Huānyíng (欢迎) – Herzlich willkommen in China

Die multiethnische Volksrepublik China liegt in Ostasien. Weite Gebirgszüge, karges Grasland, ausgedehnte Wüsten, lang gestreckte Küstengebiete und pulsierende Megametropolen – das Land der aufgehenden Sonne besticht durch seine schiere Größe und Vielfalt.

Smog ist ein häufiges Problem innerhalb der großen Städte. China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt und das flächenmäßig viert größte. Alte Kulturschätze der frühen Hochkultur begeistern neben futuristischen Skylines und historischen Tempelanlagen aus dem Daoismus und dem Buddhismus.

Die von Osten nach Westen verlaufende Chinesische Mauer ist mit über 20.000 Kilometern Länge das bedeutendste Wahrzeichen des Landes und zieht sich durch die grünen Hügel Chinas. Pandabären, Kung Fu, Seide und Reis stehen für das Reich der Mitte mit seiner über 3000-jährigen Geschichte.

Das Hochland von Tibet, das Dach der Welt, grenzt an das Himalaya-Gebirge. Die Wüste Gobi zählt zu den größten Wüstenregionen der Erde. Peking ist die Hauptstadt der Volksrepublik. Hier verschmelzen moderne Architektur und geschichtsträchtige Stätten.

Sehenswert ist die Verbotene Stadt mit Ihrem Palastkomplex und dem Porträt von Mao an ihrem Eingang am Tian‘anmen-Platz. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Neue Sommerpalast und der Himmelstempel. Shanghai ist mit ihren modernen Wolkenkratzern die größte Stadt Chinas und ihr größtes Wirtschaftszentrum. An der Grenze zu China befindet sich der Mount Everest, der höchste Berg der Welt.

China hat eine der reichsten Vielfalten von Pflanzen und Tieren der Erde. Hier wachsen wo anders längst ausgestorbene Pflanzen wie der Urweltmammutbaum und der Ginkgo-Baum. Auch seltene Tiere wie Schneeleoparden und Stumpfnasenaffen haben in China ihre Heimat.

Das Mausoleum Qin Shihuangdis ist eine der größten frühchinesischen Grabbauten der Welt. Es beherbergt die einzigartigen Soldatenfiguren der Terrakotta-Armee, deren Entstehung noch bis heute Rätsel aufgibt.

 


 

Beste Reisezeit für China

Da China ein großes Land ist, variiert die beste Reisezeit von Region zu Region. Denn das Klima kann sich in verschiedenen Teilen des Landes unterscheiden und es gibt zahlreiche Klimazonen. Vom Hochgebirgsklima in Tibet bis hin zum subtropischen Süden ist China sehr vielfältig. Kontinental geprägt sind der Norden und der Westen der Volksrepublik.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass die beste Reisezeit für China definitiv im Frühling oder Herbst ist. April bis Mai und September bis Oktober sind günstige Zeiten, um das vielfältige Land zu besuchen. In diesen Monaten herrschen überwiegend angenehme Temperaturen und relativ wenig Niederschlag.

Gleichzeitig befinden sich nicht so viele Touristen im Land, sodass Sehenswürdigkeiten nicht überlaufen sind. Im Hochsommer kommen hingegen viele Besucher nach China. Der Winter kann dagegen klirrend kalt werden.

Durch das subtropische Klima im Süden Chinas ist hier das ganze Jahr über mit Niederschlägen und hoher Luftfeuchtigkeit zu rechnen. Während die Winter kalt sind und nur einige Wochen andauern, dauern die Sommermonate lange an.

Zu dieser Zeit ist es sehr warm. Die große, vorgelagerte Insel Hainan Dao eignet sich mit ihrem tropischen Wetter und weißen Sandstränden hervorragend für Badeurlaub.

Zentralchina hat heiße Sommermonate mit hoher Luftfeuchtigkeit. In höheren Regionen ist das Klima meist milder.

Der Nordosten Chinas hat heiße Sommer, mit wenig Regen. In den Nächten sind die Temperaturen sehr warm. Die Winter hingegen sind kalt und dauern lange an.

Folgt man der gerade im Frühjahr, Sommer und Herbst beliebten ehemaligen Route der Seidenstraße, findet man Wüstenklima mit heißen Sommermonaten und eisigkalten Wintermonaten. Zu den beliebten Reisemonaten zwischen April und Juni sowie von September bis Oktober sind die Temperaturen angenehm.

In den Wintermonaten von November bis Februar ist es empfindlich kalt in vielen Teilen Chinas sowie der Hauptstadt Peking. Eisige Winde und frostige Temperaturen machen diese Jahreszeit wenig attraktiv für Besucher. Der Südwesten Chinas ist zu dieser Zeit noch etwas milder und eignet sich eher für Reisen.

