ein Brot oder eine Orange beiße, bin ich froh, dass Steffen so vorausplanend ist und mich so gut kennt. Und so essen wir eine Kleinigkeit und rasten kurz. Um uns herum ist es grün, obwohl der Boden so langsam felsiger wird. Vom Laufen sind wir verschwitzt, etwas erschöpft, aber ansonsten noch gut dabei.

 

Die karge Landschaft des Nationalpark Berchtesgaden verzaubert uns

Als wir weitergehen, wird es dunkler und die Wolken verdecken die Sonne. Wir setzen einen Fuß vor den nächsten auf dem mittlerweile schotterigen Weg, der sich durch das flache Gras zieht. Weit ist es nun nicht mehr. Die Landschaft wirkt karger, aber das nimmt ihr nichts von ihrer Schönheit. Im Gegenteil, je weiter wir laufen, desto surrealer wird die Natur, wie aus einem Märchenbuch voller verwunschener Sagen entsprungen. Die Luft ist merklich kälter geworden, der Himmel verdunkelt sich und alles wirkt eindrucksvoll und verlassen. Gerade das macht den Reiz dieser Wanderung aus.

 

Wir erreichen das Kärlingerhaus

Mit der letzten Wegbiegung liegt das Kärlingerhaus vor uns. Im ersten Moment sind wir sprachlos, so schön sieht es hier aus. Die große Hütte liegt auf einer Anhöhe, unter ihr erstrecken sich eine riesige grüne Wiese und der Funtensee. Eingebettet in die Kulisse der Berge wirkt es wie aus einem Traum entsprungen. Wie eine Oase in der Wüste. Nur dass das hier die Berge sind und nicht die Sahara. Trotzdem wirkt es so, wie ich mir einen Zufluchtsort vorstelle, einen Platz, an dem man gut aufgehoben und geborgen ist, vom Rest der Welt. Wir können den Blick gar nicht abwenden, während wir auf die mehrstöckige Hütte zulaufen.

 

Wir haben keine Buchung

Als wir die Hütte betreten, umfängt uns warme Luft. Wir haben für heute keine Buchung und hoffen, trotzdem einen Platz zu bekommen. Wenn wir nicht hierbleiben können, müssten wir weiterlaufen. Aber Steffen ist guter Dinge und die netten Betreiber auch. Und so helfen sie uns gerne weiter und haben auch zwei Betten für die Nacht frei.

Im Vergleich zur Wasseralm ist das Kärlingerhaus riesig. Hier gibt es einen großen Essbereich und Zimmer mit Betten über mehrere Etagen. Wir bekommen unser Bett zugewiesen. In unserem Zimmer gibt es keine Hochbetten, dafür liegen die Matratzen alle nebeneinander. Ein komisches Gefühl, dicht an dicht mit fremden Menschen zu schlafen.

 

Wir sitzen auf der Terrasse mit Blick auf den Funtensee

Nachdem wir unsere Sachen verstaut haben, gehen wir etwas essen. Trotz Banane und Co bin ich so hungrig, dass ich eine ganze Wagenladung voll verspeisen könnte. Wir holen uns etwas aus dem Restaurant. Die Auswahl ist nicht groß, doch das Essen gut. Wir sitzen draußen auf der Terrasse mit unserem Essen und haben den direkten Blick auf den Funtensee und das ihn umgebende kleine Tal. Erschöpft von der Wanderung tut es gut, zu sitzen und zu verschnaufen. Trotzdem wollen wir es uns nicht nehmen lassen, den Funtensee heute noch aus der Nähe zu betrachten. Daher ziehen wir nach dem Essen unsere Wanderschuhe wieder an und machen uns auf den Weg.

 

Der Funtensee liegt verlassen vor dem Hintergrund der Berge

Wir schlendern den kleinen Pfad entlang, der vom Kärlingerhaus zum Funtensee und darüber hinaus führt. Das Kärlingerhaus liegt auf 1.638 Meter Höhe und diesen Unterschied merkt man in der Luft. Die Bergluft ist klar und weich. Der See liegt einsam und verlassen vor dem Hintergrund der Berge. Nichts rührt sich und so langsam wird es dunkel.

Steffen hatte noch nicht genug Bewegung für heute und möchte auf den Feldkogel steigen, zu dem ein Weg gleich hinter dem Funtensee abgeht. Von hier aus ist es ein relativ kurzer Weg, aber ich habe mein Pensum für heute erreicht und keine Lust mehr, weitere Berge zu erklimmen. Und so gehe ich zurück zum Kärlingerhaus, während Steffen seine Wanderung auf den Berg antritt. Seine Stirnlampe* hat er dabei und der Weg soll sehr leicht sein. Außerdem hat man vom Feldkogel aus einen tollen Blick auf den Königssee und den Watzmann. Bei dem Wetter heute sieht man außer Nebel aber leider gar nichts.

 

Murmeltiere auf dem Feldkogel

Mittlerweile ist es dunkel geworden. Ich sitze im Aufenthaltsraum des Kärlingerhauses und warte auf Steffen. Als dieser wenige Minuten später durch die Tür kommt, sehe ich sein Strahlen im Gesicht. Wandern ist sein Ding und von jeder Wanderung kommt er energiegeladen wieder nach Hause. „Ich habe Murmeltiere gesehen“, verkündet er glücklich. „Da waren ganz viele oben auf dem Berg, das war richtig toll!“ Murmeltiere hätte ich auch gerne gesehen. In dieser Gegend gibt es einige. Er erzählt von seiner Wanderung und wir beide machen uns fertig für die Nacht.

 

Für den nächsten Tag gibt es eine Schneewarnung

Im Kärlingerhaus ist einiges los, viele Wanderer sind hier. Eigentlich wollen wir morgen zum Ingolstädter Haus an der Grenze zum Steinernen Meer und dann zurück über die Wimbachgrieshütte ins Tal. Allerdings hängt ein Aushang im Eingangsbereich, dass es dort morgen Schnee geben soll. Auf einer Hütte eingeschneit zu sein, haben wir keine Lust und auch nicht die richtige Ausrüstung dabei. Die Mitarbeiter der Hütte empfehlen morgen nicht weiterzugehen, sondern direkt abzusteigen.

Ein wenig enttäuscht sind wir, als wir diese Nachricht lesen. Heute war das Wetter wirklich gut. Allerdings liegt das Ingolstädter Haus auch auf 2.119 Metern, also ein ganzes Stück höher als das Kärlingerhaus und der Funtensee. Und was weiter unten Regen bedeutet, ist in den höheren Lagen Schnee und Wanderungen können daher gefährlich werden, wenn man nicht entsprechend ausgestattet ist. Wir beschließen, den nächsten Tag abzuwarten und uns am Morgen Gedanken um unsere weiteren Pläne zu machen.

 

Übernachtung im Kärlingerhaus

Unsere zweite Nacht in der Hütte ist etwas komfortabler als die erste Nacht. Dies liegt daran, dass das Kärlingerhaus mehr Platz bietet. Die Toiletten befinden sich im selben Gebäude, es gibt Duschen und es sieht eher aus wie in einer großen Jugendherberge. Wir packen unserer Hüttenschlafsäcke aus, die bei Hüttenübernachtungen Pflicht sind, gehen duschen und putzen uns die Zähne.

Um 22 Uhr ist Nachtruhe in den Hütten. Da es schon so früh dunkel wird, gehen wir allerdings sehr viel früher ins Bett, wie einige andere auch. Unten wird gelacht und sich unterhalten, während wir in unsere Betten krabbeln. Steffen war so lieb, mir das Bett ganz außen zu lassen, sodass ich nicht neben jemand anderem schlafen muss. Dafür bin ich dankbar. Steffen hat sowieso einen viel tieferen Schlaf als ich und arrangiert sich eher in solchen Situationen.

 

Planänderung – es regnet in Strömen

Der nächste Morgen bringt Regen. Ebenso wie beim Aufstieg zur Wasseralm, schüttet es aus Eimern. Kaputt von der Wanderung haben wir die Nacht relativ gut geschlafen. Nun sitzen wir beim Frühstück und schauen raus in das dunkle Regenwetter. „Was machen wir denn jetzt?“ Meine Frage hängt im Raum. „Ich weiß auch nicht“, gesteht Steffen nach kurzem Überlegen. „Bei dem Wetter macht es im Grunde keinen Sinn, weiterzulaufen. Wenn es am Riemannhaus schneit, macht es keinen Sinn dorthin zu gehen. Und wenn das Wetter so bleibt, haben wir insgesamt keinen Spaß am Wandern.“ Wir blicken uns an. „Also gehen wir wieder nach unten?“, frage ich. Die Antwort ist uns eigentlich beiden klar. „Ich denke, besser ist es.“

 

Wir nehmen unsere Regensachen und treten den Heimweg an

So hatten wir uns unsere Tour in die Berge eigentlich nicht vorgestellt. Den ersten Tag in den Bergen durchnässt bis auf die Haut, den eigentlichen Weg aufgrund einer Schneewarnung nicht nehmen können, um dann am dritten Tag ins Tal zurückzukehren. Aber Lust für ein paar Tage in einer Hütte im Regen oder Schnee festzusitzen, haben wir beide nicht und bei Regen zu wandern noch viel weniger. Daher nehmen wir uns unsere Regenjacken*, den Regenschutz für die Rucksäcke und unsere Schirme* und treten mit unserem Gepäck den Heimweg an.