Durch den Monsun regnet es in den Sommermonaten in den meisten Regionen im Osten und Süden Chinas viel.

 


 

Visum für China

Die Einreise nach China ist für deutsche Staatsangehörige mit dem Reisepass möglich. Dieser muss bei der Visumbeantragung noch sechs Monate gültig sein. Zusätzlich muss er mindestens zwei freie Seiten enthalten. Jeder Einreisende über 16 Jahren muss sich immer und überall auf Nachfrage mit seinem Reisepass und seinem Visum ausweisen können. Es kann in China immer Polizeikontrollen geben. Gerade bei größeren und wichtigeren Ereignissen.

Jeder Einreisende benötigt ein Visum, das im Heimatland oder im Land des gewöhnlichen Aufenthalts beantragt worden und nachgewiesen sein muss. Ausnahmen, um in Drittländern ein Visum zu beantragen, gelten nur für dauerhafte Aufenthalte in diesen Drittländern. Einreisenden ohne Visum wird die Einreise untersagt.

Vor Ort am Flughafen ist es nicht möglich, ein Visum zu erhalten. Ein Visum kannst du beim Visa Application Service Center beantragen. Die Beantragung erfolgt persönlich.

Man muss seine biometrischen Daten aufnehmen lassen und es werden Fingerabdrücke aller Einreisenden ab 14 Jahren genommen. Visa Application Service Center in Deutschland befinden sich in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München.

Der Visumsantrag und das spätere Visum können persönlich eingereicht und abgeholt werden oder per Post. Die Preise für ein Visum, egal ob einmalige, zweimalige oder mehrmalige Einreise für 6 oder 12 Monate, sind gleich.

Im Visa Application Service Center vor Ort kostet ein Visum für deutsche, österreichische und schweizerische Staatsangehörige 125,45 € (60 € Visumsgebühr und 65,45 € Servicegebühr des Visa Application Service Centers). Per Post kostet das Visum 161,15 € (60 € Visumsgebühr und 101,15 € Servicegebühr des Visa Application Service Centers). Hier findest du die komplette Preisliste.

Nach dem 1. Januar 2014 ausgestellte Reisepässe müssen bei der Visumsbeantragung oft ergänzt werden durch den vorherigen, abgelaufenen Reisepass. Fehlt der alte Reisepass, musst du eine unterschriebene Erklärung abgeben, wo der Pass wann abgeblieben ist. Daneben müssen die bereisten Länder der letzten drei Jahre aufgeführt sein sowie die Dauer der jeweiligen Reise.

Ausnahmen bei der Visumspflicht gibt es für die Insel Hainan, Hongkong, Macau, Taiwan und beim Transit. Hier musst du dich jedoch an bestimmte Regeln halten. Auch für Gruppenreisen bis 15 Tagen ist unter bestimmten Voraussetzungen eine visumsfreie Einreise möglich.

Bei einer Reise in einer Reisegruppe bist du aufenthaltsrechtlich an die Reisegruppe und das Gruppenvisum gebunden und kannst dich während der Reise nicht ohne bürokratischen Aufwand von der Gruppe trennen. Ein Einzelvisum ist daher zu bevorzugen.

 

Meldepflicht innerhalb Chinas

Alle Einreisenden müssen sich nach der Ankunft im Land innerhalb von 24 Stunden bei dem für ihren Wohnort zuständigen Public Security Bureau (Entry-Exit-Administration) registrieren lassen. In der Regel übernimmt das Hotel die Meldung. Lässt du dich nicht registrieren, führt dies später zu Problemen. Denn ein Verstoß wird behördlich festgehalten.

Im Zuge dessen kann es zur künftigen Verweigerung der Einreise kommen oder man bekommt kein Visum mehr für das Land. In China lebende Ausländer sind verpflichtet, immer einen Nachweis der Registrierungsbescheinigung dabeizuhaben.

 

Reisen nach Tibet

Die Reise nach Tibet und in seine umliegenden Gebiete ist ein Sonderfall. Es empfiehlt sich, vor Reiseantritt aktuelle Informationen zur Einreise und den Bestimmungen vor Ort einzuholen. Reisen nach Tibet sind generell möglich, können jedoch eingeschränkt sein und erfordern eine Tibet Entry Permit. Diese bekommst du im tibetischen Fremdenverkehrsamt in Lhasa.

Anträge für die Einreise nach Tibet können nur über ein vom tibetischen Fremdenverkehrsamt akkreditiertes Reisebüro gestellt werden. Eine Reisegruppe muss mindestens 5 Personen umfassen und einen gestellten Führer haben.