 

Über die Saugasse wollen wir zum Königssee

Da wir diesmal unsere Schirme nutzen können, bis es an den Abstieg geht, bleiben wir zunächst relativ trocken. Wir wollen über die Saugasse und dann am Schrainbach entlang zum Königssee hinabsteigen und von Sankt Bartholomä mit dem Schiff zurückfahren. Nachdem wir losgelaufen sind, sind wir froh über unsere Entscheidung. Bei dem Wetter hätten wir keinen Spaß gehabt. Der Weg bis zur Saugasse ist leicht zu laufen, daher sind wir relativ schnell unterwegs.

Als es an den Abstieg geht, sehen wir die Saugasse vor uns liegen. In Serpentinen schlängelt sie sich vom Berg hinab. Ich bin begeistert, wenigstens ist der Abstieg nicht so steil wie der Aufstieg vor zwei Tagen! Wir marschieren tapfer weiter durch den Regen und nehmen die ersten Biegungen. Trotz des Regens ist der Ausblick sagenhaft schön. Waren wir gestern überwiegend alleine, sind hier heute einige andere Wanderer im strömenden Regen unterwegs.

 

Langsam lässt der Regen nach

Nachdem wir ein gutes Stück bergab gelaufen sind, halten wir unter einem Überhang und machen Rast. Wir blicken ins Tal und lauschen dem Geräusch des Wassers, das in großen Tropfen vom Himmel fällt. Wie schön es draußen ist, wenn man nicht nass wird! Aber schon bald brechen wir auf, denn wir können uns schließlich nicht den ganzen Tag vor dem Regen verstecken. Nachdem wir unsere Rucksäcke wieder geschultert haben und dem Weg weiter folgen, wird der Regen langsam schwächer. Der Weg zieht sich durch Bäume und verläuft nach einiger Zeit wieder im Zickzack. Insgesamt ist diese Strecke gut zu bewältigen. Allerdings ist das beständige Bergablaufen anstrengend und geht auf die Knie.

 

Wir laufen am Ufer des Königssees entlang

Irgendwann haben wir es dann doch geschafft. Wir sehen das blaue Wasser des Königsees vor uns uns. Auf dem letzten Stück überqueren wir den Schrainbachfall, der unseren Weg kreuzt und in den Königssee mündet. Kurz darauf laufen wir am Ufer des Königssees entlang Richtung Sankt Bartholomä. Am Strand vor Sankt Bartholomä halten wir noch einmal an. „Wenn wir schon hier sind, möchte ich wenigstens einmal im Königssee geschwommen sein“, sagt Steffen. Und ehe ich es mich versehe, steht er in Unterhose vor mir und läuft Richtung Wasser. „Bist du wahnsinnig? Es ist eisigkalt!“, rufe ich noch, aber da ist er schon mit einem großen Hechtsprung ins Wasser gesprungen.

 

Steffen schwimmt im kalten Königssee

„Das ist eisig kalt!“, ruft er und ich stehe lachend am Strand. Steffen schwimmt ein paar Züge und kommt dann wieder aus dem Wasser. „Jetzt war ich wenigstens einmal im Königssee schwimmen,“ verkündet er stolz und trocknet sich in Windeseile ab. Schnell zieht er sich trockene Sachen an und wir können weitergehen. Verrückt ist er manchmal schon irgendwie. Als wir weiterlaufen, hört es schließlich ganz auf zu regnen und die Sonne lässt sich wieder etwas blicken. „Eigentlich das perfekte Wetter, um in die Berge zum Wandern zu gehen“, meint Steffen scherzhaft mit einem Zwinkern. Aber jetzt sind wir schon den Berg heruntergelaufen und umkehren wollen wir heute nicht mehr.

 

Wir erreichen Sankt Bartholomä

Das Gebiet um Sankt Bartholomä ist sehr schön. Der graue Geröllstrand über den wir laufen sieht mit dem grünlich-blauen und klaren Wasser des Königssees aus wie gemalt. Kleine Büsche und vereinzelte Bäume erheben sich vor den Bergen im Hintergrund. Ein lichter Wald erstreckt sich auf dem Weg Richtung Kirche und wir laufen zwischen den Bäumen, bis wir schließlich über einen Weg in der Wiese die Kirche erreichen.

Wir haben es geschafft! Die Wanderung liegt hinter uns.
Hübsch ist die Kirche anzusehen auf der Lichtung vor dem Hintergrund der Berge des Sees. Alles wirkt sehr aufgeräumt und ordentlich. Neben Souvenirgeschäften gibt es viele Restaurants und Fischräuchereien, die ihren Fang vom Königssee frisch geräuchert zum Verkauf anbieten. Heute sind nicht so viele Touristen hier, wahrscheinlich aufgrund des Wetters. Wir genießen die Ruhe und schlendern über das Kirchengelände und am Seeufer entlang.

 

Mit dem Boot geht es zurück nach Schönau

Zurück an der Bootsanlegestelle kaufen wir uns ein Ticket für den Rückweg, etwas müssen wir noch warten. Trotzdem sind wir froh, für heute nicht mehr weiter laufen zu müssen. Nach einigen Minuten kommt das Schiff. Wir steigen an Bord, strecken die Beine aus und lassen uns treiben. Von hier aus müssen wir nur noch zu unserem Auto kommen, das in Schönau auf uns wartet. Ein bisschen traurig sind wir schon, dass unsere Hüttentour kürzer ausgefallen ist, als gedacht. Trotzdem haben wir viele Eindrücke sammeln können. Und was wir jetzt noch nicht wissen – das Wetter wird die nächsten Tage zunehmend schöner werden und wir werden wieder aufbrechen in die Berchtesgadener Alpen. Aber für heute ist es genug. Unser letzter Blick gilt dem Königssee und seinen Bergen, als wir von Bord gehen.

 

Warst du auch schon einmal am Königssee oder würdest ihn gerne einmal besuchen? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

 

Den ersten Teil zu dieser Geschichte findest du hier:


Hüttentour im Berchtesgadener Land – Aufstieg zur Wasseralm

 


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Farina

Frühaufsteherin, Sonnenanbeterin und Weltenbummlerin. Ich fühle mich in der Natur zu Hause, liebe die Tiere und das Meer. Hier findest du mich mit einem Buch in der Hand, mit einer Kokosnuss oder gleich mit beidem. Zu meinen Leidenschaften gehören, das Reisen, gesundes Essen und fremde Orte. Ich liebe die Abwechslung, das Unterwegssein und die Veränderung. Hiervon findest du einiges auf unserem Blog.

5 Comments

  1. Antworten

    Milli

    2. Dezember 2018

    Ich habe leider noch nie Urlaub und den Bergen gemacht. Würde das aber sehr gerne mal machen. Besonders wenn ich so einen tollen Beitrag lese und die Bilder dazu sehe. So ein Urlaub ist sicher etwas ganz besonders.

    Liebe Grüße, Milli

    • Steffen

      2. Dezember 2018

      Hallo Milli
      danke für deinen lieben Kommentar. Ja die Hüttentour war superschön und die Zeit in den Bergen ganz besonders. Wir würden jederzeit wieder gerne so eine Hüttentour unternehmen.
      Liebe Grüße, Steffen

  2. Antworten

    Sabrina

    2. Dezember 2018

    Ich war schon einmal in den Bergen aber auch noch nie so richtig Urlaub dort gemacht. Der Beitrag und die Bilder sind echt der Hammer! Ich muss unbedingt Mal in die Alpen. 🙂

    Liebe Grüße,
    Sabrina

    • Steffen

      3. Dezember 2018

      Hallo Sabrina,
      Wenn du Natur, Berge und Wandern magst ist eine Hüttentour auf jeden Fall das richtige. Wir fanden es jedenfalls super. Und danke für dein Kompliment.
      Liebe Grüße,
      Steffen

  3. Antworten

    Fausba (Familie aus Bamberg)

    6. Dezember 2018

    Hallöchen,
    vielen Dank für die vielen schönen Eindrücke.
    Der Grünsee sieht ja wirklich genial aus.
    Mein letzter Urlaub in den Bergen liegt mittlerweile viele Jahre zurück, vielleicht wird es mal wieder an der Zeit für einen Urlaub dort.
    Liebe Grüße Marie

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